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George Ezra – Ausnahmetalent aus UK für zwei Gratis-Gigs in Deutschland

Zur Mitte der Woche möchte ich Euch an dieser Stelle ein junges Ausnahmetalent vorstellen: den 19-jährigen Singer/Songwriter George Ezra aus Bristol in Großbritannien. Mit seiner leicht rauchigen Stimme und eingängigen Melodien hat er sich direkt in mein Ohr geschlichen und mich ab dem ersten Ton nicht mehr losgelassen. Diese Woche, am 30. und 31. Januar 2014, ist er für zwei Gratis-Gigs in Hamburg und Haldern, bevor er im März für eine Minitour wieder nach Deutschland kommt.
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LEISE/laut wünscht Fröhliche Weihnachten – Mit Satellite Stories.

Meine lieben LEISE/laut-Leser,

2013 war ein turbulentes und ereignisreiches Jahr für meinen kleinen Blog. Es gab so viele Posts wie noch nie und so viele Seitenaufrufe wie noch nie zuvor. So richtig fassen kann ich das immer noch nicht, aber ich freue mich tierisch, dass Ihr immer so fleißig mitlest und mein Leben mit der ganzen Musik so kunterbunt macht. Vielen, vielen Dank!

Ich hoffe, dass 2014 ähnlich regenbogenartig wird – mit und dank Euch natürlich!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und all Euren Liebsten heute fröhliche Weihnachten!

Und weil ich einfach nicht so gut singen kann, singen meine Lieblingsfinnen von Satellite Stories Euch jetzt ein kleines Weihnachtsliedchen vor. Ihre Version von „White Christmas“ könnt Ihr via Soundcloud auch direkt legal gratis herunter laden.

Lasst es Euch gutgehen!

Eure
Katharina

PS.: Da war ja noch eine Verlosung…

Ach ja, und es gibt ja noch zwei Gewinner zu verkünden. Jeweils eine The Naked and the Famous Vinyl gewonnen haben Marius L. aus Osnabrück und Tanja H. aus Wernberg-Köblitz. Herzlichen Glückwunsch! Ihr bekommt in den nächsten Tagen Post. Und vielen Dank an Universal Music für die Bereitstellung der Gewinne 🙂

Zu verschenken: „Albatross“ von The Sky We Scrape

Die Chicago-Punks von The Sky We Scrape sollte man sich merken. Emporgestiegen aus dem musikalischen Dunstkreis von Alkaline Trio, The Lawrence Arms und Rise Against, gelten sie im Bereich Hardcore/Punk aktuell als besonders vielversprechender Act. Wie schön, dass da am 1. November auch gleich ihr Debütalbum Divides in Deutschland via Gunner Rec. auf den Markt kommt. Als kleinen Appetithappen verschenkt die Band über stageload.org den Song „Albatross“, bei dem kein Geringerer als Garett Dale von Red City Radio bei den Vocals ausgeholfen hat.

Im Umland von Chicago, das mit all seinen Vororten auch gerne mal „Chicagoland“ genannt wird, sind The Sky We Scrape die wohl am meisten beschäftigte Band der Stadt, heißt es an unterschiedlichen Stellen. Gegönnt sei es ihnen, denn schließlich haben sie wirklich etwas was auf dem Kasten, wenn man mal in ihre Songs reinhört.

So zum Beispiel die Single „Sweet Vermouth“, zu dem die Band bereits im Januar dieses energiegeladene und kontrastreiche Musikvideo veröffentlicht hat.

Ihr Debütalbum ist in den USA bereits Anfang Oktober erschienen. Doch dieses Mal lohnt sich das Warten in Europa tatsächlich: Auf der hier ab 1. November erhältlichen Version gibt es noch den feinen Bonustrack „Today’s Top Story“ und auch das Artwork wird hierzulande etwas anders aussehen, als in ‚murrica.

Das Album erscheint über das Bremer Liebhaber-Label Gunner Records, bei dem unter anderem auch schon The Gaslight Anthem, Ann Beretta und Red City Radio ihre Platten veröffentlich haben. Wie sich das heute so gehört, gibt es auch für die Vinyl-Sammler unter Euch eine auf 100 Stück limitierte Clear Vinyl Edition und eine auf 400 Stück begrenzte rote Pressung.

