Schlagwort-Archive: Feels Like Home

Greg Holden im Nochtspeicher – „Wie geil ist das denn?!“

Ich war mal wieder in Hamburg unterwegs. Eigentlich um meine Video-Skills zu verbessern, aber auch, um endlich mal wieder etwas Musik aufzusaugen, die man in Osnabrück nicht so schnell findet. Wie praktisch: Greg Holden spielt im Nochtspeicher. Nach einem vollgepackten Workshop-Tag genau das richtige, um den Abend über einfach mal die Welt zu vergessen. Und um Greg Holdens Worte vorweg zu nehmen: „Wie geil war das denn?!“ Greg Holden im Nochtspeicher – „Wie geil ist das denn?!“ weiterlesen

Videopremiere: Greg Holden mit „Boys in the Street“

Für absolute Gänsehaut sorgt Singer/Songwriter Greg Holden mit seinem neuen Video. Im Clip zu seiner aktuellen Single „Boys in the Street“ erzählt er die beschwerliche Geschichte eines Vaters, der erst lernen muss, mit der Homosexualität seines Sohnes zurechtzukommen.  Videopremiere: Greg Holden mit „Boys in the Street“ weiterlesen

Das Täubchen fliegt wieder – Mit Feels like Home #8 über Hamburg

Flieg, kleines Täubchen! Gestern ist die Music & Reading-Charity-Serie Feels Like  Home in ihre bereits achte Ausgabe gestartet und hat den Kick-off der diesjährigen Deutschlandtour in Hamburg gefeiert. In der heimeligen Atmosphäre des Knust präsentierten sich die Singer/Songwriter Daniel Martin Moore aus Kentucky, Luke Sital-Singh aus London und Alex Dezen, Frontmann der New Yorker Band The Damnwells, erstmalig einem deutschen Publikum. Den Reading-Part übernahm Poetry Slammer und Nachwuchsautor Bleu Broode alias Nils Straatmann, der neben Poetry Slam Texten Passagen seines neuen Buchs vorlas.  Das Täubchen fliegt wieder – Mit Feels like Home #8 über Hamburg weiterlesen

Verlosung: Gewinnt eine Feels Like Home Compilation Vol.1 – Mit Philipp Poisel, A Great Big World u.v.m.

Anlässlich ihres fünfjährigen Geburtstags hat die Hamburger Benefiz-Music & Reading-Reihe „Feels Like Home“ ihre erste CD pressen lassen, die Feels Like Home Compilation Vol. 1. Darauf vertreten sind beinahe alle Künstler, die dort in den letzten fünf Jahren aufgetreten sind, wie zum Beispiel Philipp Poisel, A Great Big World, Helgi Jonsson, Jonatha Brooke oder Ari Hest. Diesen Sampler könnt Ihr derzeit noch nirgendwo kaufen, sondern gerade tatsächlich nur hier einmal gewinnen!
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Happy Anniversary: Zauberhaftes Jubiläum für Feels Like Home in Hamburg

Knapp fünf Jahre ist es mittlerweile schon her, dass Feels Like Home zum ersten Mal die Türen zum Wohnzimmer seiner Music & Reading-Veranstaltungsreihe mit Charity-Hintergrund öffnete. Vergangenen Mittwoch wurde gefeiert: Im Mercedes me-Store in Hamburg verbrachte die Feels Like Home-Familie mit Freunden und geladenen Gästen einen zauberhaften Abend zur Musik von Kat Frankie, Jonas David und Jonatha Brooke. Als Autor war Benedict Wells (Spinner, Becks letzter Sommer) zu Gast. Happy Anniversary: Zauberhaftes Jubiläum für Feels Like Home in Hamburg weiterlesen

Say Something – Ein Hoch auf A Great Big World… und Ian Axel

Kennt Ihr das? Ihr hört nach langer Zeit mal wieder Radio und plötzlich kommt da ein Song, der Euch wie aus einem früheren Leben warm wohlig bekannt vorkommt? So einen Augenblick hatte ich vorgestern Abend, als ich gerade auf der Autobahn Richtung Hamburg unterwegs war und urplötzlich „Say Something“ von A Great Big World feat. Christina Aguilera als Neuvorstellung für die Hörercharts gespielt wurde. Warum?
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Feels Like Home: Ein Zuhause für Newcomer

Berlin. Madi Diaz streicht sich nervös eine dunkelbraune Haarsträhne aus dem Gesicht, als sie die Bühne im Maschinenhaus der Kulturbrauerei in Berlin betritt. Die amerikanische Singer-Songwriterin aus Nashville ist zum ersten Mal in Deutschland. In den USA ist die junge Musikerin bereits viel getourt. Ihr aktuelles Album wurde von John Alagia produziert, der auch für den Sound von John Mayer oder Dave Matthews Band verantwortlich war. Hier kennt sie keiner.

