Schlagwort-Archive: Festivalfieber

5 Mal Vorfreude aufs Hurricane Festival 2016

Als ich am Donnerstagmorgen aufgewacht bin, sah das in etwas so aus: Gähnen, Strecken, einige Sekunden desorientiert an die Wand starren… und plötzlich senkrecht im Bett sitzen. Heute in einer Woche geht es los zum Hurricane Festival! Guten Morgen Hurricane Festival 2016!!! Happy 20th Birthday! Ich habe Euch da mal eine kleine Liste gebastelt, was bei mir für die größte Vorfreude sorgt. 5 Mal Vorfreude aufs Hurricane Festival 2016 weiterlesen

7 Tipps, wie man auf Konzerten (fast) sicher in der 1. Reihe landet

Bei manchen Konzerten muss man einfach ganz vorne mit dabei sein. Sonst ist man nicht dort gewesen. Doch wie schafft man es ganz ohne zu drängeln dort hin? Am besten noch in die erste Reihe? Hier bekommt Ihr den ein oder anderen Tipp, wie Ihr das am besten anstellt. 7 Tipps, wie man auf Konzerten (fast) sicher in der 1. Reihe landet weiterlesen

Bildergalerie – A Summer’s Tale – Freitag

Da ist er schon wieder fast vorbei, der dritte Festivaltag. Nach einem Platzregen am Vormittag war es wieder genauso schön wie am gestrigen Donnerstag. Hier kommen die Bilder des Tages. Alle Festivalgeschichten lest Ihr in unserem Live Blog vom Freitag. Bildergalerie – A Summer’s Tale – Freitag weiterlesen

A Summer’s Tale – Der Festival Live Blog am Mittwoch

Guten Morgen Hurricane 2015! Ach nein, falsches Festival. Wir wagen uns diesen Sommer nach länger Zeit mal wieder in neue Gefilde und bloggen diese Woche fleißig live vom A Summer’s Tale Festival in Luhmühlen bei Lüneburg. Das Festival ist der jüngste Zugang in der FKP Scorpio Familie und setzt mit seinem vielseitigen Programm aus Musik, Kunst, Kultur und Mitmachaktion einen etwas anderen Fokus als Hurricane und Co. Ja, man kann sogar Kanu fahren!

Schaut regelmäßig vorbei, wir updaten von Mittwoch bis Samstag live so viel und so gut es das WLAN/Datennetz hier in der Mitte des Nirgendwo zulässt. Happy Festival! A Summer’s Tale – Der Festival Live Blog am Mittwoch weiterlesen

5 Tipps fürs Hurricane Festival 2015

Guten Morgen Hurricane Festival 2015! So, oder so in der Art werden die liebe Marie Katzer und ich Euch in knapp drei Wochen begrüßen. Vom 19. bis 21. Juni verwandelt das Hurricane Festival die Wiesen rund um den Eichenring in Scheeßel wieder in einen wilden, herzallerliebsten Strudel aus hervorragender Musik, bestgelaunten Menschen und natürlich jeder Menge Staub und/oder Matsch – je nach Wetterlage. Damit Ihr Euch optimal auf das Hurricane Festival vorbereiten könnt, haben wir hier ein paar Tipps für Euch, von Musik bis Müll. 5 Tipps fürs Hurricane Festival 2015 weiterlesen

Festivalfieber: Ich packe meinen Rucksack…

Die Festivalsaison steht in den Startlöchern und jedes Jahr die gleiche Frage: Was nehme ich mit zum Festival? Was darf ich nicht vergessen? Mit mehr als 10 Jahren Festival-Erfahrung habe ich nun für Euch meine ultimative Packliste zusammengestellt – nicht nur für Mädels. Festivalfieber: Ich packe meinen Rucksack… weiterlesen

Festivalfieber: Mit Kindern zum Festival – Bitte nicht ohne Gehörschutz!

Lisa, auf dem Foto 8 Jahre alt, darf nur mit ihren „Mickymäusen“ auf Konzerte.                                       Foto: K. Leuck

In den vergangenen Wochen war ich wieder auf diversen Festivals unterwegs. Immer häufiger begegnen mir dabei nun auch Eltern mit Kindern, die dort gemeinsam das Wochenende oder zumindest einen Tag verbringen. Hätte ich Kinder, würde ich diese vermutlich auch schon relativ früh zu Festivals und Konzerten mitnehmen, aber niemals ohne dabei vollkommen auf ihr Wohl zu achten. Manche Eltern scheinen sich nur leider nicht bewusst zu sein, was sie ihren Kleinen, und vor allen Dingen ihren Ohren, bei falschem Verhalten mit einem Festivalbesuch antun. Diesen Eltern möchte ich da innerlich immer an die Kehle springen. Deshalb hier ein paar Denkanstöße zum Thema Gehörschutz.

