Seifenblasen und Konfetti: 10 Erkenntnisse vom Hurricane 2013

Auch wenn ich seit 2005 beinahe jedes Jahr auf dem Hurricane Festival am Eichenring in Scheeßel war, nehme ich doch jedes Jahr wieder ein paar neue Erkenntnisse mit. Hier meine Liste der amüsanten/interessanten Kleinigkeiten, die mir einfach aufgefallen sind. Einige davon könnte man sich mal für das nächste Jahr merken.


1. Seifenblasen und Konfetti sind die neuen Gummipuppen vor der Bühne. Für das nächste Jahr wünsche ich mir auch noch Schmetterlinge,

2. Im Vergleich zu 2005 trägt das typische Festivalmädel keine praktischen Camouflage/Cargo-Pants mehr, sondern greift stattdessen lieber auf Hotpants und gemusterte Strumpfhosen zurück. Schick, auch wenn man sich teilweise ein bisschen wie auf einem Fashion-Blogger-Treffen vorkommt.

3. Leute mit Clubticket dürfen in die Hurricane Lounge, aber nicht in die VIP-Lounge. Leute mit VIP-Bändchen oder VIP/Presse-Tickets (die sonst fast alles dürfen) dürfen nicht in die Club Lounge. Aber wie sagte der Guide bei der Backstube-Führung so schön: „Früher gab es mal drei Pässe. Inzwischen gibt es hier aber ungefähr 20 unterschiedliche Bändchen mit vollkommen unterschiedlichen Berechtigungen. Da muss man als Security Guard schon mindestens den Hauptschulabschluss haben, um die alle auseinanderhalten zu können.“

Mein Clubticket flirtet mit Kayas VIP/Presse-Bändchen.

4. Wer gerne Captain Morgan Cola trinkt, sollte sich im Vorfeld im Kaufland eindecken: 6 Dosen a 0,33 für zusammen 7,77 Euro (plus Pfand) vs. 1 Becher 0,3 auf dem Festivalgelände für 7,50 Euro. Gut, dass ich vorher im Supermarkt zugeschlagen habe. Insgesamt sind die Preise für Essen und Co. auf dem Gelände in den letzten Jahren ganz schön gestiegen. Ein Grund mehr, lieber die eigene Verpflegung mitzuschleppen.

5. Mit o2 als Mobilfunkanbieter ist man nach wie vor in einem Umkreis von circa 5 Kilometern rund um das Festivalgelände verraten und verkauft. Zugegeben, der Empfang hat sich in den letzten 5 Jahren  leicht verbessert. Inzwischen kommen SMS sogar noch am gleichen Tag an und das Datennetz auf dem iPhone gaukelt einem sporadisch Edge-Empfang vor. Lustigerweise hatte ich mit meinem Firmenhandy, das über Vodafone läuft, am gleichen Ort volles Netz inklusive 3G-Empfang.

Farewell, liebste Karo-Gummistiefel. Das war das letzte Hurricane für Euch.

6. Vergesst niemals – NIEMALS – Eure Gummistiefel (oder das Gaffa-Tape, um sie zu kleben). Meine habe ich nicht vergessen, dafür haben sie nach 5 Jahren definitiv das letzte Festival gesehen. Vier schöne Risse auf der Höhe des vorderen Fußgelenks machen sie eher unwasserdicht. May they R.est I.n P.ieces.

7. Man achtet nun streng darauf, dass weibliche Besucher nur von weiblichen Securities kontrolliert werden. Einerseits löblich – andererseits auch etwas nervig, vor allen Dingen wenn an den Schleusen im Verhältnis eher wenige davon stehen. Also nächstes Mal früher losgehen, wenn man eine bestimmte Band ganz sehen will.

8. Das Team von CampFM ist jedes Jahr großartig! Danke Ihr Lieben!

9. Es gibt Menschen, die schreiben Songs über Dixiklos. Und das sogar in verdammt gut.

10. Wer zum Henker braucht eigentlich diese bunten Podpads??? Die Dinger habe ich auf einem kleinen Areal zwischen VIP- und Crew-Camping gesehen. Schweineteuer, gar nicht so groß, allerdings lustig anzusehen. Disney World auf nem Festival?

Was ist Euch in diesem Jahr beim Hurricane/Southside Festival aufgefallen? Ich freue mich auf Eure Kommentare!


Meinen ausführlichen Erfahrungsbericht lest Ihr übrigens hier.

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