Schlagwort-Archive: Open Air

Live im Grünen 2017 – Montag geht’s los

Ein Biergarten, grüne Bäume, Barbecue und eine Bühne mit Musik. Diesen Montag, 24. April, geht es wieder los mit Live im Grünen am Büdchen am Westerberg in Osnabrück. Ich freue mich riesig, dass ich auch in diesem Jahr die Reihe von Timezone Records wieder mit LEISE/laut präsentieren darf. Was Euch da erwartet? Einiges.

Und für alle meine Leser gibt es beim Auftaktkonzert übrigens ein kleines, flüssiges Special. Bis zum Ende lesen lohnt sich 😉  Live im Grünen 2017 – Montag geht’s los weiterlesen

Live im Grünen – Wo ich diesen Sommer meinen Feierabend verbringe

Auch wenn ich selbst keinen Garten habe, habe ich für diesen Sommer in Laufweite mein musikalisches, grünes Wohnzimmer gefunden – bei Live im Grünen am Büdchen am Westerberg. Fast jeden Mittwoch kann man dort seinen Feierabend bei Live-Musik unterschiedlichster Art ausklingen lassen.   Live im Grünen – Wo ich diesen Sommer meinen Feierabend verbringe weiterlesen

Regen, Joga Club & Iron Walrus – Tschüss Maiwoche!

Die Maiwoche ist vorbei. Während die Innenstadt dank des Regens schon recht früh wie leergefegt war, ließen ein paar Hundert Leute an der Timezone Bühne den Abend noch gemütlich ausklingen. Dabei hätte das Programm nicht kontrastreicher sein können: Poppunk von Hi!Spencer trifft Indie Pop von Joga Club, der wiederum von der vollen Portion Noise und Metal von Iron Walrus abgelöst wird.
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Blues von Tommy Schneller auf der Maiwoche

Die Maiwoche reitet langsam ihrem Ende zu und die Timezone Bühne am Ledenhof dreht immer weiter auf. Während es aufgrund des Wetters gestern Abend vielerorts auf der Maiwoche ganz schön leer war, feierte der Ledenhof mit Blues von Tommy Schneller einen wunderbaren, entspannten Abend. Ich hätte jetzt in die Überschrift auch noch so eine wunderbare Alliteration einbauen können, um zu zeigen, wie toll der Abend war… Aber sowas überlasse ich lieber den Kollegen von RTL und Sat.1 😉 Blues von Tommy Schneller auf der Maiwoche weiterlesen

Mit Augenklappe zur Maiwoche – Weltrekordversuch bei Timezone

Aye, aye, Mateys! Habt Ihr alle schon Eure Augenklappe parat? Ohne geht’s morgen nicht auf der Maiwoche Osnabrück vor der Timezone Bühne am Ledenhof, wenn da endlich das Programm losgeht. Mit dabei morgen sind u.a. The Kilkenny Band und Mr. Hurley und die Pulveraffen. Und bevor die Herren da alles zerlegen, braucht Ihr Eure Augenklappen für einen wunderbar schrägen Weltrekordversuch. Arrrh!  Mit Augenklappe zur Maiwoche – Weltrekordversuch bei Timezone weiterlesen

16 Musiktipps für die Maiwoche 2016

Wenn das Wetter draußen meint, Dezember spielen zu müssen, muss ich mir wohl ein wenig warme Gedanken machen. Ob man es glaubt oder nicht, die Maiwoche Osnabrück fängt in gerade einmal zwei Wochen an. Vom 13. bis 22. Mai geht’s rund in der Stadt. Dieses Jahr ist vieles anders. Neue Bühnen, ein anders gestaltetes Angebot. Ich habe mich für Euch jetzt schon mal durch das Musikprogramm gewühlt, damit Ihr nicht versehentlich von einem Helene Fischer-Double gequält werdet.  16 Musiktipps für die Maiwoche 2016 weiterlesen

Revolverheld im Interview mit LEISE/laut

Wenn Revolverheld schon mal „bei mir zu Hause“ sind, ist es gar keine Frage, dass ich die Gelegenheit für ein Interview nutze. Sänger Johannes Strate und Schlagzeuger Jakob Sinn treffen sich kurz nach ihrem Soundcheck beim Schlossgarten Open Air in Osnabrück mit mir im Schlossinnenhof. Bei bestem Festivalwetter spielen die beiden mit mir vor der Kamera Song-Raten, quatschen über alte Zeiten und verraten mir ein paar ihrer schrägsten Fan-Momente. Und irgendwo dazwischen ist da dann auch noch ein Nickelback-Tweet.  Revolverheld im Interview mit LEISE/laut weiterlesen

Ein Traum von Schlossgarten Open Air

Nach etwas über einer Woche habe ich endlich all meine konfusen Gedanken zur Premiere des Osnabrücker Schlossgarten Open Air sortiert. Revolverheld, Die Fantastischen Vier, Tonbandgerät, Gregor Meyle, Seven. Alle auf einer riesigen Bühne, die sich nicht mal vor dem Hurricane Festival verstecken müsste. Endlich hat Osnabrück wieder ein Open Air Event, das die musikalische A-Liga in die Stadt holt und den geliebten Schloga für ein paar Tage in eine pulsierende Partyarena verwandelt.  Ein Traum von Schlossgarten Open Air weiterlesen