Kleine Kinder auf Festivals sind ja echt niedlich anzusehen. Die meisten, die mir bisher begegnet sind, gehörten indirekt in irgendeiner Weise zur Produktion – Sei es nun über den Papa, der als Tonmann, Backliner, Tourmanager, Musiker, oder Security Guard rund um die Bühne herumläuft oder über die Mama, die die Geschicke im Produktionsbüro steuert. Diese Kinder haben quasi auf dem Infield oder im Backstage laufen gelernt und man erkennt sie schon von weitem daran, dass sie in 99% der Fälle ihre Mickymäuse auf den Ohren haben oder angepassten Gehörschutz tragen. So soll es sein.

Wenn ich dagegen, wie kürzlich beim Reload Festival, eine Metal-Mutter mit ihrem ca. 9-jährigen Sohn keine vier Meter von den Boxen entfernt stehen sehe, ohne jeglichen Gehörschutz, dann wird mir schlecht. Das Gehör von Kindern ist noch wesentlich empfindlicher als das von Erwachsenen. Wenn dann die Mama selbst ohne Gehörschutz vor der Box steht, wie soll das Kind da wissen, dass es zu laut ist? Woher soll es wissen, dass die Schmerzen in den Ohren nicht normal sind (Mama hält es schließlich ja auch aus)? Ich habe schon kurzzeitig überlegt, mir für die laufende Festival-Saison einfach einen Sack Einweg-Ohrstöpsel zuzulegen, um die dann im Bedarfsfall an ungeschützte Kinderohren zu verteilen.

Alles was im Ohr einmal durch hohe Belastung zerstört wurde, ist unwiederbringlich verloren. Liebe Eltern, wollt Ihr daran Schuld sein, wenn Euer Sohn oder Eure Tochter mit 18 Jahren oder noch früher Hörgeräte braucht? Das ist keine Übertreibung, die Sorge ist tatsächlich begründet. Ich habe gerade in den letzten Monaten immer wieder Jugendliche mit massivem Hörschaden kennengelernt, die entweder durch zu laut aufgedrehte Musik zu Hause, im Club oder zu viele „ungeschützte“ Konzertbesuche einen wesentlichen Teil ihrer Hörkraft verloren haben. Und während ich als Kind Hörgeräte nur von meinem altersschwerhörigen Opa kannte, tauchen sie heute inzwischen auch immer häufiger in Klassenräumen auf.

Ich selbst besuche seit Jahren kein Konzert und keinen Club mehr ohne Ohrenstöpsel. Ich möchte auch im Alter noch so gut wie möglich hören können. Das gleiche wünsche ich mir ebenfalls für alle Kinder. Auch für meine, wenn ich denn dann irgendwann mal welche haben sollte. Und da lasse ich die Ausrede Ohrstöpsel oder „Mickymäuse“ wären teuer, nicht gelten. Neue Ohren kann man sich schließlich nicht im Laden kaufen.

Tragt Ihr Ohrstöpsel bei Konzerten? Und was sagt Ihr zu Kindern auf Festivals?

Festivalfieber: Ein Königreich für Kabelbinder

Die Festivalsaison steht in den Startlöchern. Viele meiner Freunde pilgern dieses Wochenende zum Groezrock Festival nach Belgien, ich bleibe leider wohl noch zu Hause. Da bleibt also genug Zeit, um einen neuen Teil „Festivalfieber“ zu schreiben, und Euch einen kleinen Einblick in meine Festival-Grundausstattung zu gewähren. Neben Gaffa-Tape müssen bei mir jedes Jahr Kabelbinder am Start sein.

Kabelbinder sind eine überaus intelligente Erfindung. Auch wenn ich sie so gut wie nie im Sinne des Erfinders benutze. Die meisten Kabelbinder fristen Ihr Dasein in meiner Festival-Notfalltasche und warten darauf, in einer absurden Situation, in der meistens die Wörter Zelt, Matsch und Musik in einem Satz genannt werden, zum Einsatz zu kommen.

Die Schnürsenkel deiner Chucks haben den letzten Ton gegrunzt und du hast keine Lust, den ganzen Schuh mit Gaffa-Tape an deinem Fuß festzukleben? Nimm einen Kabelbinder. Vor lauter Trinken, Tanzen und Schwitzen hast du bis zum letzten Festivaltag versehentlich so viel abgenommen, dass deine gute alte Cargo-Shorts rutschen? Ein paar Kabelbinder zusammen gezurrt, fertig ist der Ersatzgürtel. Du möchtest deine beste Freundin am Festival-Samstag mit deinem besten Freund verkuppeln? Dann locke sie unter einem Vorwand beide in dein Zelt, such schnell das Weite und verbinde die beiden Reißverschlüsse des Zelteingangs mit… einem Kabelbinder. Das funktioniert natürlich alternativ auch bei Zeltnachbarn, die man von seinem Grillfleisch fern halten möchte.

