Schlagwort-Archive: Area4

Area4 Festival 2012 – Spielt den selben Song noch mal!

Hallo, wir sind die Cantina Band. Wenn Ihr Musikwünsche habt, ruft Sie einfach! – Auch wenn die Cantina Band beim diesjährigen Area 4 Festival auf dem Flugplatz in Borkenberge nicht live auf der Bühne stand, war sie doch allgegenwärtig live dabei. Döt, döt, döt – Spielt den selben Song noch mal! Ein furchtbarer Ohrwurm, dem sich kaum einer der 16000 Festivalbesucher entziehen konnte. Area4 Festival 2012 – Spielt den selben Song noch mal! weiterlesen

Area4 Festival 2011: Liveblog vom Festival Gelände

Der Westen Rockt und wir sind mitten drin! Theresa und Katha berichten das ganze Wochenende live vom Area4 Festival und versorgen Euch mit dem aktuellen Neuigkeiten rund um Musik, Bands, Campingplatz und mehr. Schaut immer mal wieder rein, wir aktualisieren diesen Artikel bis Sonntag Nacht mehrmals täglich in unregelmäßigen Abständen. Rock’n’Roll!

Sonntag, 21.08. – 18:45 Uhr:
Das man fast 5 Stunden damit verbringen kann, Fotos hochzuladen und vier Bilder zu verschicken, hätte ich mir wohl auch nicht träumen lassen. Unser Kickerturnier zieht sich ein wenig wie Kaugummi – Kein Wunder, wenn alle Teams laufend verschwinden, um sich Bands anzusehen. Irgendwie ist hier schon seit einigen Stunden Aufbruchstimmung. Viele haben schon ihre Sachen gepackt, die Crew hier trägt schon die Klamotten für die Abschlussparty zusammen und draußen freut sich die Welt auf das große Finale mit Deichkind.

Ich hoffe sehr, dass es gleich kein riesiges Gewitter gibt. Wobei es für die Leute in den ersten Reihen mit den Deichkind-üblichen Bierduschen eh nass werden dürfte. Gerade spielen noch The National, danach The Kooks, Face to Face und dann die Deichkinder. Die haben wir ja heute morgen schon beim Soundcheck gehört und sind sehr vorfreudig unterwegs.

Dank meinen Upload-Eskapaden habe ich heute bisher nur die Mighty Mighty Bosstones, Yellowcard und White Lies gehört. Die Betonung liegt auf gehört, nicht gesehen. Damit ich nicht noch mehr verpasse, verabschieden Theresa und ich uns hiermit von Euch. Morgen liefern wir dann noch einen Nachbericht über den Headliner von heute.

Wir hoffen, Ihr hattet ein bisschen Spaß und lest beim nächsten Mal wieder mit.

Beste Festivalgrüße in die Abendsonne!

Eure Katha & Theresa

Sonntag, 21.08. – 14:00 Uhr: Kickerturnier und neue Fotos

Ich habe mich durch einen unglaublichen Berg aus 1600 Fotos von gestern gewühlt und die 100 schönsten rausgesucht. Die laden gerade noch, sollten aber bald in der Galerie zu sehen sein. Theresa und ich haben uns übermütig für ein Presse Kickerturnier angemeldet und hoffen darauf, dass wir die T-Shirts, CDs und Biermarken gewinnen 😉 Drückt uns die Daumen!

Sonntag, 21.08. – 13:45 Uhr: Jupiter Jones fällt aus

Eben erreicht uns die unschöne Nachricht, dass der Auftritt von Jupiter Jones beim Area 4 Festival heute leider ausfallen muss. Es hätte ein Heimspiel für die Band werden können, nur leider hat sich Sänger Niko so stark am Knie verletzt, dass er sämtliche Auftritte der Band in den nächsten Tagen abgesagt werden müssen. Wir sind traurig und wünschen dem Armen gute Besserung!

Sonntag, 21.08. – 11 Uhr: Kein Area 4 im nächsten Jahr?

Das Gelände ist noch geschlossen aber Theresa und ich tanzen schon über den Campingplatz hinüber zum Pressezentrum. Deichkind haben gerade Soundcheck und sorgen mit fetten Elektrobeats für eine etwas groteske Szene im Eingangsbereich der heiligen Hallen, wo in wenigen Minuten die Pressekonferenz beginnen soll. Viele können die Füße nicht stillhalten, selbst der geladene Polizist nickt mit.

