Schlagwort-Archive: Rock

Bei den Beatsteaks in Hamburg – Große Freiheit 36

Die Beatsteaks sind gerade wieder groß auf Tour, die Tickets sind mehr als heiß begehrt. Am 18. Oktober waren die Herren in Hamburg in der Großen Freiheit 36 am Start und ich durfte nach jeder Menge Vorverkaufsfrust endlich wieder dabei sein. Bei den Beatsteaks in Hamburg – Große Freiheit 36 weiterlesen

Tamikrest – Hypnotischer Wüstenabend mit Rock aus Mali

Vor einer Woche waren Tamikrest in der Lagerhalle in Osnabrück zu Gast. In der Vorankündigung hieß es, sie seien eine der besten Bands, die Westafrika in der letzten Zeit hervorgebracht hat. Rock gemischt mit traditionellen Sounds aus Mali. Zeit also, meinen musikalischen Horizont zu erweitern.

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Bei Summery Mind & Bulletride auf der Maiwoche

Das hat ordentlich gerumst. Summery Mind und Bulletride sorgten gestern Abend für ordentlich Lärm auf der Maiwoche Timezone Bühne am Ledenhof. Ich bin mal wieder mit Kamera vorbeigegangen und habe einen Haufen Fotos geschossen und ein kleines Video gebastelt.
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Milliarden Energie in der Kleinen Freiheit – Konzertbericht

Es ist 6 Uhr morgens. Ich sitze gerade im Zug nach Berlin, während ich diesen Text schreibe. Und das passt auch irgendwie, schließlich kommen Milliarden aus Berlin. Am Samstag waren die beiden Herren Ben und Johannes mit ihrer Band und ihrer Blaue Augen Tour in der Kleinen Freiheit in Osnabrück am Start. Jetzt habe ich wieder eine Band, die ich Euch live wärmstens empfehlen kann. Milliarden Energie in der Kleinen Freiheit – Konzertbericht weiterlesen

The Neighbourhood + DJ Culture im Adventskalender #17

Langsam hat mich der Weihnachtsstress auch gepackt, sodass dieser Post ein wenig kürzer wird. Heute könnt Ihr bei mir im Blog das Album „Wiped Out!“ von The Neighbourhood gewinnen. Dazu gibt es noch ein Exemplar von Ulf Poschardts Buch „DJ Culture“.  The Neighbourhood + DJ Culture im Adventskalender #17 weiterlesen

Monday Madness: The Head and the Heart – „Shake“

Für die meisten ist heute der erste Arbeitstag im neuen Jahr, die Schule hat wieder angefangen und überhaupt, wieso ist 2014 eigentlich schon wieder eine Woche alt? Um heute gut in die Woche zu starten, habe ich Euch den schönen Gute-Laune-Song „Shake“ von The Head and the Heart rausgesucht. Unser erstes Monday Madness 2014! Monday Madness: The Head and the Heart – „Shake“ weiterlesen

CD Review: Listener – „Time is a Machine“

Nach vielen leichten, melodiösen Reviews im Blog, gibt es heute mal wieder etwas aus einer etwas düstereren Ecke. Das amerikanische Rock-Trio Listener veröffentlichen am 2. August 2013 sein offiziell drittes Album mit dem philosophischen Titel Time is a Machine. Früher waren Listener einfach zwei Typen mit Gitarren, einem Macbook und einer Waschmaschine, heute sind sie zu dritt und bauen auf ihrer neuen Platte unglaublich massive und gleichzeitig fragile Klanggebilde, die eine ganz eigene Version des Sprechgesangs effektvoll untermalen. Reinhören empfohlen!

Wer jetzt zuerst mal denkt, ich leide unter Verwirrung, weil ich Sprechgesang und Rockmusik in einem Absatz erwähnt habe, den kann ich beruhigen. Hier handelt es sich nicht um irgendwelche merkwürdigen Rap-Versuche ein paar bärtiger, weißer Amerikaner, und auch um keinen schrägen Nu Metal-Crossover Kram a la Linkin Park. Listener gehören vielmehr zu den Vertretern ein ganz neues Genres: Talk Music. Hierbei werden teilweise radikale Poetry Texte halb gesungen, halb rezitiert und gleichzeitig mit eher urtypischen Folk- und Rockelementen unterlegt. Soweit, so gut.

Listener spielen vor allen Dingen mit wuchtigen Post-Rock Elementen. Time is a Machine startet düster und malt ab dem ersten Ton eine Klangwelt, die von Schmerz, Zweifel, Wut und Melancholie bestimmt zu sein scheint. Intensiv und beinahe überwältigend dicht bauen sich hier die Klangwände auf, die in ihrer Intensität immer wieder mal an Dredg erinnern, während sich der Rhythmus der Vocals auch in Auszügen in einigen Tenacious D Stücken wiederfinden lässt. Der konsequente Wechsel zwischen musikalisch ruhigen Abschnitten, lauter Stimme, intensiver, grafischer Lyrics und wieder donnernden Instrumentalpassagen treibt den Hörer schnell an emotionale Grenzen. Man spürt förmlich jedes Gefühl, jedes Fünkchen Emotion, jede Schweißperle und jede Träne die Vocalist Dan Smith bei der Produktion des Albums anscheinend begleitet haben.

Selten habe ich ein Album erlebt, dem es gelingt, während all seiner Stücke die Spannung immer weiter aufzubauen. Selbst wenn man denkt, der Bogen sei bis zum zerbersten gespannt, setzen Listener noch eins obendrauf. Das ist definitiv keine leichte Kost, aber trotz oder gerade aufgrund der düsteren Grundstimmung unglaublich berührend und mitreißend. Auf den ersten Blick mag das Album kurz wirken.