Wunderschön ist auch das Dekoraktionspotenzial, was diese kleinen Plastikstreifen so mit sich bringen. Ich erinnere mich noch gut an das Hurricane 2005, bei dem unsere Zeltnachbarn nach einem Marathon im Dosenstechen der Meinung waren, unser Zelt sei ein Weihnachtsbaum und müsse geschmückt werden. Liebevoll befestigten die Herren aus der Nähe von Bremen rohe Bratwürstchen und Hot Dogs an allen möglichen und unmöglichen Stellen an unserer Zeltaußenwand. Und womit? Mit Kabelbindern. Blümchen wären uns sicher lieber gewesen. Auch sehr schön: mehrere Kabelbinder in kleinen Kreisen ineinander gebunden ergeben eine wunderbare Halskette oder Girlande, falls man sich selbst auch noch weiter dekorieren möchte.

Sicherlich kann man mit Kabelbindern noch ganz andere Sachen anstellen. Ich bin gespannt, in welchen Situationen meine in diesem Jahr zum Einsatz kommen.

Wofür benutzt Ihr Kabelbinder auf Festivals am liebsten?

Festivalfieber: Eine Ode an das Klebeband

Die Festivalsaison ist noch einige Monate entfernt, aber trotzdem bringt mich die Vorfreude auf den bevorstehenden Sommer dazu, in meinen schönsten Festival-Erinnerungen zu schwelgen. Dabei komme ich immer unweigerlich zu meiner Packliste, auf der, neben und dem obligatorischen Zelt, Schlafsack, Isomatte und Campingstuhl, zwei Gegenstände niemals fehlen dürfen: Kabelbinder und Duct Tape, hierzulande auch bekannt als Gaffa, Panzertape oder korrekt: Gewebeklebeband.

Duct Tape in verschiedenen Farben. Foto: woodleywonderworks@flickr

Vergangenen Mai habe ich mich zu diesem Thema in einer Kolumne im Wochenendjournal der Neuen Osnabrücker Zeitung bereits einmal ausgelassen. Dabei herausgekommen ist meine „Ode an das Klebeband“. Diese möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Eine Ode an das Klebeband

Ich bin der festen Überzeugung, dass Klebeband, genauer gesagt Gewebeklebeband oder Panzertape, mir in den letzten zehn Jahren mehrfach das Leben gerettet hat.

Ich habe eine Vorliebe für große und kleine Musikfestivals. Orte mit enormer Geräuschkulisse, unzähligen feiernden Menschen und für gewöhnlich drei bis fünf Tagen Camping im absoluten Ausnahmezustand. Für Außenstehende gleichen besonders die
Zeltplätze dieser Veranstaltungen einem vorsintflutlichen Horrorszenario, aus dem ein normal zivilisierter Mensch nicht ohne gesundheitliche Schäden entkommen kann.

Mitunter stimmt das. Genau deshalb ist eine große Rolle Gewebeklebeband an so einem Wochenende mein bester Freund. Für alle, die mit dieser wunderbaren Erfindung nicht
vertraut sind: Man stelle sich meist silbernes, mit Gewebefasern durchwirktes, besonders starkes Paketklebeband vor, das riesige Kräfte aushält und mit dem sich nahezu alles reparieren lässt. Man kann damit übrigens auch sehr gut neue Freunde gewinnen. Vor allem, wenn man sich mit mehreren Leuten an den Händen zusammenklebt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Gewebeklebeband hat mich vor Blutvergiftungen bewahrt. Ein guter Meter rettete 2004 auf einem Umsonst & Draußen meine zerfledderten Chucks, die der Witterung nicht standhielten. Ohne sie hätte ich barfuß durch ein Scherbenmeer waten müssen. 2010 rettete mich das Klebeband vor einem garantierten Kältetod. Eine 3 Grad kalte Nacht im Juni am Ende eines Großfestivals in Norddeutschland, es regnete in Strömen, einige Zeltstangen waren gebrochen, und die Bodenplane meiner Behausung hatte Löcher. Spätestens beim lauten „Ratsch“ des Abreißens wusste ich: Jetzt wird alles gut!

Gewebeklebeband beruhigt. In wenigen Wochen beginnt wieder die Festivalsaison. Es ist Zeit, meinen Vorrat wieder aufzustocken.

Vielleicht mache ich aus meinem Festivalfieber nun eine wöchentliche Serie. Beim nächsten Mal packe ich meine Kabelbinder-Geschichten aus. Wusstet Ihr, dass man damit das eigene Zelt auch mit Würstchen schmücken kann? Seid gespannt 😉

Was darf auf Eurer Packliste auf keinen Fall fehlen? 

Wer möchte, kann mir seine Story über sein wichtigstes Festival-Utensil an leiselaut.blog@gmail.com schicken (Länge in etwa wie die Klebeband-Ode oder länger). Die besten, schönsten und lustigsten werden auf LEISE/laut als Gastblogger-Eintrag veröffentlicht.