Playlist – Das ist der Soundtrack meines Lebens

Erinnert Ihr Euch noch an das früher allseits beliebte Myspace/Facebook-Spiel, in dem man sich mithilfe seines iPods und der Zufallswiedergabe den „Soundtrack of your Life“ zusammen klicken konnte? Ich habe mir heute mal die Mühe gemacht, selbst eine Playlist zu basteln, die ein auditives Spiegelbild meines Lebens ist. Vom Kindergarten bis hin zum Beruf – willkommen im Soundtrack meines Lebens. [Sponsored Post]

Von meiner ersten Schallplatte zur ersten CD, vom ersten Konzert zum ersten Schüleraustausch, vom ersten Auto zum Abi, zum Studium, zum Leben in den USA. Die Rückkehr nach Deutschland, das Fußfassen im Beruf, einfach erwachsen zu werden. All diese Phasen meines Lebens verbinde ich mit bestimmten Songs oder bestimmten Bands. Der „Soundtrack meines Lebens“, den ich Euch heute vorstellen möchte, besteht aus 45 Songs, ist aber mit Sicherheit nicht vollständig. Ich bin ja schließlich auch schon 31 Jahre alt und habe entsprechend viel Musik gehört 😉 Freut Euch einfach auf einen wilden Querschnitt durch drei Dekaden ein, in entsprechend ungeordneter Reihenfolge.

Der Soundtrack meines Lebens

Unsere Lieder werden eins

01 Wonderwall – Oasis
02 Iris – The Goo Goo Dolls
03 Kryptonite – 3 Doors Down
04 Mr. Jones – Counting Crows
05 You Found Me – The Fray
06 Basket Case – Green Day
07 American Idiot – Green Day
08 Freunde Bleiben – Revolverheld
09 My Hero – Foo Fighters
10 Good Riddance – Green Day
11 Let Me In – Beatsteaks
12 Love is Everywhere – Caught in the Act
13 Don’t look back in Anger – Oasis
14 Nordisch by Nature – Fettes Brot
15 Black or White – Michael Jackson
16 Du trägst keine Liebe in dir – Echt
17 Landungsbrücken raus – Kettcar
18 With Arms wide open – Creed
19 The Boys of Summer – The Ataris
20 California – Phantom Planet
21 Punk Rock Song – Bad Religion
22 Narcotic – Liquido
23 Drunken Lullabies – Flogging Molly
24 It’s Been Awhile – Staind
25 Outside – Staind
26 Beste Zeit deines Lebens – Revolverheld
27 American Jesus – Bad Religion
28 Sorrow – Bad Religion
29 Turncoat – Anti-Flag
30 Darf ich bitten – Revolverheld
31 Baby got back – Sir Mix-A-Lot
32 The ’59 Sound – The Gaslight Anthem
33 Great Expectations – The Gaslight Anthem
34 Room with a View – Donots
35 How Far We’ve Come – Matchbox Twenty
36 Let Love in – The Goo Goo Dolls
37 Dare You To Move – Switchfoot
38 Nineteen – Tegan & Sara
39 Oasis – Amanda Palmer
40 Little By Little – Oasis
41 Lieder, die wie Brücken sind – Rolf Zuckowski
42 Alles wird sich ändern – Echt
43 Laut anhören – Sportfreunde Stiller
44 All my Life – Foo Fighters
45 The Chain – Ingrid Michaelson

Am liebsten würde ich Euch die Geschichte hinter jedem Song erzählen, so viele Erinnerungen und Momente, wie ich mit ihnen verbinde. Allerdings sehe ich ein, dass Euch das sicher irgendwann langweilen würde. Ihr habt ja auch noch etwas anderes zu tun, als meinen Blog zu lesen 😉 Deshalb habe ich mir fünf Songs gepickt, die mich einerseits beeinflusst haben (wie alle anderen Songs der Playlist), hinter denen andererseits aber auch eine Story steckt, die für Euch halbwegs interessant ist. Für die restlichen 40 Songs klickt einfach auf das Bild mit der Playlist oder hier und hört mal rein.

Playlist Unsere Lieder
Foto: Katharina Leuck

 

Lieder die wie Brücken sind – Rolf Zuckowski
Meine früheste Erinnerung an Musik ist mit den überdimensionierten Kopfhörern meines Vaters auf einer Decke auf dem Wohnzimmerboden vor dem Plattenspieler zu liegen, und meine Rolf Zuckowski Platten zu hören. Ja, Schallplatten. Ich muss so ungefähr zweieinhalb oder drei Jahre alt gewesen sein. Mit vier konnte ich selbst den Plattenspieler bedienen. „Lieder die wie Brücken sind“ war immer mein Lieblingslied. Nicht unbedingt wegen des Textes, sondern vielmehr weil mich ein Teil davon an meinen Opa beim Schützenfest erinnerte. Mein Opa hat mich damals mit der Uniform sehr beeindruckt 😉

Oasis – Wonderwall
Ich war 11 Jahre alt, als Oasis mit diesem Kracher hinter dem Ofen hervor kamen. Im Fernsehen lief Bravo TV und Heike Makatsch war in Blur verliebt. Oder so ähnlich. Richtig wichtig wurde mir der Song allerdings erst einige Jahre später, als ich den Text wirklich verstand. Und so sollte es dann passieren, dass dieser Song der erste war, den ich jemals vor Publikum gesungen habe. Zuerst mit einem Projektchor, wenig später dann beim ersten Karaokeauftritt meines Lebens auf der Abifahrt nach Kreta. Seither singe ich regelmäßig Karaoke – nicht nur Oasis Songs.