Genauso geht es Andrew Belle aus Chicago. In seiner Heimat wird der smarte Musiker regelmäßig im Radio gespielt, viele seiner Songs wurden in großen amerikanischen TV-Serien wie „Grey’s Anatomy“ verwendet, ein anderer untermalte gar eine Werbekampagne von Microsoft. In Deutschland kann kaum jemand etwas mit seinem Namen anfangen. Noch nicht. Vielleicht wird sich das bald ändern.
Madi Diaz und Andrew Belle haben das Glück, bei der „Music & Reading“-Veranstaltungsreihe „Feels like Home“ dabei zu sein. Das soziale Benefiz-Projekt, das 2009 von Johannes Strate, Sänger der Band Revolverheld, und der Hamburger Nachhaltigkeits- und Kommunikationsberaterin Dannie Quilitzsch ins Leben gerufen wurde, holt regelmäßig unbekannte internationale Musiker nach Deutschland. Meistens handelt es sich dabei um handverlesene, musikalische Ausnahmetalente der amerikanischen Singer-Songwriter-Szene.
Eingerahmt von Lesungen deutschsprachiger Autoren, wie in Berlin von Stromberg-Schauspieler Oliver Wnuk, oder von Zeit zu Zeit auch mal neben etablierten deutschen Künstlern wie zum Beispiel Philipp Poisel, haben die Musiker wie aktuell Madi Diaz oder Andrew Belle die Chance, sich zum ersten Mal einem deutschen Publikum zu präsentieren und mitunter auch in der hiesigen Musikszene Fuß zu fassen.
Madi Diaz sang Stücke aus ihrem Album „Plastic Moon“.

Neben Musik und kulturellem Austausch wird bei Feels Like Home auch soziale Verantwortung großgeschrieben, die Dannie Quilitzsch und Johannes Strate besonders am Herzen liegt. „Alle Erlöse, die durch Spenden und Ticketeinahmen erzielt werden, fließen in soziale Projekte, die wir jedes Mal im Vorfeld aussuchen“, erklärt Quilitzsch. Von der aktuell sechsten Feels Like Home-Auflage profitierte der Berliner Verein „Ruby Tuesday“, der jedes Jahr ein Rock Camp für Mädchen veranstaltet. Mit Musik wollen sie die Mädchen stark machen, mit dem Ziel, irgendwann die männliche Dominanzstruktur in der Musikbranche zu durchbrechen.

Durch die starke kulturell-soziale Ausrichtung ist die Naturkosmetik-Marke eines großen amerikanischen Konzerns auf den Feels-LikeHome-Zug aufgesprungen: Man hat die Veranstaltung in der Berliner Kulturbrauerei kurzerhand zum ersten „Origins Rocks Earth Month“-Konzert erklärt, die bisher nur in den USA stattfanden. Vor Ort lässt man die Besucher alte Kosmetik recyclen und verspricht, für jede anwesende Person einen Baum zu pflanzen. „Anlässlich des bevorstehenden, weltweiten ‚Earth Day‘ am 22. April möchte wir hier das Umweltbewusstsein der Besucher stärken“, erklärt Vertreterin der Marke Anja Elbert unserer Zeitung vor dem Konzert.
Was 2009 bei einer New-York-Reise als Idee von Strate und Quilitzsch begann und als kleines, familiär anmutendes Projekt in der Wohnzimmeratmosphäre des Hamburger Knust seinen Lauf nahm, ist jetzt mit seiner sechsten Auflage schließlich in ganz Deutschland angekommen. In der vergangenen Woche zog es die Feels-Like-Home-Familie auf ihrer kleinen Tour von Hamburg nach Berlin, Köln und München und damit in alle großen Medienstädte der Republik. Andrew Belle ist nach dem Konzert in Berlin vom Feels-Like-Home-Konzept begeistert: „Wir erreichen so ein Publikum, das wir sonst nie erreicht hätten. Ich bin sehr froh, bei dieser Tour dabei sein zu dürfen.“
Foto: Katharina Leuck