Acht Songs sind andernorts häufig nichts weiter als eine etwas zu lang geratene EP. Doch hier passt alles nahtlos zusammen, kein Song zu viel, keiner zu wenig. Das Drama – oder gar die Tragödie? – hat hier keine fünf, sondern eben acht Akte. Das Album endet, wie es begann. Düster, voller belastender Emotionen und der scheinbaren Gewissheit, dass man die Maschine Zeit nicht anhalten kann. It will all happen the way it should. Und trotzdem ist da ein kleines Fünkchen Hoffnung. Wunderschön.

Listener – Time is a Machine
Tangled Records / Alive
LP/Digital
VÖ: 2. August 2013

Alle Infos zu Listener findet Ihr unter www.iamlistener.com //

Dank Bandcamp könnt Ihr Euch das ganze Album hier direkt anhören und bei Gefallen auch kaufen.

Listener live in Deutschland

Euch gefällt, was Ihr da hört? Listener sind im August auch noch für ein paar Konzerte in Deutschland unterwegs.

14.08.2013 / Hafenklang, Hamburg
24.08.2013 / Musikbunker, Aachen
27.08.2013 / FZW, Dortmund
28.08.2013 / Jugendhaus West, Stuttgart
29.08.2013 / Brotfabrik, Frankfurt
30.08.2013 / Privatclub Berlin, Berlin
31.08.2013 / Sound of Bronkow, Dresden
01.09.2013 / Kinos im Andreasstadel, Regensburg
03.09.2013 / Ex-Haus, Trier

Konzerttipp: The Drowning Men im August auf Tour in Deutschland

Ich weiß, es ist gerade absolute Festival-Hochsaison, aber trotzdem möchte ich Euch diesen Sommer  noch eine Indoor-Tour ans Herz legen: The Drowning Men sind im August in Deutschland unterwegs und spielen unter anderem am 16. August im Münchner Strom – wie man auch unschwer auf dem Bild erkennen kann. Doch wer sind diese „ertrinkenden Männer“ überhaupt?

The Drowning Men sind eine Indierock Formation aus Oceanside in Kalifornien. Die Presseankündigung des Konzerts behauptet, dass man die fünf Herren mit all ihren Tattoos und Bärten auch problemlos für Dockarbeiter aus ihrer Heimatstadt halten könnte, aber solche Stereotypen will ich hier gar nicht erst auspacken. Dafür lasse ich mich viel lieber von ihrer Musik überzeugen. Die lässt sich am besten als eine Mischung aus lautem Indie-Rock mit leichtem Folk-Appeal und teils starken elektronischen Synthie-Einflüssen beschreiben. Für mich klingt das manchmal gar ein bisschen so, als ob The Soundtrack of our Lives sehr mit The Gaslight Anthem geflirtet hätten. Wer weiß, vielleicht haben sie das in Gedanken ja sogar?

Ihre Musik kommt auf jeden Fall gut an, so wie meistens, wenn eine Band offensichtlich mit ganzem Herzblut bei der Sache ist. Mit jedem Ton spürt man ein kleines Stückchen der Seele der Band, mit jedem Beat ihrer zwei Alben schwingt einem die Leidenschaft nahezu entgegen. Genauso soll es live zugehen, wenn man diversen Konzertberichten aus ihrer Heimat glaube darf. In den letzten Jahren durften sie dort neben vielen anderen schon Alkaline Trio und Flogging Molly supporten.

Im August wird ihre 2012er Platte All Of The Unknown nun auch in Deutschland veröffentlicht (kleine Hörprobe und Gratis Download: Siehe Soundcloud Link). Passend dazu sind die Herren im Sommer fleißig auf Promotour in Europa und beehren im August auch unsere Breitengrade. Zunächst als Support für den großartigen Chuck Ragan von Hot Water Music und danach für einige Headline-Shows und Festivalauftritte.

Wer gerne The Gaslight Anthem, Dave Hause, Chuck Ragan (oder all die anderen feinen Bands der Revival Tour) hört, dem seien auch The Drowning Men wärmstens empfohlen. Alle Tourdaten sowie Ticketinfos findet Ihr hier.

The Drowning Men in Deutschland und Co.

12. August – Bremen, Lagerhalle (Support für Chuck Ragan)
13. August – Berlin, Lido (Support für Chuck Ragan)
14. August – Hamburg, Fabrik (Support für Chuck Ragan)
15. August – Münster, Skaters Palace (Support für Chuck Ragan)

16. August – München Strom Linienclub
16. oder 18. August – Highfield Festival
17. August – Frequency Festival
20. August – Zürich, Hafenkneipe

21. August – Stuttgart, Stiftskirche (Support für Chuck Ragan)
22. August – Köln, Gebäude 9
23. August – Herford, Club X (X Fest)

Nada Surf: Neues Video „Waiting for Something“ und Europatour

Wer Nada Surf nicht kennt, ist entweder noch nicht alt genug, oder hat einfach eine musikalische Bildungslücke. Zugegeben, als ihre ersten Hits in den Neunzigern in den Indie-Discos rauf und runter gespielt wurden, war ich selbst auch noch fernab davon, irgendwelche Clubs zu betreten. Doch dank der großen Visions, die mit etwa 17 zu meiner monatlichen Pflichtlektüre wurde, durfte ich die Musik dieser großartigen Band kennenlernen. Unvergessen bleibt für mich ihr Auftritt beim Hurricane 2006, den sie für  ein WM-Spiel der Deutschen Nationalmannschaft abbrechen mussten. Eines der unfreiwillig kürzesten Festival-Sets, das ich jemals gesehen habe. Nada Surf: Neues Video „Waiting for Something“ und Europatour weiterlesen