Schlagwort-Archive: HipHop

The Lytics: Da muss was bei rüberkommen! – Videointerview

Beim A Summer’s Tale Festival habe ich The Lytics zum Interview getroffen. Die vierköpfige Hip Hop-Kombo aus Winnipeg in Kanada hatte mich im April beim Popsalon schon ziemlich umgehauen. Und dass, obwohl ich eigentlich gar kein richtiges HipHop-Mädel bin.  The Lytics: Da muss was bei rüberkommen! – Videointerview weiterlesen

K.I.Z. – Weltuntergangsparty im Hyde Park Osnabrück

Vor lauter Adventskalender-Videos vergesse ich hier schon fast das Wesentliche im Blog. Die Konzertberichte. Letzte Woche war ich im Auftrag der Neuen Osnabrücker Zeitung im Hyde Park bei K.I.Z. und durfte Zeuge einer massiven Weltuntergangsparty werden. K.I.Z. – Weltuntergangsparty im Hyde Park Osnabrück weiterlesen

Video-Interview mit Invisible Urcle: Jeder soll seinen Traum leben können

Die Hamburger Combo Invisible Urcle macht seit Jahren gemeinsam Musik. Zwar nicht immer in feststehender Besetzung, aber dennoch beständig. Klar festlegen lässt sich ihr Stil nicht, zu vielseitig sind die Damen und Herren unterwegs. HipHop, Rap, R&B, Soul, Dubstep und Reggae sind nur einige Stilrichtungen, die die mehr als 10-köpfige Band miteinander vereint.

Am 19. Juli 2013 erscheint das erste gemeinsame Album Wilbert 1000 der riesigen Truppe. Grund genug für mich, mal ein bisschen mit der Band zu quatschen. Ich habe 4/10 von Invisible Urcle Mitte Juni im Hamburger Schanzenpark zum Interview getroffen. Vor ihrem Auftritt beim dortigen Zeltfestival erzählten sie mir, worauf es ihnen bei der Musik ankommt. Video-Interview mit Invisible Urcle: Jeder soll seinen Traum leben können weiterlesen

CD-Review: „Lila Wolken“ von Marteria, Yasha & Miss Platnum

Einige sehen die Welt in diesen Tagen bedingungslos rosarot, das Berliner HipHop-Trio bestehend aus Miss Platnum, Yasha und Marteria bleibt dagegen lieber wach „bis die Wolken wieder lila sind“.

 Am Freitag, 14. September, erscheint „Lila Wolken“, die neue Gemeinschaftsproduktion der drei Vorzeige-Künstler, die den deutschen HipHop vor drei Jahren zusammen wieder cool gemacht haben. Auf der EP präsentieren Marteria und Co. fünf Tracks feinsten deutschen HipHops, die allesamt mit großem Ohrwurmpotenzial aus den Boxen wummern. Während der Titelsong „Lila Wolken“ mit viel Gefühl und Weitsicht besticht, überwiegen treibende Beats, freche Lyrics und jede Menge Tanzbarkeit den Rest der kleinen Platte. Insgesamt liefert das Trio mit „Lila Wolken“ ein überraschend vielseitiges Musikerlebnis, das nicht nur Fans gefallen wird.

Marsimoto – Grüner Samt

Zugegeben, die Platte Grüner Samt von Rapper Marsimoto klingt im ersten Moment ganz schön gewöhnungsbedürftig: Eine stark verfremdete Stimme rappt piepsig mit Mickey-Maus-Effekt zu düsteren Beats. Statt klassischem HipHop-Sound treffen dunkle Dubsteb-Töne auf Marsimotos Reime. Auf ganz eigenwillige Art und Weise wirft Marsimoto in seinen Raps Außenseiterthemen und typische HipHop-Plattitüden in einen Topf und widmet sich auffallend, ja fast schon ein bisschen zu viel, betäubenden grünen Substanzen.

Man möchte vorschnell meinen, Grüner Samt wäre einfach noch ein Kiffer-Rap-Album unter vielen. Langweilig. Irrelevant. Allerdings verbirgt sich hinter Marsimoto kein Geringerer als Marten Laciny, besser bekannt als Marteria. Mit seinem zweiten, düsteren Alter Ego „Marsimoto“ packt er hier Themen an, die zu seinem Mainstream gewordenen Materia nicht passen. Eine gelungene Spielerei. Beim Hören das Augenzwinkern also nicht vergessen.

„Grüner Samt“ steht seit dem 13. Januar 2012 in den Regalen.

Ladi6 – The Liberation of…

Ich habe „The Liberation of…“ auf den Ohren. Und jetzt?
Kopfnicken, Mitgrooven, Tanzen. Das ist die natürliche Ereigniskette, die sich automatisch einpendelt, sobald die ersten Klänge des zweiten Albums von Ladi6 aus den Boxen tönen. Feinster, soul-voller R&B mit einer guten Portion HipHop aus Neuseeland lässt kein geübtes Tanzbein ungeschwungen stehen.

Wie klingt das Album?
„The Liberation of…“ klingt frisch und frei, ohne Grenzen, ohne Schwermut. Selbstbewusst, musikalisch vielseitig – kein Stück ist wie das andere. Hier gibt‘s starke Songs von einer starken Frau, die mit viel Power und gleichzeitig viel Gefühl ihren eigenen Sound lebt.

Wer ist Ladi6 überhaupt?
Ladi6, mit bürgerlichem Namen Karoline Tamati, ist eine, aus samoa stammende, neuseeländische R&B-Künstlerin, die musikalisch mit ordentlichen MC-Skills und HipHop-Wurzeln um die Ecke kommt. Gerade ist sie nach Berlin gezogen, um mit ihrer Musik auch in Europa durchzustarten.

Frauenpower: 5/5
Groove: 4,5/5
Gefühl: 3,5/5

Ladi6 – The Liberation of…
Label: Eskapaden (Soulfood)
10 Tracks – ca. 16€
VÖ: 27.05.2011