Gratis Song

Da ist es natürlich fein, dass es zur Wartezeitverkürzung den Track „Albatross“ via stageload.org gleich for free gibt. Ein fetter Song, der durch die Guest Vocals von Red City Radio’s Garett Dale noch eine ganz besondere Note bekommt. Einfach reinhören und auf den kleinen Download-Button im Player klicken, schon habt Ihr den „Albatross“ gefangen.

Auf Tour

Diese Woche sind The Sky We Scrape noch in Deutschland auf Tour unterwegs. Hier könnt Ihr die Jungs bis Sonntag noch live erleben.

22.10.2013 AT-Salzburg, Rockhouse Bar
23.10.2013 München, Kafe Marat
24.10.2013 Göttingen, Juzi Keller
25.10.2013 Flensburg, Volksbad
26.10.2013 Saarbrücken, JUZ Försterstr.

Gratis-Mucke: Red City Radio verschenken Song

Vor zwei Jahren ist die Melodic-Punkrock Band Red City Radio mit ihrem Debütalbum The Dangers of Standing Stillum die Ecke gekommen. Am Freitag, 11. Oktober, erscheint nun endlich der Nachfolger Titles. Grund genug, zur Feier des Tages den Song „Joy comes with the morning“ für umme rauszuhauen.

Die Jungs aus Oklahoma haben sich mit ihrem neuen Album, hörbar weiterentwickelt. Gerade präsentierten sie erst den Song „Show me on the doll where the music touched you“, der bereits ein wahrer Appetithappen ist, und Bock auf das neue Album macht. Jetzt dann also auch noch „Joy comes with the morning“ als Gratis-Download. Möglich machen das unter anderem die lieben Menschen von visions.de – Dort könnt ihr den Song unter folgendem Link herunterladen:

Eine ausgedehnte Tour durch Europa wird gerade für 2014 geplant. Bei LEISE/laut werdet Ihr in den nächsten Tagen auch noch ein ausführliches Review des Albums zu lesen bekommen. 

Monday Madness: The Dashwoods mit „The Sea“

Ein neuer Montag, ein neues Monday Madness! The Dashwoods sind mit einer neuen Single am Start. „The Sea“ heißt das gute Stück und ist ab 1. Oktober 2013, also ab morgen, als Gratis-Download erhältlich. Dazu hat die Band auch noch ein wunderschönes Video gedreht, im Oktober und November geht’s fleißig auf Tour. Aber Moment, Ihr kennt The Dashwoods gar nicht? Dann müsst Ihr erst recht unbedingt weiterlesen.

The Dashwoods aus Zeven sind mir seit Mitte 2011 ein Begriff. Damals landete ihre EP Loony Bin in meinem Briefkasten, wenige Monate später trat die Band unterstützt vom ARD-Radiosender bremenvier beim New Music Award 2011 in Berlin an. Gewonnen haben sie damals leider nicht, aber das zeugt insgesamt schon von der hohen Qualität, die das Trio aus dem Bremer Umland regelmäßig an den Tag legt. Kraftklub und Tonbandgerät haben diesem Award schließlich auch einiges zu verdanken.

Aber auch ohne Award in der Tasche haben sich die drei jungen Damen und Herren mit ihrem handgemachten Indiepoprock in den vergangenen zwei Jahren viel erspielt. Supportshows mit The Pigeon Detectives, We Were Promised Jetpacks oder Blood Red Shoes sowie Auftritte beim MS Dockville Festival, Reeperbahn Festival, Berlin Music Week oder der Breminale können sich The Dashwoods auf ihre „been there, done that“-Liste schreiben.

Grund dafür ist unter anderem ihre Mirage-EP, mit der sie 2012 viele Leute begeisterten. Seither ist nun schon wieder eine ganze Menge Zeit vergangen, viel hat sich getan. Die drei Musiker arbeiten aktuell fleißig an ihrem ersten Album, dass im Frühjahr 2014 erscheinen soll. „The Sea“ ist der erste Vorbote daraus und passend zum eintreffenden Herbstwetter wunderbar melancholisch und trotzdem mitreißend gelungen. Auch das Video zur Single kann sich sehen lassen. Deshalb, meine Damen und Herren, bitte schön, unser Monday Madness – Video der Woche.