Iris – The Goo Goo Dolls
„Iris“ verbindet mich mit den USA wie kaum ein anderer Song. Bei meinem ersten Schüleraustausch 1999 schauten meine Gastschwester und ich den Film „Stadt der Engel“ auf Video. „Iris“ bereitete mir Gänsehaut. Acht Jahre später. Bei meinem letzten Langzeitaufenthalt in den USA fiel mir das Best-of-Album der Goo Goo Dolls in die Hände. Fortan begleitete mich der Song fast jeden Morgen auf dem Weg zur Uni, zusammen mit „Let Love in“, der auch in der Playlist steht.

Baby Got Back – Sir Mix a Lot
Nicky Minaj hat mit „Anaconda“ kürzlich ein Spin-Off des 90er-Tracks veröffentlicht. „Baby got back“ ist der Soundtrack zu meinem High School Jahr in Florida 2000/01. Auf keiner Party durfte dieser „hinternverehrende“ Song fehlen. Während Twerking in Deutschland erst durch Miley Cyrus richtig bekannt geworden ist, gehört der Move auf jedem High School Ball schon seit Jahren zum Standardrepertoire. Die Teeniefilme vom Prom lügen, wenn sie nur Slow-Dancing zeigen. Hallo Kulturschock! Nichtsdestotrotz zuckt mein Hintern unfreiwillig im Beat, wenn „Baby got back“ heute noch irgendwo läuft.

Beste Zeit deines Lebens – Revolverheld
Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich früher das eine oder andere mal öfter auf Konzerten von Revolverheld unterwegs war. Auch wenn es total kitschig klingt, war es dieser Song, der mich damals dazu bewogen hat auf meinen Bauch zu hören und einfach meine damals noch völlig abstrusen Träume zu verfolgen. „Wenn du’s willst, dann schaffst du’s schon“, heißt es dort. Knapp 10 Jahre später kann ich sagen, dass der Song immer noch Recht hat. Denn hier bin ich nun, die selbstständige Blogger-Social Media-Übersetzer-Journalistin mit Hang zur Konzertfotografie. Danke Jungs!

Unsere Lieder, Headphones, Kopfhörer, iPod Classic
Foto: Katharina Leuck

Unsere Lieder werden eins

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass Ihr über den Playlist-Link nicht zu meinem gewöhnlichen Spotify-Profil gelangt, sondern zum Projekt „Unsere Lieder werden eins“  der Telekom. Unter dem gleichnamigen Motto kann hier jeder seine eigene „Playlist des Lebens“ erstellen und teilen. Aus den 100 Songs, die bei dieser Aktion am häufigsten gewählt werden, komponiert Adel Tawil einen ganz neuen Song. Ähnlich, wie er schon in „Lieder“ seinen ganz persönlichen Lebenssoundtrack in einem einzigen Song zusammengefasst hat.

Wie funktioniert das genau? Das kann Adel Tawil Euch am besten selbst erklären:

Meine Playlist „Der Soundtrack meines Lebens“ nimmt an der Aktion „Unsere Lieder“ teil. Ich bin echt gespannt, welche Songs sich dann im neuen Lied wiederfinden. Nirvana? Justin Bieber? Marlene Dietrich? – Wir werden sehen.

Die Lieder Eures Lebens?

Wie sieht das denn eigentlich bei Euch aus? Welche Lieder gehören in den Soundtrack Eures Lebens? Welche Songs bedeuten Euch besonders viel? Und warum? Das interessiert mich brennend!

Bevor Ihr mir hier einfach nur einen Kommentar schreibt, bastelt Euch doch hier auch eine Playlist und zeigt mir, welche Songs Euer Leben bewegt haben. Immer nur über Musik zu reden, ist ja auch so wie zu Architektur zu tanzen. Behauptet jedenfalls Frank Zappa. Ich bin gespannt!

Bis zum 9. August könnt Ihr übrigens noch bei der Aktion „Unsere Lieder werden eins“ von der Telekom teilnehmen. Also ran da!

Unsere Lieder werden eins #unserelieder Adel Tawil

Foto: Telekom

2 Kommentare auch kommentieren

  1. Franziska sagt:

    Schöne Liste. Ein paar der Lieder würden sich auch auf meinem eigenen Soundtrack wiederfinden. Ganz vorne an „Beste Zeit deines Lebens“ – den hatte ich direkt im Kopf, denn er lief bei mit zwischen Abi und Studienbeginn in der Dauerschleife.
    Bei „American Idiot“, „Black or White“ und „California“ ständen die Chancen auf eine Platzierung auch recht gut 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert