Schlagwort-Archive: Indie

A Home. A Heart. Whatever. mit neuer Single „Hard on me“

Das bayerische Indiepop-Duo A Home. A Heart. Whatever. habe ich Euch hier im Blog schon häufiger ans Herz gelegt. Heute veröffentlicht die Band ihre neue Single „Hard on me„, die mir gerade nach einer anstrengenden Messe-Woche in Berlin in den letzten Bürotag der Woche hilft. Wie passend der Titel doch ist, denn nicht nur das Aufstehen fiel mir heute wirklich sehr schwer.
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Monday Madness: The Head and the Heart – „Shake“

Für die meisten ist heute der erste Arbeitstag im neuen Jahr, die Schule hat wieder angefangen und überhaupt, wieso ist 2014 eigentlich schon wieder eine Woche alt? Um heute gut in die Woche zu starten, habe ich Euch den schönen Gute-Laune-Song „Shake“ von The Head and the Heart rausgesucht. Unser erstes Monday Madness 2014! Monday Madness: The Head and the Heart – „Shake“ weiterlesen

A Home. A Heart. Whatever. verschenken aktuelles Album „Same Same“

Im April habe ich Euch an dieser Stelle die bayerische Indie-Band A Home. A Heart. Whatever. mit ihrer Single 1991 vorgestellt. Das Trio hat sich seiner ganz eigenen Interpretation des Indie verschrieben. Schicke Melodien mit der richtigen Portion elektronischer Spielereien, kombiniert mit härteren Rock- und zarten Folk-Elementen prägen das Bild des Albums Same Same, das im Juli 2013 das Licht der Welt erblickt hat. Und weil die Band möchte, dass möglichst viele Menschen in den Genuss ihrer Musik kommen, verschenken A Home. A Heart. Whatever. noch bis Ende September das  komplette Album in digitaler Form.

Wie kann das sein? Ein ganzes Album umsonst? Einfach so? Ist es denn so schlecht? Nein, ganz und gar nicht. Same Same kommt als wunderschönes elektronisches Indie-Pop-Werk daher, das offensichtlich mit sehr viel Geduld und Herzblut produziert wurde. Bei jedem Hören entdeckt man zwischen all den wunderschönen fragilen, aber dennoch treibenden Melodien, neue kleinteilige Spielereien, neue Licks, neue Hooks. Ab dem ersten Song schwebt man förmlich auf einer watteweichen Wolke durch sphärische Klänge, wird von warmen Tönen um den Finger gewickelt und schließlich von treibenden Beats zum Tanzen bewegt.

Die Platte bereichert auf jeden Fall jeden iPod und kann es einem im kalten Herbst noch mal so richtig warm ums Herz werden lassen. Und das auf eine absolut nicht-kitschige Art und Weise. Same Same hat insgesamt 10 wunderschöne Tracks und Ihr könnt es ganz einfach über die Band-Homepage herunterladen: www.ahomeaheartwhatever.de – Und es gibt wirklich keinen Haken. Man muss dafür nicht einmal seine Daten oder E-Mail-Adresse hinterlassen. Hut ab!

Zur Band selbst habe ich im April folgendes Geschrieben:

„A Home. A Heart. Whatever. Noch nie gehört? Kein Problem, bis zu dieser Mail hatte ich das Trio, das laut Homepage aus Augsburg, München und Weilheim stammt, auch nicht auf dem Schirm. Dabei gibt es die Band rund um Tobias Mecklinger, Marcus Schreiner und Florian Zabel schon seit 2007, ihr erstes self titled Album erschien 2010. Man könnte jetzt glauben, man habe es wieder mal mit einer typisch studentischen Indie-Band zutun, die sich gerade aus ihren dunklen Probenkellern empor spielt. Doch dem ist nicht so. Zumindest zwei Drittel des Trios haben bereits einschlägige Bühnenerfahrung in anderen Bands gesammelt, sind in den frühen Nuller Jahren quer durch Europa getourt, haben bei Rock am Ring/Park gespielt, waren mit Weezer und den Stereophonics als Support unterwegs, so erzählt zumindest die Bandbiographie, die A Home. A Heart. Whatever auf ihrer Homepage veröffentlicht haben. Doch all das spielt heute keine Rolle mehr.“

Falls Ihr Euch vorher noch einen kleinen Höreindruck verschaffen wollt, könnt Ihr das hier im Soundcloud-Stream der Band tun 🙂

Konzerttipp: The Drowning Men im August auf Tour in Deutschland

Ich weiß, es ist gerade absolute Festival-Hochsaison, aber trotzdem möchte ich Euch diesen Sommer  noch eine Indoor-Tour ans Herz legen: The Drowning Men sind im August in Deutschland unterwegs und spielen unter anderem am 16. August im Münchner Strom – wie man auch unschwer auf dem Bild erkennen kann. Doch wer sind diese „ertrinkenden Männer“ überhaupt?

The Drowning Men sind eine Indierock Formation aus Oceanside in Kalifornien. Die Presseankündigung des Konzerts behauptet, dass man die fünf Herren mit all ihren Tattoos und Bärten auch problemlos für Dockarbeiter aus ihrer Heimatstadt halten könnte, aber solche Stereotypen will ich hier gar nicht erst auspacken. Dafür lasse ich mich viel lieber von ihrer Musik überzeugen. Die lässt sich am besten als eine Mischung aus lautem Indie-Rock mit leichtem Folk-Appeal und teils starken elektronischen Synthie-Einflüssen beschreiben. Für mich klingt das manchmal gar ein bisschen so, als ob The Soundtrack of our Lives sehr mit The Gaslight Anthem geflirtet hätten. Wer weiß, vielleicht haben sie das in Gedanken ja sogar?

Ihre Musik kommt auf jeden Fall gut an, so wie meistens, wenn eine Band offensichtlich mit ganzem Herzblut bei der Sache ist. Mit jedem Ton spürt man ein kleines Stückchen der Seele der Band, mit jedem Beat ihrer zwei Alben schwingt einem die Leidenschaft nahezu entgegen. Genauso soll es live zugehen, wenn man diversen Konzertberichten aus ihrer Heimat glaube darf. In den letzten Jahren durften sie dort neben vielen anderen schon Alkaline Trio und Flogging Molly supporten.

Im August wird ihre 2012er Platte All Of The Unknown nun auch in Deutschland veröffentlicht (kleine Hörprobe und Gratis Download: Siehe Soundcloud Link). Passend dazu sind die Herren im Sommer fleißig auf Promotour in Europa und beehren im August auch unsere Breitengrade. Zunächst als Support für den großartigen Chuck Ragan von Hot Water Music und danach für einige Headline-Shows und Festivalauftritte.

Wer gerne The Gaslight Anthem, Dave Hause, Chuck Ragan (oder all die anderen feinen Bands der Revival Tour) hört, dem seien auch The Drowning Men wärmstens empfohlen. Alle Tourdaten sowie Ticketinfos findet Ihr hier.

The Drowning Men in Deutschland und Co.

12. August – Bremen, Lagerhalle (Support für Chuck Ragan)
13. August – Berlin, Lido (Support für Chuck Ragan)
14. August – Hamburg, Fabrik (Support für Chuck Ragan)
15. August – Münster, Skaters Palace (Support für Chuck Ragan)

16. August – München Strom Linienclub
16. oder 18. August – Highfield Festival
17. August – Frequency Festival
20. August – Zürich, Hafenkneipe

21. August – Stuttgart, Stiftskirche (Support für Chuck Ragan)
22. August – Köln, Gebäude 9
23. August – Herford, Club X (X Fest)

Kennt Ihr schon… The 1975?

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail, die mir die UK-Band The 1975 ans Herz legte. Solche Mails bekomme ich inzwischen jede Woche zu Hauf, und nicht selten ist da auch ganz schöner Mist dabei. Bei The 1975 ist das allerdings anders. Und inzwischen frage ich mich schon ganz ehrlich, warum dieses Quartett aus Manchester zuvor an mir derart unbeachtet vorüber gezogen ist.

Die Jungs machen richtig schicken IndiePop mit eingängigen Melodien, starken Beats und Arrangements im leichten Wave-Appeal. Eigentlich genau das, was sich inzwischen nach langem Club-Dasein auch penetrant in die Radio-Rotationen schraubt. Es ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis The 1975 das auch hier in Deutschland tun werden. In England spielen sie ausverkaufte Shows, aktuell sind die Jungs gerade in den USA auf Tour. Das Video zu ihrem Song „Chocolate“ hat bei Youtube bereits über 3 Millionen Aufrufe. Und ich muss zugeben, es ist ein ganz schön fieser Ohrwurm, der sich bei Sonnenschein und tollem Wetter aber gerne in mein Hirn bohren darf.


Und auch das Video zum Song „The City“ kann sich durchaus sehen und hören lassen. Ein kleines bisschen weniger träumerisch, dafür mit gutem Beat, sodass man auch mal ein bisschen tanzen kann. Wenn man denn dann unbedingt möchte.

The 1975 live

Beim Melt! Festival kann man The 1975 diesen Sommer auch live in Deutschland sehen. Danach müssen wir uns leider noch bis November gedulden, erst dann kommen die vier Engländer wieder für eine kleine Tour zurück in unsere Breitengrade.

Hier die Tourdaten:

11. November – Amsterdam, Melkweg
12. November – Brüssel, Botanique/Orangerie
14. November – Köln, Luxor
15. November – Zoom, Frankfurt
18. November – Berlin, Bi Nuu
19. November – Hamburg, Übel & Gefährlich
28. November – Wien, Fluc

Mehr Infos zu The 1975 findet Ihr auf der Homepage oder in diesem netten kleinen EPK-Video, in dem sie sich, ihre Band und ihre Musik ein wenig vorstellen. Ihr Debütalbum erscheint voraussichtlich im September. Wer nicht so lange warten möchte, sollte The 1975 bei Soundcloud besuchen.

Foto: PR

Ludwig van mit neuer Single „Green Land“ am Start

Nein, ich stelle Euch heute keine Musik von Ludwig van Beethoven vor, falls Ihr Euch über den Bandnamen gewundert haben solltet. Die deutsch-dänische Kombo Ludwig van macht wunderhübschen Indie Poprock, der mit angenehm leichten Eighties Wave Appeal um die Ecke kommt. Seit vergangener Woche ist die Band aus dem hohen Norden mit ihrer neuen Single „Green Land“ am Start. Hört mal rein!

„Green Land“ ist ein Vorgeschmack auf das neue Album „San Franfiasco“, das am 30. August 2013 erscheinen soll. In Berlin und Kopenhagen haben die Jungs die Platte aufgenommen. Laut Pressetext soll der Sound reifer, die Songs gewichtiger sein. Ich bin schon gespannt und freue mich darauf.

Wie gefällt Euch „Green Land“?

Foto: PR/Transmission Music

CD Kritik: Schoenholz – Ceylon


Für Schoenholz ist etwas nur wirklich gut, wenn es weh tut. So, oder so ähnlich, könnte man das Album „Ceylon“ vereinfacht zusammenfassen, wenn man sich nicht näher damit auseinander setzen möchte. Und zugegeben, es ist keine leichte Kost, was die Berliner Band mit ihren neun Tracks hier serviert.

„Mir fällt es schwer, über rein fröhliche Themen zu schreiben. Das klingt häufig einfach nur banal und berührt keinen. Der Schmerz in all seinen Facetten hat für mich eine viel stärkere Kraft“, erzählt Sängerin Daniela Schönwald über ihre Musik. Das ist während der gesamten Dauer des Albums eindeutig spürbar. Melancholie, Weltschmerz und Zukunftsangst sind ständige Begleiter der Platte. Das macht es nicht gerade leicht, sich Ceylon wirklich von vorne bis hinten an einem Stück anzuhören. Theatralisch singt Schönwald von düster ungewissen Zukunftsszenerien, von zwischenmenschlichen Katastrophen. Stellenweise kann man schon fast von Glück sprechen, dass sich die musikalische Untermalung dieser dunklen Geschichten gleichmäßig beruhigend im Hintergrund hält, anstatt den Hörer ebenfalls noch mit der Melancholie-Keule zu erschlagen.

Die Schwere des Albums ist zum Einen sein größter Feind, jedoch zum Anderen auch gleichzeitig sein stärkstes Wiedererkennungsmerkmal. Denn auch wenn man sich als Hörer immer mal wieder überfordert vorkommt, lohnt es sich doch, genauer auf die Texte zu achten. Auch düstere Geschichten sind immer wieder hörenswert. Lässt man sich darauf ein, entdeck man filigrane und zerbrechliche Passagen, die ein wenig schüchtern verspielt miteinander kokettieren, nur um dann doch wieder kompromisslos direkt zu sein.

Schoenholz liefern auf Ceylon Indiepop mit hohem Anspruch, der interessant daher kommt, geballt seinen Hörern jedoch einiges abverlangt. Deshalb sollte man sich bei der „Lektüre“ des Albums immer wieder einmal eine Pause gönnen, um nicht selbst vollkommen im Strudel aus Weltschmerz und Untergangsstimmung zu versinken.

Schoenholz – Ceylon
VÖ: 6. Juli 2012
Timezone Records
http://www.myspace.com/schoenholz

Nada Surf: Neues Video „Waiting for Something“ und Europatour

Wer Nada Surf nicht kennt, ist entweder noch nicht alt genug, oder hat einfach eine musikalische Bildungslücke. Zugegeben, als ihre ersten Hits in den Neunzigern in den Indie-Discos rauf und runter gespielt wurden, war ich selbst auch noch fernab davon, irgendwelche Clubs zu betreten. Doch dank der großen Visions, die mit etwa 17 zu meiner monatlichen Pflichtlektüre wurde, durfte ich die Musik dieser großartigen Band kennenlernen. Unvergessen bleibt für mich ihr Auftritt beim Hurricane 2006, den sie für  ein WM-Spiel der Deutschen Nationalmannschaft abbrechen mussten. Eines der unfreiwillig kürzesten Festival-Sets, das ich jemals gesehen habe. Nada Surf: Neues Video „Waiting for Something“ und Europatour weiterlesen

Bon Iver – Wohltuend wie Ahorn-Syrup

Es gibt Bands und Künstler, die ich im ersten Moment nicht mag, weil sie in meinem Umfeld scheinbar jeder gerade toll findet. Wahrscheinlich fühlt sich in dem Moment mein Ego angekratzt, weil ich sie mal ausnahmsweise nicht zuerst gehört oder irgendwo entdeckt habe. Hierzu gehört auch Bon Iver. Bon Iver – Wohltuend wie Ahorn-Syrup weiterlesen

CD Review: Augen auf – „Hier und nicht in Hollywood“

 Albumproduktionen sind teuer. Daher ist es kein Wunder, dass es in der heutigen Zeit immer weniger Bands gibt, die ihr fertig produziertes Baby tatsächlich als Hardcopy an die Medien rausschicken. Allein schon deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich „Hier und nicht in Hollywood“ der Band Augen auf eines Tages überraschend in meinem Briefkasten fand. Das ist inzwischen schon etwas her, aber ich habe den Jungs eine ehrliche Review versprochen. Und Versprechen halte ich – auch, wenn es wie in diesem Fall manchmal etwas länger dauert.

„Hier und nicht in Hollywood“ ist bereits das zweite Album von Augen auf. Auf der Platte mit dem hübsch gestalteten Cover (das vom Stil her irgendwie an Karpatenhund erinnert) verstecken sich 13 sauber und solide produzierte rockige Indie-Popnummern mit hin und wieder ganz leicht durchschimmernden Pop-Punk-Appeal, zumindest was den Sound angeht. Kurzzeitig catchige Melodien, nicht zu simple Hooks und Texte, in denen sich der typische Mittzwanziger, Bachelor-Student und das eine oder andere verlorene Abiturienten-Fanmädchen wiederfinden kann. Leben, Liebe, Leid und ein bisschen Weltschmerz sind verpackt in schrammelnde Gitarrenbetten und nette deutschsprachige Indie-Poprock-Päckchen. Der Stimme des Sänger kann man gut zuhören, über einige sperrige Textzeilen lässt sich in Anbetracht des großen, hübschen Ganzen guten Gewissens hinweg sehen. Man könnte den Jungs noch etwas wenig Variation und Abwechslung ankreiden, aber die gewohnten Akkorde und Tonlagen spiegeln wohl das Grund-Sentiment des Albums wieder, sodass es irgendwo auf die eine oder andere Art und Weise doch alles wieder passt. Das gefällt. Fein. 
Es könnte alles so schön sein. Wenn, ja wenn, es leider nicht schon so viele andere Bands geben würde, die ähnlich oder fast genauso klingen, wie das, was Augen auf da auf „Hier und nicht in Hollywood“ präsentieren. Bereits nach den ersten fünf Songs schwirren einem diverse andere Namen durch den Kopf, an die die Platte und ihr Sound erinnert. Allen voran Schrottgrenze, dann ein bisschen Herrenmagazin, an einigen Stellen eine etwas rockigere Version von Mikroboy, ein bisschen altes Zeug von Jupiter Jones oder Bosse, Prisen von Madsen, Muff Potter, Kante, Turbostaat. Die Liste ließe sich wohl noch beliebig fortsetzen. 
Zugegeben, es ist wirklich nicht einfach, den ganz eigenen Sound zu finden und sich selbst dann auch noch an den Haaren aus den Untiefen des allgemein schwammigen Independent Rock/Pop-Sumpfes heraus zu ziehen. Vor allen Dingen, wenn man sich dazu dabei auch noch von all den anderen, unzähligen schwimmenden Sumpfbewohnern deutlich abheben müsste. Es gab schließlich fast alles schon mal irgendwann. Augen auf dümpeln mit „Hier und nicht in Hollywood“ keinesfalls ganz tief im Sumpf oder gar am Grund, aber es fehlt der Band leider noch der notwendige Wiederkennungswert und die markanten Alleinstellungsmerkmale, die das sichere Ticket in das Ruderboot oben auf der Wasseroberfläche des Sumpfes bedeuten würden. So müssen Augen Auf wohl leider erst mal noch die Gummistiefel anbehalten, auch den ein oder anderen Tauchgang in Kauf nehmen und weiter um das Boot herum waten. Vielleicht schaffen sie es beim nächsten Mal trockenen Fußes hinein. 
Wertung: 5/10 Sternchen 
(c) Klangapartment
(c) Klangapartment
Mehr Infos zur Band findet Ihr hier.
Augen auf
„Hier und nicht in Hollywood“
Klangapartment
VÖ: 30.09.2012
Trackliste:
01 Alle für Einen
02 Jede Woche wieder
03 Lippenbekenntnisse
04 Dieses Spiel
05 Niemals wie früher
06 Jeder weitere Schritt
07 Heute Nacht
08 Alles um dich herum
09 Kosmetikwerbung
10 Keine Freudentränen
11 An allen Ecken und Enden
12 Luftschlossbau AG
13 4:15 AM