Im Oktober und November geht es für The Dashwoods auf eine ordentliche Deutschlandtour. Vielleicht ja auch bei Euch in der Nähe. Hier die Dates:

The Dashwoods / The Sea Tour 2013

15.10. Potsdam, Waschhaus
18.10. Hamburg, Astra Stube
19.10. Berlin, Grüner Salon
29.10. Bernburg, Hotel Wien
02.11. Bremen, Lagerhaus
05.11. Mainz, Schon Schön
06.11. Göttingen, Apex
07.11. Koblenz, Zirkus Maximus
08.11. Jena, Café Wagner
09.11. Erding, Juz
04.12. Oldenburg, Polyester
05.12. Darmstadt, Schlosskeller

Alle Infos zur Band findet Ihr auf ihrer Homepage www.thedashwoods.de oder bei Facebook.

Foto: Marie Binning

A Home. A Heart. Whatever. verschenken aktuelles Album „Same Same“

Im April habe ich Euch an dieser Stelle die bayerische Indie-Band A Home. A Heart. Whatever. mit ihrer Single 1991 vorgestellt. Das Trio hat sich seiner ganz eigenen Interpretation des Indie verschrieben. Schicke Melodien mit der richtigen Portion elektronischer Spielereien, kombiniert mit härteren Rock- und zarten Folk-Elementen prägen das Bild des Albums Same Same, das im Juli 2013 das Licht der Welt erblickt hat. Und weil die Band möchte, dass möglichst viele Menschen in den Genuss ihrer Musik kommen, verschenken A Home. A Heart. Whatever. noch bis Ende September das  komplette Album in digitaler Form.

Wie kann das sein? Ein ganzes Album umsonst? Einfach so? Ist es denn so schlecht? Nein, ganz und gar nicht. Same Same kommt als wunderschönes elektronisches Indie-Pop-Werk daher, das offensichtlich mit sehr viel Geduld und Herzblut produziert wurde. Bei jedem Hören entdeckt man zwischen all den wunderschönen fragilen, aber dennoch treibenden Melodien, neue kleinteilige Spielereien, neue Licks, neue Hooks. Ab dem ersten Song schwebt man förmlich auf einer watteweichen Wolke durch sphärische Klänge, wird von warmen Tönen um den Finger gewickelt und schließlich von treibenden Beats zum Tanzen bewegt.

Die Platte bereichert auf jeden Fall jeden iPod und kann es einem im kalten Herbst noch mal so richtig warm ums Herz werden lassen. Und das auf eine absolut nicht-kitschige Art und Weise. Same Same hat insgesamt 10 wunderschöne Tracks und Ihr könnt es ganz einfach über die Band-Homepage herunterladen: www.ahomeaheartwhatever.de – Und es gibt wirklich keinen Haken. Man muss dafür nicht einmal seine Daten oder E-Mail-Adresse hinterlassen. Hut ab!

Zur Band selbst habe ich im April folgendes Geschrieben:

„A Home. A Heart. Whatever. Noch nie gehört? Kein Problem, bis zu dieser Mail hatte ich das Trio, das laut Homepage aus Augsburg, München und Weilheim stammt, auch nicht auf dem Schirm. Dabei gibt es die Band rund um Tobias Mecklinger, Marcus Schreiner und Florian Zabel schon seit 2007, ihr erstes self titled Album erschien 2010. Man könnte jetzt glauben, man habe es wieder mal mit einer typisch studentischen Indie-Band zutun, die sich gerade aus ihren dunklen Probenkellern empor spielt. Doch dem ist nicht so. Zumindest zwei Drittel des Trios haben bereits einschlägige Bühnenerfahrung in anderen Bands gesammelt, sind in den frühen Nuller Jahren quer durch Europa getourt, haben bei Rock am Ring/Park gespielt, waren mit Weezer und den Stereophonics als Support unterwegs, so erzählt zumindest die Bandbiographie, die A Home. A Heart. Whatever auf ihrer Homepage veröffentlicht haben. Doch all das spielt heute keine Rolle mehr.“

Falls Ihr Euch vorher noch einen kleinen Höreindruck verschaffen wollt, könnt Ihr das hier im Soundcloud-Stream der Band tun 🙂

Konzerttipp: The Drowning Men im August auf Tour in Deutschland

Ich weiß, es ist gerade absolute Festival-Hochsaison, aber trotzdem möchte ich Euch diesen Sommer  noch eine Indoor-Tour ans Herz legen: The Drowning Men sind im August in Deutschland unterwegs und spielen unter anderem am 16. August im Münchner Strom – wie man auch unschwer auf dem Bild erkennen kann. Doch wer sind diese „ertrinkenden Männer“ überhaupt?

The Drowning Men sind eine Indierock Formation aus Oceanside in Kalifornien. Die Presseankündigung des Konzerts behauptet, dass man die fünf Herren mit all ihren Tattoos und Bärten auch problemlos für Dockarbeiter aus ihrer Heimatstadt halten könnte, aber solche Stereotypen will ich hier gar nicht erst auspacken. Dafür lasse ich mich viel lieber von ihrer Musik überzeugen. Die lässt sich am besten als eine Mischung aus lautem Indie-Rock mit leichtem Folk-Appeal und teils starken elektronischen Synthie-Einflüssen beschreiben. Für mich klingt das manchmal gar ein bisschen so, als ob The Soundtrack of our Lives sehr mit The Gaslight Anthem geflirtet hätten. Wer weiß, vielleicht haben sie das in Gedanken ja sogar?

Ihre Musik kommt auf jeden Fall gut an, so wie meistens, wenn eine Band offensichtlich mit ganzem Herzblut bei der Sache ist. Mit jedem Ton spürt man ein kleines Stückchen der Seele der Band, mit jedem Beat ihrer zwei Alben schwingt einem die Leidenschaft nahezu entgegen. Genauso soll es live zugehen, wenn man diversen Konzertberichten aus ihrer Heimat glaube darf. In den letzten Jahren durften sie dort neben vielen anderen schon Alkaline Trio und Flogging Molly supporten.

Im August wird ihre 2012er Platte All Of The Unknown nun auch in Deutschland veröffentlicht (kleine Hörprobe und Gratis Download: Siehe Soundcloud Link). Passend dazu sind die Herren im Sommer fleißig auf Promotour in Europa und beehren im August auch unsere Breitengrade. Zunächst als Support für den großartigen Chuck Ragan von Hot Water Music und danach für einige Headline-Shows und Festivalauftritte.

Wer gerne The Gaslight Anthem, Dave Hause, Chuck Ragan (oder all die anderen feinen Bands der Revival Tour) hört, dem seien auch The Drowning Men wärmstens empfohlen. Alle Tourdaten sowie Ticketinfos findet Ihr hier.

The Drowning Men in Deutschland und Co.

12. August – Bremen, Lagerhalle (Support für Chuck Ragan)
13. August – Berlin, Lido (Support für Chuck Ragan)
14. August – Hamburg, Fabrik (Support für Chuck Ragan)
15. August – Münster, Skaters Palace (Support für Chuck Ragan)

16. August – München Strom Linienclub
16. oder 18. August – Highfield Festival
17. August – Frequency Festival
20. August – Zürich, Hafenkneipe

21. August – Stuttgart, Stiftskirche (Support für Chuck Ragan)
22. August – Köln, Gebäude 9
23. August – Herford, Club X (X Fest)

Satellite Stories mit „Sirens“ – Gratis-Mucke aus Finnland

Heute möchte ich Euch die finnische Indie-Rockband Satellite Stories vorstellen. Vier Jungs aus Oulu, die seit 2008 Musik machen und im September 2012 ihr Debüt-Album Phrases to break the Ice veröffentlich haben. Tolle Melodien und ziemlich treibende Beats, die einen fast schon zum Tanzen zwingen. Ganz ähnlich wie bei Two Door Cinema Club, The Wombats oder Vampire Weekend. Jetzt verschenkt das sympathische Quartett einen schicken Gratis-Download, und zwar einen Remix des Songs „Sirens“. Damit zeigen sie, dass sie auch ein wenig ruhiger können.
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Bosse hebt wieder ab: Neues Album „Kraniche“ im März