Feels Like Home #4 in Bremen: Von Spinnern und begeisterten Musikern

„Es ist unglaublich, wie leise und aufmerksam ihr alle seid,“ stellen sowohl Van Risseghem als auch Ben Rector fest, während sie im Rahmen von Feels Like Home #4 in der Schwankhalle in Bremen mit viel Gefühl jeweils ihre selbstgeschriebenen Songs präsentieren. Und wirklich, man hätte an diesem Abend eine Stecknadel fallen hören können, so gebannt lauschte das Publikum den Musikern, die die Initiatoren Dannie Quilitzsch und Johannes Strate zum ersten Mal nach auf deutsche Bühnen geholt hatten.

Bereits zum vierten Mal fand in der vergangenen Woche die Benefiz-Veranstaltung statt. Dabei ging die Feels Like Home Taube zum ersten Mal auf Tour und begeisterte in Hamburg, Berlin, Bremen und Lüneburg ihre Besucher. Mit Van Risseghem und Ben Rector standen wieder einmal zwei taufrische amerikanische Singer/Songwriter auf der Bühne. Beide entführten die Bremer Zuschauer in ihre eigenen musikalischen Gefühlswelten.

Als deutsche Vertretung gab sich Jacob Brass aus München die Ehre, der sich bereits im Vorprogramm von Tina Dico einen Namen machen konnte. Als Überraschungsgast nahm der New Yorker Musiker Ari Hest für vier Songs seine Klampfe in die Hand. Ihn hatten Quilitzsch und Strate bereits für Feels Like Home #2 im letzten Jahr nach Deutschland geholt und Vertigo Records hatte den jungen Mann daraufhin unter Vertrag genommen. Da seine Deutschlandtour kurz bevor steht, kehrte er spontan in sein Feels Like Home-Zuhause zurück und gab auf allen vier Veranstaltungen einen kleinen Vorgeschmack auf sein Solo-Programm.

 Für Lachkrämpfe sorgte Nachwuchsautor Benedict Wells, der aus seinem zweiten Roman „Spinner“ vorlas. „Der Junge ist extra mit dem Zug aus Barcelona hier her gefahren und war über 24 Stunden unterwegs. Nur weil er Flugangst hat,“ verriet Strate bei der Ansage des Schreiberlings. Der sympathische Bayer wickelte das Publikum mit seiner natürlichen Art und humorvollen Schreibe binnen Sekunden um den Finger.

Insgesamt bestach der gesamte Abend durch seine besondere Atmosphäre aus neuer Musik, frischer Literatur und unterstützungswerter Charity. Alle Einnahmen von Feels Like Home #4 fließen dem gemeinnützigen Verein Lukulele zu, der unter dem Motto „Lust an Kunst und Lust am Leben“ Kindern und Jugendlichen unter anderem Kurse in Stimmtraining, Songwriting, HipHop und Breakdance ermöglicht.

FEELS LIKE HOME #3: Ein Abend voll berührender Musik und schwarzem Humor

Hamburg. Eine große weiße Taube hängt über der Bühne im Knust. Wenn sich dann darunter nationale und internationale Musiker sowie bekannte deutsche Autoren versammeln, um eine soziales Projekt zu unterstützen, ist es wieder Zeit für die Music & Reading Benefiz-Reihe FEELS LIKE HOME.

