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Vorschau: Mein Festivalsommer 2017

Es ist Mitte April und damit steht der für mich der Start meiner persönlichen Festival-Saison unmittelbar bevor. Diese Woche geht es mit dem Popsalon los. Während auf der Liste wieder einige meiner „Stammfestivals“ stehen, habe ich dieses Jahr auch einige „Premieren“ in meinem Festival-Fahrplan vorgesehen.   Vorschau: Mein Festivalsommer 2017 weiterlesen

Popsalon 6 – Der Donnerstag mit Beats und Schabernack

Endlich wieder Popsalon! Nach einem Jahr Pause ist gestern die Ausgabe Popsalon 6 des Osnabrücker Clubfestivals gestartet. The Lytics, OK KID und Schnipo Schranke haben mir gestern einen super Abend und einen tollen Start in die Festivalsaison beschert. Popsalon 6 – Der Donnerstag mit Beats und Schabernack weiterlesen

Festivalfieber: Eine Ode an das Klebeband

Die Festivalsaison ist noch einige Monate entfernt, aber trotzdem bringt mich die Vorfreude auf den bevorstehenden Sommer dazu, in meinen schönsten Festival-Erinnerungen zu schwelgen. Dabei komme ich immer unweigerlich zu meiner Packliste, auf der, neben und dem obligatorischen Zelt, Schlafsack, Isomatte und Campingstuhl, zwei Gegenstände niemals fehlen dürfen: Kabelbinder und Duct Tape, hierzulande auch bekannt als Gaffa, Panzertape oder korrekt: Gewebeklebeband.

Duct Tape in verschiedenen Farben. Foto: woodleywonderworks@flickr

Vergangenen Mai habe ich mich zu diesem Thema in einer Kolumne im Wochenendjournal der Neuen Osnabrücker Zeitung bereits einmal ausgelassen. Dabei herausgekommen ist meine „Ode an das Klebeband“. Diese möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Eine Ode an das Klebeband

Ich bin der festen Überzeugung, dass Klebeband, genauer gesagt Gewebeklebeband oder Panzertape, mir in den letzten zehn Jahren mehrfach das Leben gerettet hat.

Ich habe eine Vorliebe für große und kleine Musikfestivals. Orte mit enormer Geräuschkulisse, unzähligen feiernden Menschen und für gewöhnlich drei bis fünf Tagen Camping im absoluten Ausnahmezustand. Für Außenstehende gleichen besonders die
Zeltplätze dieser Veranstaltungen einem vorsintflutlichen Horrorszenario, aus dem ein normal zivilisierter Mensch nicht ohne gesundheitliche Schäden entkommen kann.

Mitunter stimmt das. Genau deshalb ist eine große Rolle Gewebeklebeband an so einem Wochenende mein bester Freund. Für alle, die mit dieser wunderbaren Erfindung nicht
vertraut sind: Man stelle sich meist silbernes, mit Gewebefasern durchwirktes, besonders starkes Paketklebeband vor, das riesige Kräfte aushält und mit dem sich nahezu alles reparieren lässt. Man kann damit übrigens auch sehr gut neue Freunde gewinnen. Vor allem, wenn man sich mit mehreren Leuten an den Händen zusammenklebt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Gewebeklebeband hat mich vor Blutvergiftungen bewahrt. Ein guter Meter rettete 2004 auf einem Umsonst & Draußen meine zerfledderten Chucks, die der Witterung nicht standhielten. Ohne sie hätte ich barfuß durch ein Scherbenmeer waten müssen. 2010 rettete mich das Klebeband vor einem garantierten Kältetod. Eine 3 Grad kalte Nacht im Juni am Ende eines Großfestivals in Norddeutschland, es regnete in Strömen, einige Zeltstangen waren gebrochen, und die Bodenplane meiner Behausung hatte Löcher. Spätestens beim lauten „Ratsch“ des Abreißens wusste ich: Jetzt wird alles gut!

Gewebeklebeband beruhigt. In wenigen Wochen beginnt wieder die Festivalsaison. Es ist Zeit, meinen Vorrat wieder aufzustocken.

Vielleicht mache ich aus meinem Festivalfieber nun eine wöchentliche Serie. Beim nächsten Mal packe ich meine Kabelbinder-Geschichten aus. Wusstet Ihr, dass man damit das eigene Zelt auch mit Würstchen schmücken kann? Seid gespannt 😉

Was darf auf Eurer Packliste auf keinen Fall fehlen? 

Wer möchte, kann mir seine Story über sein wichtigstes Festival-Utensil an leiselaut.blog@gmail.com schicken (Länge in etwa wie die Klebeband-Ode oder länger). Die besten, schönsten und lustigsten werden auf LEISE/laut als Gastblogger-Eintrag veröffentlicht.