Freude über Freude! Einer meiner liebsten deutschen Musiker, Axel „Aki“ Bosse, veröffentlicht am 8. März sein sechstes Album. Das gute Stück wird auf den Namen „Kraniche“ hören. Den Titelsong gibt’s schon zum Gratis Download und eine ausgedehnte Tour im Frühling darf natürlich auch nicht fehlen. Für LEISE/laut habe ich ein bisschen in meinen Bosse-Erinnerungen geschwelgt.
Bosses Musik hat mich bereits 2006 während einer endlosen Surfsession auf MySpace mit seinen direkten, einfach ehrlichen Texten überzeugt. Die darin herumfliegenden alltäglichen, aber trotzdem so perfekt beobachteten und filigran beschriebenen Bilder waren für mich etwas Neues. Etwas, das ich vorher so noch nie gehört hatte. Dazu die bodenständige, mitreißende Energie, gepaart mit einer ewig mitschwingenden Melancholie in den Melodien passte zu gefühlt zu jeder meiner damaligen Lebenslagen. „Kraft“ wurde für einige Monate mein Profilsong. Die Alben Kamikazeherz und Guten Morgen Spinner gehörten zu den wenigen Alben, die selbst in CD-Form für ein Jahr mit mir in die USA fliegen durften.

Umso mehr habe ich mich 2009 gefreut, als ich Aki am Telefon zu seinem damals neuen Album „Taxi“ interviewen durfte. Das ist inzwischen fast genau vier Jahre her. Es war mein allererstes Telefon-Interview und mein zweites Künstlerinterview überhaupt. Bis dahin hatte ich nur einmal Thees Uhlmann für einen Radiosender interviewt. Der Termin kam überraschend und unerwartet. Ich saß gerade an der Uni in einer sprachwissenschaftlichen Vorlesung, als plötzlich mein Handy klingelte und Bosses Manager mit mir den Termin ausmachen wollte. Ich musste schnell nach draußen rennen.

Für den Rest des Tages war ich unglaublich nervös. Ich hatte kein Aufnahmegerät und musste so einen Weg finden, wie ich das Gespräch wohl mitschneiden könnte. Nach gefühlt einer Millionen Testanrufe mit Freundinnen, saß ich dann letztendlich zwei Tage später dick eingepackt an meinem Schreibtisch in meiner eiskalten Altbauwohnung in Germersheim (draußen waren es frostige -18 Grad Celsius), hatte den Lautsprecher meines Handys eingeschaltet und filmte mich mit meiner alten Kamera dabei, wie ich eine gute halbe Stunde lang mit Aki Bosse über Plattenfirmen, Songtexte, emotionale Momente und seine  Lieblingsbars und Lieblingsorte in Hamburg quatschte. Dass Aki munter erzählte, dass er gerade zum Rauchen draußen war und sich jetzt mal in sein Auto gesetzt hatte, weil es draußen so kalt war, nahm mir etwas von meiner Nervosität. Nie wieder fiel mir das Kürzen eines Interviews hinterher so schwer. Das Ergebnis wirkt im Vergleich zu meinen Interviews heute fast schon etwas deletantisch und rumpelig, aber aller Anfang ist eben schwer.

2011 sah das schon ganz anders aus. Wieder durfte ich im Januar Bosse interviewen, dieses Mal zum Album „Wartesaal“. Und wieder war das Interview für mich ein besonderes: Es war das erste in einer professionellen Umgebung, mein erstes Interview als Volontärin der Neuen Osnabrücker Zeitung. Organisiert habe ich es allein, denn der Kontakt war tatsächlich durch meinen Blog entstanden. Die Mail der Promoterin war eine der ersten zehn Nachrichten, die überhaupt an LEISE/laut geschickt wurden. Wir quatschten über die neuen Songs, die organisatorischen Veränderungen (Bosse war wieder bei einem Majorlabel unter Vertrag) und die Videodrehs in Fernost.

