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Freifeld Festival Oldenburg ffrei für alle: Besucher können Ticketpreis selbst bestimmen

Letzten Sommer verzauberte mich das Freifeld Festival in Oldenburg mit seiner herzlichen Atmosphäre und seinem frischen, alternativ nachhaltigen Konzept. Für die zweite Ausgabe des Festivals, die vom 22. bis 24. August stattfindet, hat sich das Freifeld-Team wieder jede Menge Neues einfallen lassen. So bestimmen im Vorverkauf zum Beispiel die Besucher den Ticketpreis.
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Freifeld Festival: Vorverkaufstart + Neue Bands zum Reinhören

Es gibt wieder Neuigkeiten vom Freifeld Festival in Oldenburg. Gestern ist der Vorverkauf offiziell gestartet und wieder wurde eine ganze Rutsche Bands bekanntgegeben, die vom 23. bis 25. August das ehemalige Kasernengelände Donnerschwee bespaßen werden. Mit dabei: De Fofftig Penns, Sea + Air, I’m not a band, Fuck Art, Let’s Dance!, In Golden Tears und Mona La Phona. Weil das am Wochenende bei Euch so gut angekommen ist, stellen wir Euch auch diese Bandrutsche mit schicken Hörproben vor.

Tickets

Zunächst erst mal das wichtigste: Festivaltickets gibt es ab sofort online für 29 Euro inkl. aller VVK-Gebühren auf der Freifeld-Homepage oder auf der Facebookseite des Freifeld Festivals. Das Ticket gilt für alle drei Festivaltage und beinhaltet auf Wunsch auch noch eine Camping-Option, die im Gegensatz zu anderen kleinen Festivals hier keinen Aufpreis kostet. Am Anreise- und Abreisetag gilt die Eintrittskarte zudem auch noch als Fahrschein für das Busnetz der VWG in Oldenburg, die auch als Hauptsponsor des Festivals auftreten. 
Wer keinen Bock auf unpersönliche Online-Tickets hat, für den hält das Freifeld Festival auch noch ein limitiertes Kontingent an Hardtickets bereit. Diese werden ab der kommenden Woche in ausgewählten Vorverkaufsstellen in Oldenburg und Bremen erhältlich sein. Sobald ich weitere Informationen habe, werde ich sie hier auch posten.

Bands zum Reinhören

Neben Ausstellungen, Installationen, Workshops und Impro-Theater spielen auch jede Menge Bands auf dem Freifeld Festival. Natürlich.

Bundesvision Songcontest Teilnehmer De Fofftig Penns spielen
beim Freifeld Festival.

Da wären zum Beispiel De Fofftig Penns. Es gibt Musiker, die drucksen bei der Frage nach ihrem Genre erst einmal herum. De Fofftig Penns sagen klipp und klar: „Wat wi maakt, dat is Dialektro!“ Plattdeutschen Elektro-HipHop eben. Mit ihren Plattendrehern, plattdütschen Reimen und Elektrosounds haben sie kürzlich bei ihrem Auftritt auf der Breminale das Publikum jubeln und den Zeltboden beben lassen. Sie werden beim nächsten Bundesvision Songcontest für das Land Bremen antreten und beehren das Freifeld als einer der Headliner.

Ganz anders, ganz besonders sind SEA + AIR. Eine griechische Folklore Tänzerin und ein deutscher Komponist erzählen mit Cembalo und Gitarre von der Angst vorm Fliegen und vor dem Meer und zaubern berührende Hymnen. Der ehemalige Geheimtipp hat gerade mächtig Konjunktur und spielt direkt nach dem Freifeld erst mal eine Tour in Großbritannien.

Mit ihrer grandiosen Verknüpfung von klassischem Geigenspiel und moderner Elektronik rücken I´m Not A Band den Dancefloor in den Fokus, ohne dabei die entspannten Momente vor oder nach einer ausgiebigen Partynacht außer Acht zu lassen. Samt Debütplatte „Electrolin“ , der im letzten Sommer nachgelegte EP „What We Do“ und einer ausgiebigen Releasetour legte das Duo aus Berlin im vergangenen Jahr eine eindrucksvolle Spur quer durch die Lande. Nun ist das neue Album fertig: „BANDBAND“ wird der Headliner auch dem Oldenburger Publikum präsentieren.

FUCK ART, LET’S DANCE! sind impulsive Melancholie, Zappeltunes und White Boys in Bestform. Romeo Sfendules (Gitarre) und Tim Hansen (Schlagzeug) agieren als hoch motiviertes und brillantes Team um Talent und Sängerfront Nico Cham: dynamisch, inspiriert und verdammt jung. FUCK ART, LET’S DANCE! gelingt das scheinbar Utopische, ihre heftig elektronischen Beats treiben die atmosphärischen Gitarren geradewegs in die offenen Herzen ihrer tanzenden Fans. Als Support für Who Made Who, We Have Band oder Ratatat lieferten brillant ab. Nach 3 Jahren Bandbestehen starten sie ihr erstes Single Release bei Audiolith International „The Conqueror“ und folgen damit Heaven 17, Whitest Boy Alive und Bloc Party in den Fahrstuhl zum Olymp.

In Golden Tears sind ein echter Geheimtipp.