Bei der Pressekonferenz gibt es von Seiten der Veranstalter, Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr fast nur positive Nachrichten. Mit etwa 20.000 Besuchern ist das Festival ein wenig kleiner als im letzten Jahr, dafür mit gerade mal drei gemeldeten Schlägereien umso friedlicher und auch die Zahl der Diebstähle drastisch gesunken: Bisher wurden gerade einmal acht Fälle gemeldet, denen über 40 aus dem letzten Jahr gegenüber stehen. Rettungsdienst und Feuerwehr konnten ebenso eine äußert positive Bilanz ziehen. Man ist mit der Leistung der Veranstalter in höchstem Maße zufrieden und freut sich auf das nächste Jahr.

Hier verfinstert sich jedoch die Miene der Vertreter vom Veranstalter FKP Scorpio. Ob das Area 4 in diesem Rahmen im nächsten Jahr wieder stattfinden kann, steht noch in den Sternen. Grund hierfür sind die seit dem Drama von Duisburg dramatisch verschärften Auflagen des Landes Nordrhein-Westfalen, die immense Mehrkosten für die Veranstalter bedeuten, das Festival aber nicht unbedingt wirklich sicherer machen. „Das ist nur in NRW so,“ bemerkt Folkert Koopmans, „durch diese Auflagen haben wir in diesem Jahr sehr viel Geld verloren.“ Deshalb gibt es zum Ende des Festivals auch noch keinen Start des Vorverkaufs für das nächste Jahr. Man will schließlich keine Wild Cards raushauen, wenn alles noch in den Sternen steht.

Das hinterlässt nach zwei so schönen Festivaltagen bei uns beiden einen etwas faden Beigeschmack, denn es wäre wirklich sehr schade, wenn das Festival nicht mehr stattfinden würde. Auch die Veranstalter betonen, dass sie gerne hier auf dem Gelände sind. Sie hoffen, dass Gespräche mit dem Ministerium zu einer Lösung des Hauptproblems führen. Dies hofft auch der Bürgermeister, denn für den Ort ist das Area 4 mit Sicherheit eine Bereicherung.

So, nach all den ernsten Worten sind wir Euch noch einen kleinen Abriss der Headliner von gestern schuldig. Liebe 30 Seconds to Mars, guckt euch bitte mal einen Auftritt der Dropkick Murphys aus Boston an. So spielt man einen Headliner Slot und nicht anders! Mit wahnsinnig viel Leidenschaft und keiner einzigen Spur Arroganz oder Überheblichkeit sorgten die Jungs von der Bühne aus für eine riesige Party auf dem ganzen Gelände. Die Authentizität der Band schlug sofort auf das Publikum über. Selbst Leute, die mit Irish Folk Punk sonst nichts anfangen können, feierten ausgelassen bis zum letzten Ton. Schunkeln und wilder Paartanz inklusive.

Kleine Anekdote am Rande: Es ist schon ein komisches Gefühl, vor Beginn eines Auftritts im Fotograben zu stehen, hinter einem fast 20.000 Menschen, die fast schon ekstatisch den Namen ihrer Lieblingsband schreien und die Security dabei im letzten Moment noch die Barriers der ersten Absperrung mit zusätzlichen Stahlstangen verstärkt, damit sie dem Druck der Masse auch wirklich standhalten.

Im Zelt standen die beiden Briten der Blood Red Shoes den Dropkick Murphys in nichts nach und brachten mit melodiösem Rock und Punk mit Pop-Appeal die Menge zum Hüpfen.

Jetzt ist auch schon wieder der letzte Tag. Das Wetter ist leider nicht mehr so grandios, aber dafür laufen wir auch nicht mehr Gefahr, mit einem Sonnenstich in Ohnmacht zu fallen. Nicht, dass das wirklich passiert wäre…

Wir freuen uns heute auf Deichkind, Johnossi, The Mighty Mighty Bosstones, The National, The Kooks, Yellowcard, Jupiter Jones und Face to Face. Sicher lassen wir uns noch von der ein oder anderen Band überraschen.

Fotos von gestern kommen auch noch, wenn sich das Netz hier mal wieder dazu bequemt, den Upload von ca 5 MB in unter 2 Stunden zuzulassen.