Frog Rock Q Open Air: Tausende feierten mit Ich + Ich, Revolverheld und Culcha Candela

Strahlender Sonnenschein, eine große grüne Wiese, gekühlte Getränke und gute Musik. Manchmal lässt sich das Erfolgsrezept eines jungen Festivals so einfach zusammen fassen. Am vergangenen Wochenende startete zum ersten Mal das „Frog Rock Q“ Open Air auf dem Segelflugplatz in Quakenbrück, das mit seinem vielseitigen Bandaufgebot auf zwei Bühnen besonders am Freitag und Samstag Tausende Besucher jeden Alters auf das großzügige Festivalgelände lockte. 
Kreischen, Tanzen, glücklich sein
Die Abendsonne zauberte am Freitag nicht nur den Besuchern ein goldenes Glühen ins Gesicht, als gegen 18 Uhr die Insolvent Insomniacs aus Osnabrück auf der Hauptbühne die Ehre hatten, das Festival zu eröffnen und dem rockenden Frosch zu zeigen wo es lang geht. Mit ihrem bläserlastigen Sound irgendwo zwischen Ska und Piratenrock boten sie dem bunt gemischten, aber trotzdem recht jungen Publikum ein schönes Aufwärmprogramm. 
Enno Bunger aus Leer hingegen schlug passend zur fast schon romantischen Abendstimmung ruhigere Töne an. Am Piano entführte er das Quakenbrücker Publikum, das es sich rund um die Bühne auf der Wiese bequem gemacht hatte, mit seinem melancholischen Indie-Acoustic-Pop in Traumwelten im „Hier und Jetzt“ mit „Ein bisschen mehr Herz“. 

Tito & Tarantula knüpften mit ihrem psychedelischen Mexiko-Rock nahtlos an die entspannte Stimmung an und sorgten für dickes Grinsen im Publikum, als Frontmann Tito gleich mehrere junge Zuschauer zum Tanzen auf die Bühne holte. Natürlich durfte der Klassiker „Only after Dark“ aus dem Film „From Dusk till Dawn“ nicht fehlen, der in der langsam untergehenden Sonne das inzwischen stark angewachsene Publikum auf der grünen Wiese begeisterte.
Das von vielen jüngeren Zuschauern sehnlich erwartete erste große Highlight des Abends kam pünktlich um 21:30 Uhr zusammen mit dem Mondschein in Form von fünf sympathischen Hamburger Jungs und lauter deutscher Rockmusik um die Ecke. Revolverheld lieferten gut gelaunt, mit viel Elan, Herzblut und voller Energie vor über 2000 Zuschauern ab, was sie am besten können. Mal leise, mal ohrenbetäubend laut, von großem Herzschmerz bis zum Tanzbeat voll auf die Zwölf. Mit diesem abwechslungsreichen Querschnitt durch alle drei Alben sorgten sie besonders unter den weiblichen Fans  an vorderster Front für Begeisterungsstürme. 
Mitsingen, Klatschen und frenetisches Kreischen bis die Stimmbänder nachgeben war auch bei Culcha Candela ab dem ersten Ton Programm. Mit ihren Megahits „Monsta“, „Hamma“, „Eiskalt“ und „Sommer in meinem Kiez“, gepaart mit ausgefeilten Choreographien, Publikumsanimationen und glatten Showelementen, verwandelten die Berliner den Quakenbrücker Segelflugplatz in einen wilden Hexenkessel, der sich bis spät in die Nacht vor der Bühne die Seele aus dem Leib tanzte. 
Chorprobe, Konzert-Yoga und Ausverkaufte Stimmung 

Das Kontrastprogramm zum jungen lauten Freitag lieferte am Samstag Ich + Ich, eine der erfolgreichsten Bands Deutschlands zusammen mit Supportact Ashley Hicklin. Letzterer überzeugte das im Vergleich zum Vortag im Durchschnitt spontan um 20 Jahre gealterte Publikum mit viel Charme, britischem Humor und seinem eingängig folkigem Acoustic-Pop. Der in Hamburg lebende Künstler war nach dem Konzert von neugewonnenen Fans belagert und erfüllte geduldig Foto- und Autogrammwünsche.
Über 3500 Besucher von nah und fern waren wieder bei bestem Wetter auf die grüne Wiese gepilgert um sich von Frontmann Adel Tawil und seinen herzerwärmenden Popnummern verzaubern zu lassen. Mit dem ersten Akkord hatte der sympathische Berliner das Publikum fest in der Hand. Jede Einladung zum Mitsingen wurde begeistert angenommen, so dass sich das Flugfeld teilweise in eine gefühlvolle Massenchorprobe verwandelte. Auch sämtliche Konzert-Yoga-Übungen alias Klatschen, Arme schwingen, Winken und Tanzen wurden ohne Zögern nahezu perfekt ausgeführt. Das zauberte selbst dem Künstler ein breites Honigkuchenpferdgrinsen ins Gesicht: „Quakenbrück, auch wenn das Konzert heute nicht ausverkauft ist, die Stimmung ist mindestens genauso magisch!“ 












Fotos: Katharina Leuck