Klare Gitarren, hallende Drumsounds, die sich den Weg durch wabernde Synthie-Nebelbahnen, ein pulsierender Bass, der das Grundgerüst stellt – nicht umsonst sind für IN GOLDEN TEARS bereits Vergleiche mit Interpol oder den Foals gefallen. IN GOLDEN TEARS beweisen, dass man es auch als junge Band aus Hamburg durchaus aufs internationale Musikparkett schaffen kann. Obwohl die Bandgründung erst ein Jahr zurück liegt und bislang gerade einmal ein Song veröffentlicht wurde, blicken sie bereits auf eine erfolgreiche Headliner-Tour durch England zurück und können Lobeshymnen der internationalen Blogosphäre vorweisen.

Mona la Phona

Bei Mona la Phona hingegen wird getanzt, gesungen, geklagt und Tee getrunken. Die beiden Künstlerinnen kreieren eine eigene Klangwelt, die man sich anhören sollte.

Reinhören: Das Oldenburger Freifeld Festival gibt erste Bands bekannt

Am Freitag hat das Freifeld Festival sich endlich ein wenig in die Karten schauen lassen und die erste kleine Bandrutsche für das Festival rund um Musik, Kunst, Film und Kultur in Oldenburg bekanntgegeben. Dank Kooperation mit dem Leipziger Indie-Label Analog Soul sind mit Long Voyage, Klinge auf Cinch, Me and Oceans und Petula neben den beiden Freifeld Bandcontest Gewinnern Spinning Wheel und The Receivers bisher vier kleine, sympathische Bands am Start, die ich Euch an dieser Stelle kurz vorstellen möchte. Inklusive Hörproben.

Bis auf die Schlagworte „Musik, Film, Theater – Kultur“ war über das geplante Programm bisher nur wenig bekannt. Das Team vom Freifeld Festival beschreibt das ganze als Puzzle, dessen Teile sich nun langsam Stück für Stück zusammen fügen. Ein erstes Teil ist eben diese kleine Bandrutsche, die sehr vielseitig und interessant ist. Dank Soundcloud könnt Ihr Euch von fast jeder Band selbst ein ausführliches Hörbild machen.

Long Voyage

Long Voyage gelten als melodisches Energiebündel. Foto: PR

Die deutsch-kanadische Band Long Voyage hat sich in der Vergangenheit einen Namen als melodisches Energiebündel gemacht. Seit 2010 tourt die Crew exzessiv in Deutschland und weit über dessen Grenzen hinaus, immer darauf bedacht ihre Sammlung von Songs weiter zu vollenden.

Klinke auf Cinch

Klinke auf Cinch machen Live Electronica. Foto: M. Krummrich

Bei Klinke auf Cinch treffen virtuose Musiker auf die kühle Eleganz der Maschine und heraus kommt Live Electronica: gebremstes House, beschleunigter Jazz, reduzierter Pop und harmoniegetränktes Minimal aus Gitarre, Trompete, Vocals und Effekten.

Me and Oceans

Me and Oceans sorgt für die Musik für den Nachhauseweg. Foto: PR

Fabian Schuetze, Sänger der Band Me and Oceans macht gemeinsam mit seiner Band samt Streicherbesetzung Musik für den Nachhauseweg: Popminiaturen, die manchmal nach großer Geste verlangen, aber immer im Detail funktionieren und funkeln, glitzern, im Dunkeln.

Petula

Petula.  Foto: Sophie Krische

Bei der Band Petula handelt es sich um eine Einmannband, deren Musik mal voller Anmut, mal charmant verloren daherkommt, es dabei aber immer schafft aus Gitarre, Klimpern, Flirren und Loopchor Schönheit zu schaffen, die auf dem Weg zum Lied ihre Herkunft im Geräusch nicht verleugnet.

Vorverkauf

Der offizielle Vorverkauf startet Anfang August. Wer bis dahin aber nicht mehr warten möchte, kann das Freifeld Festival auch bei seiner Crowdfunding Aktion auf startnext.de unterstützen. Dort gibt es schon die ersten Tickets zu kaufen, unter anderem auch limitierte Hardtickets für Liebhaber, die in einer echten Konzertkartensammlung eigentlich nicht fehlen dürfen.

Bisher sind bei der Crowdfunding Aktion bereits etwas über 2500 Euro zusammengekommen. Die Aktion läuft noch bis zum 17. August.

Spender gesucht: Unterstützt das Freifeld Festival Oldenburg beim Crowdfunding

Musik, Kunst, Theater, Film, Poetry Slams, Tanz und Installationen. All das hat eine Gruppe junger motivierter Kulturschaffender aus Oldenburg auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Donnerschwee vor. Vom 23. bis zum 25. August soll dort das erste Freifeld Festival starten und rund um die alten Backsteingebäude einen Freiraum für Kunst und Kultur entstehen lassen, das die Stadt und Region Oldenburg bereichern soll. Doch dafür braucht der Freifeld e.V. Eure Unterstützung. Seit gestern, 18. Juli, läuft eine Crowdfunding Aktion, mit der der Verein einen Teil der Produktionskosten in Höhe von 5000 Euro decken möchte. Aber seht selbst!
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