Kieler Woche 2008 – Stanfour und Revolverheld

Am Donnerstag war auf der NDR-Bühne am Ostseekai wieder N-JOY „Life am Kai“ angesagt. Während parallel das EM-Halbfinale ausgetragen wurde, rockten Stanfour aus Föhr und Revolverheld vor etwa 20000 Leuten die Bühne.
Als erstes waren Stanfour dran. Sie legten ein ordentliches knapp 60 Minuten-Set aufs Parkett und heizten die Stimmung schon mal mit Songs aus ihrem „Wild Life“-Album an.

Nach einer mehr oder weniger kurzen Umbaupause waren dann Revolverheld an der Reihe. Unter frenetischem Jubel enterten sie gegen 21:30 Uhr die Bühne und rockten los. Trotz eines noch recht frischen Bänderrisses am Fuß, war Sänger Johannes sehr gut gelaunt und feixte mit dem Publikum über die EM. Man konnte ihm jedoch ansehen, dass es ihm so gar nicht gefiel, im Sitzen singen zu müssen. Immer wieder stand er auf und hüpfte auf einem Bein umher, was einigen Fans sichtlich die Angst in die Knochen trieb. Der Mikroständer wurde kurzerhand zur Krücke umfunktioniert und es wurde gehüpft, was die heilen Bänder des gesunden Fußes aushielten. Abgesehen von diesen eher unfreiwilligen, wackeligen Showeinlagen waren alle Hits des Debütalbums „Revolverheld“ und des aktuellen Albums „Chaostheorie“ dabei. Von den Zuschauern groß gefeiert, durfte natürlich auch der offizielle EM-Fan-Song „Helden 2008“ nicht fehlen. Ab dem ersten Ton verwandelte sich das Gelände vor der Bühne in eine große Fußballparty, denn alle waren überzeugt: Deutschland wird Europameister. Nach gut 90 Minuten verabschiedeten sich die Jungs vom Publikum, aber legten noch eine Zugabe mit „Freunde Bleiben“ nach. Insgesamt ein ordentlicher Auftritt der Band, bei dem kaum Wünsche offen blieben.

Weiter gefeiert wurde an diesem Abend dann noch bis etwa 3 Uhr morgens im Vinyl und Nachtcafé, wo sich Sänger Johannes und Gitarrist Kristoffer mit ihren iPods als DJ’s verdingten.

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Mehr Fotos gibts hier , allerdings leider nicht von Revolverheld, da der Security nach dem Stanfour-Set plötzlich meine DSLR-Kamera nicht mehr gefiel.

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