Bis bald,

Katha & Theresa

Samstag, 20.08. – 21.05 Uhr:

Guten Abend liebste Festivalfreunde! Theresa und ich haben vorhin schön zu Panteon Rococo gegrillt (Anmerkung: Wir wohnen quasi direkt neben der Mainstage hinterm Bauzaun. VIP Camping ist schon praktisch 😉 ) und bei Friska Viljor im Zelt grinsend das Tanzbein geschwungen. Ich habe mich noch kurz von den Deftones im Graben ordentlich durchpusten lassen – Doublebass deluxe. Ich mags. Ein wenig sehr 😉

Jetzt ist es aber auch für uns an der Zeit, den Laptop aus dem Pressezentrum zu befreien und uns ins Moshpit zu stürzen. Gut, ich drehe vorher noch schnell eine Runde durchs Zelt zu Thees Uhlmann (Tomte Frontmann) um mal seine Solo Qualitäten zu begutachten. Theresa stellt schon mal die Getränke kalt. Danach geht’s ab zu den Blood Red Shoes und den Dropkick Murphys. Ein kleiner Teil von uns möchte gerne in die erste Reihe… Aber Ihr sollt ja morgen noch etwas zu lesen bekommen, also machen wir das besser nicht – Kathas Nase weiß vom Hurricane 2009, wie das ausgehen könnte.

Wir wünschen Euch noch einen schönen Abend!

Treibt’s nicht zu wild – oder kommt bei uns vorbei 😉 Deichkind, Jupiter Jones, Face to Face (!!), The Kooks, Yellowcard, The National, Johnossi, Mighty Mighty Bosstones und die White Lies warten morgen auf Euch.

Prooooooost!

Katha & Theresa

Samstag, 20.08. – 17.00 Uhr: Kakkmaddafakka!!!!

Hallo Sonnencreme! Ich trage gerade lustige geringe Hotpants – auf dem Kopf! Warum? Mir wäre sonst der Sonnenstich meines Lebens sicher. Theresa wehrt sich noch vehement gegen Sonnencreme, wir werden sehen wer gewinnt 😉

Unser musikalischer Tag hat uns bisher das ein oder andere Mal ins Zelt getrieben. Los gings mit einer weißen Jeans. White Denim, eine vierköpfige Kombo aus sehr nerdigen Typen spielten uns ein deluxe Retrorockkonzert vor. Gitarrenduelle vom Feinsten und überhaupt, eigentlich hätte man die guten vor 40 Jahren auch in Woodstock auf die Bühne stellen können. Outfit und Sound hätten auf jeden Fall gepasst.

Leider konnten wir uns die Jungs nicht ganz zu Ende angucken, denn The Bronx aus Kalifornien leutete kurz nach Mittag das Hardcore Programm ein. Mit einer unglaublichen Energie riss Frontmann Matt Caughtran die Menge mit und ließ es sich nicht nehmen, das gefühlte halbe Set pogend aus der Menge raus abzureißen. Die Secus hatten alle Hände voll zu tun, das gut 40 Meter lange Mikrokabel über die Köpfe der Menge weg zu manövrieren. Manchmal konnte man nur noch am Weg der dünnen schwarzen Linie erkennen, wo sich der glatzköpfige Sänger da austobte. Den Fans gefiel das ganze mehr als gut: Trotz Hitze und frühem Slot tanzte man wie beim besten Clubgig.

Direkt im Anschluss enterten die Bouncing Souls, adrett in Hemd und Krawatte, die Mainstage und surften geschmeidig auf der melodiösen Punkwelle durch den sonnigen Nachmittag. Das Ganze ließ sich in der ersten Absperrung wunderbar pogend, in der zweiten Absperrung locker tanzend und genauso gut hinten auf der Wiese liegend, gechillt mit einem Bierchen in der Hand, genießen.