Bosse hat das Talent, seine Alben immer dann herauszubringen, wenn bei mir gerade ein Neuanfang oder ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Taxi war der Soundtrack zu meiner Wiederankunft in Deutschland (und dem umgekehrten Kulturschock danach, an dem ich lange zu knabbern hatte), Wartesaal bestimmte die ersten Monate meines Volontariats. Jetzt, wieder fast genau zwei Jahre später, bin ich einfach nur gespannt, wie sich die neuen Songs anhören werden. Vielleicht wird Kraniche ja der Soundtrack zu meinen ersten Gehversuchen im ganz echten Arbeitsleben? 😉

Als kleinen Vorgeschmack hat Bosse bereits eine Akustikversion des Titelsongs „Kraniche“ auf Youtube veröffentlicht.

 

Wunderschön, nicht wahr? Damit man nun nicht den ganzen Tag auf Youtube herumhängen muss, um den Song zu hören, gibt es die mp3 des Tracks auf Bosses Facebookseite zum Free Download.

Live ist Bosse im April und Mai auf großer Tour. Die ersten Termine sind bereits ausverkauft. Für Bremen und Hamburg sind sogar Doppelshows angesetzt, um dem Andrang gerecht zu werden.

Bosse Tour 2013

10.04.2013 Mannheim – Capitol
11.04.2013 Freiburg – Jazzhaus
12.04.2013 Stuttgart – LKA Longhorn
14.04.2013 Saarbrücken – Garage
15.04.2013 Köln – Live Music Hall
16.04.2013 Dortmund – FZW
18.04.2013 Erfurt – HSD
19.04.2013 Leipzig – Werk II
20.04.2013 München – Muffathalle
22.04.2013 Nürnberg – Hirsch
23.04.2013 Frankfurt – Batschkapp – ausverkauft
25.04.2013 Hannover – Capitol
26.04.2013 Hamburg – Große Freiheit – ausverkauft
27.04.2013 Hamburg – Große Freiheit – ausverkauft
29.04.2013 Bremen – Schlachthof
30.04.2013 Bremen – Schlachthof
02.05.2013 Dresden – Alter Schlachthof
03.05.2013 Cottbus – Gladhouse
04.05.2013 Berlin – Columbiahalle

Fotos: Nina Stiller/Universal Music

Mit Bosse im „Wartesaal“ – Neues Album im Februar

Fast zwei Jahre ist es inzwischen her, dass Axel Bosse sein Album „Taxi“ in Eigenregie auf den Markt gebracht hat. Damals hat er mir hier noch für blue, erzählt, wie es ist, ohne große Plattenfirma im Rücken ein Album zu produzieren und alles im Alleingang zu regeln. Seit diesem netten Telefonat an einem eiskalten Nachmittag im Januar 2009 ist viel passiert. Inzwischen ist der gebürtige Braunschweiger bei Universal Music unter Vertrag und sein neues Album „Wartesaal“ steht in den Startlöchern.

Einen ersten Vorgeschmack, in gewohnt verzaubernder Akustik-Manier, liefert Aki Bosse mit seinem Song „Yipi“. Man darf gespannt sein, was Wartesaal noch so zu bieten haben wird.

Wenn Euch der Song gefällt, hält Axel Bosse ein kleines Weihnachtsgeschenk für Euch parat. „Yipi“ gibt es zur Zeit in der Akustikversion als Gratis-Download auf der Bosse Homepage.

Das Album „Wartesaal“ erscheint am 25. Februar 2011.

Passend dazu geht Bosse ab März auf große Deutschland-Tour. Hier die Termine:

24.03.11 Leipzig, Moritzbastei
26.03.11 Kaiserslautern, Kammgarn
29.03.11 München, 59:11
30.03.11 Stuttgart, Röhre
31.03.11 Frankfurt/Main, Nachtleben
01.04.11 Erfurt, HsD
02.04.11 Dresden, Beatpol
06.04.11 Köln, Luxor
07.04.11 Dortmund, FZW
08.04.11 Osnabrück, Kleine Freiheit
09.04.11 Hamburg, Große Freiheit
14.04.11 Braunschweig, Meier Music Hall
15.04.11 Bremen, Schlachthof
16.04.11 Berlin, Postbahnhof