Bereits zum dritten Mal lud die kleine Brieftaube mit einem hochkarätigen Line-Up für den guten Zweck in ihr musikalisch-literarisches Wohnzimmer ein. Dieses Mal um mit den Erlösen des Abends den Verein Live Music Now Hamburg zu unterstützen. Dieser macht sich seit Jahren dafür stark, Musik zu Menschen zu bringen, die selber nicht mehr auf Konzerte gehen können.
„Keine Abendkasse!“
Ausverkauftes Haus. Kein Wunder bei dem Künstleraufgebot: Singer/Songwriter Matt Hires (Florida) und Molly Jenson (Kalifornien), die  diese Woche beide zum ersten Mal in Deutschland auftraten, sowie den „Special Guests“ Philipp Poisel und Ralf Husmann, bekannt als Drehbuchautor der Serien Stromberg und Dr. Psycho.
Dabei war für viele im Publikum sicherlich Philipp Poisel als Highlight der ausschlaggebende Grund zu kommen. Aber auch Matt Hires und Molly Jenson wurden vom Publikum mit offenen Armen empfangen.
Der 24jährige Matt Hires, der gegen 21:30 Uhr als erstes die kleine Bühne betrat, stimmte das Publikum mit Songs aus seinem gefühlvollen Gitarrenpop-Album „Take us to the Start“ auf den Rest des Abends ein. Dabei wickelte er so manche Dame im Publikum nicht nur mit seiner markanten Stimme um den Finger. Sein charmantes, leicht schüchternes Auftreten gepaart mit typischem Florida-Sunnyboy-Lächeln tat bei vielen das Übrige. 
Gar nicht schüchtern, sondern forsch und vollgepackt mit gehörig schwarzem Humor bestritt als nächster Ralf Husmann das literarische Intermezzo des Abends. Der Drehbuchautor sorgte mit vier Auszügen aus seinen Werken und einem humoristischen Rundumschlag durch die „Reizthemen“ Gewalt, Kinder, Beziehung und Selbstmord für ordentliches Lachmuskeltraining –  zumindest bei denjenigen, die auf bitterbösen, trockenen Humor stehen. Stromberg lässt grüßen.
Songs mit Hintergrund
Molly Jenson – Eine Frau alleine mit ihrer Gitarre, irgendwo zwischen Jonatha Brooks und Ingrid Michaelson. Mit ihrer natürlichen, sympathischen Art mit dem Publikum umzugehen und den Zuhörern die Geschichten hinter ihren Songs auf dem Album „Maybe Tomorrow“ zu erzählen – die auffallend viel mit Ex-Freunden zu tun hatten – zog sie nicht nur schnell die Leute auf ihre Seite, sondern es gelang ihr auch genau die intime Wohnzimmeratmosphäre aufzubauen, die den beiden Feels Like Home-Initiatoren Dannie Quilitzsch und Revolverheld-Sänger Johannes Strate so wichtig ist.
Diese heimelige Atmosphäre griff der heimliche Star des Abends Philipp Poisel schließlich nahtlos auf. Mit musikalischer Unterstützung von Florian Ostertag an Gitarre, Akkordeon und Klavier sorgte er mit seinen tiefgründigen Songs voller berührender Geschichten nicht nur einmal für Gänsehaut. Besonders seine Zugabe „Herr Reimer“, die von einem Fabrikarbeiter handelt, dessen Traum es ist, zum ersten Mal in den Urlaub fliegen, sobald er in Rente geht, stimmte so manchen Zuschauer nachdenklich.
Zu später Stunde verabschiedeten sich alle Künstler mit einer gemeinsamen Zugabe vom bestens gelaunten Publikum aus dem Feels Like Home-Wohnzimmer und rundeten mit „You are my Sunshine“ einen gelungen Abend ab. 
Eine einmalige Chance
Dass ein Auftritt bei Feels Like Home auch durchaus ein Sprungbrett für die internationalen Singer/Songwriter in Deutschland sein kann, zeigt das Beispiel Ari Hest. Im Dezember hatte der New Yorker im Zeichen der Taube seinen ersten Auftritt in Deutschland. Ein knappes halbes Jahr später hat er einen Plattenvertrag mit Arctic Records und plant eine Tour durch Deutschland. Man darf also gespannt sein, wo und ob einem Molly Jenson und Matt Hires auch einmal wieder begegnen werden.


Fotos: Katharina Leuck


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Feels Like Home – Ein Zuhause für Frische Musik und Literatur mit gutem Zweck

Hamburg. Internationale Singer-/Songwriter, die die Chance bekommen, zum ersten Mal vor deutschem Publikum aufzutreten, dazu deutschsprachige Autoren, die aus ihren Werken lesen, gepaart mit zusätzlichen musikalischen und literarischen „Special Guests“, eine familiäre Atmosphäre und alles für den guten Zweck – Das ist Feels Like Home.  Feels Like Home – Ein Zuhause für Frische Musik und Literatur mit gutem Zweck weiterlesen