Kurze Chillpause am Auto, dann das bisherige Tageshighlight: Kakkmaddafakka aus Norwegen. Theresa und ich proklamieren die Skandinaven hiermit offiziell zum Geheimtipp des Jahres. Yes man, sagt Theresa noch dazu. Hinter dem leicht grenzdebil klingenden Namen versteckt sich eine siebenköpfige Truppe junger Männer, die den Skandinavenrock neu definieren. Eine kaum beschreibbare Mischung aus eben genanntem und Indierock, gepaart mit einer gehörigen Portion 70er und 80er Retro, sowie einem riesigen Schuss Selbstironie, Party und guter Laune sorgt für absoluten Ausnahmezustand im Zelt. Selbst die Securities können vorne kaum noch stillhalten und tanzen zeitweilig lieber grinsend durch den Graben, als böse dreinblickend die erste Reihe einzuschüchtern. Das Publikum schwoft, klatscht, grölt immer wieder „Kakkmaddafakka!“, schwingt die Hüften zu den ausgefallenen Sounds. Kakkmaddafakka kennen keine Grenzen. Da springen Herren im hautengen Matrosenkostüm mit Ballettschritten über die Bühne und machen jeder Backgroundsängerin von Shakira Konkurrenz. Oder Beyonce, wobei die dann auch gleich selbst um ihren Job fürchten muss. Als Zugabe schoss einer der Matrosenjungs eine Opernversion von „Halo“ in die Umlaufbahn, die gleichzeitig für Lachkrämpfe und Gänsehaut sorgte. Das Area 4 ist von den Norwegern hin und weg. Ebenso Kakkmaddafakka vom Area 4: „Ihr seid 1000 Mal besser als die beim Highfield!“ – Na das wollen wir doch hoffen 😉

Gleich geht’s weiter mit Rival Schools, Panteon Rococo, Friska Viljor, Deftones, Thees Uhlmann & Band, NOFX, Blood Red Shoes und Dropkick Murphys. Für mich als Fotografin wird das noch mal richtig stressig, aber Theresa notiert im Kopf für Euch fleißig mit.

Wir grüßen Euch alle mit einer dicken Grillwurst, die gerade auf unserem Grill verkokelt und nicht in unsere Bäuche wandert, weil wir Euch ja auf dem Laufenden halten wollen.

Liebe!
Katha und Theresa

Samstag, 20.08. – 12.25 Uhr:

Heureka, ein Wunder ist geschehen! Nach unglaublichen 2 Stunden Ladezeit sind die ersten 36 Fotos online. Es sollen insgesamt 60 vom Freitag sein, allerdings hängt der Rest noch im Internetz-Nirvana fest. Gleich geht’s erst mal schön über den Campingplatz. Vielleicht findet Ihr ja ein paar bekannte Gesichter auf den Bildern wieder 😉

Und bitte Lächeln!

Katha

Samstag, 20.08. – 9 Uhr

Guten Moorgen! Ich bitte um Pardon, dass ich gestern Abend keinen abschließenden Eintrag mehr gepostet habe. Zwischen diversen Fotoeinsätzen, unter anderem bei Jimmy Eat World, Madsen und Hot Water Music, einer kleinen Grillexpedition im Camp und einer Internetgeschwindigkeit wie zu Modemzeiten und intensiver Headliner Begutachtung, bin ich nicht mehr dazu gekommen.

Dafür bin ich jetzt extra früh aufgestanden um Euch mit ein paar Einschätzungen des ersten Festivaltages zu versorgen.

Kuriose Zwischenmeldung vom VIP-Campingplatz: Die Schlange an den Duschen und Toiletten ist bei den Männern mindestens dreimal so lang wie bei den Frauen. 300 Meter weiter auf dem normalen Camper sieht das garantiert anders aus. Einer meiner Zeltnachbarn schnarcht so laut, dass man Dank des Geräuschpegels keine Taschenlampe mehr braucht, um sein Zelt wieder zu finden. Hurra!

Insgesamt war gestern wohl vom LineUp her mit der schwächste Tag, trotz groß angekündigter Headlinershow von 30 Seconds to Mars. Von Jared Leto und seinen Mannen bin ich bisher am meisten enttäuscht. Und das nicht nur, weil die Damen und Herren Mars für ihren Auftritt ein absolutes Fotoverbot ausgesprochen hatten. Wer sich also auf heiße Bilder von Jared Leto im extravaganten Bühnenoutfit gefreut hatte, den muss ich leider auch enttäuschen. Insgesamt wirkte der gesamte Auftritt sehr flach, die Publikumsansprachen wie auswendig gelernt und zum 1000. Mal heruntergeleiert. „Jump, jump, jump!“ in unendlichen Variationen ist Letos Lieblingssatz, eingeblendete Songtexte auf den vier riesigen Bühnenleinwänden neben den pompösen Showaufbauten auf der Bühne, geben dem ganzen hin und wieder den faden Beigeschmack einer überdimensionierten Karaoke Party. Leto wirkt, zwischen allen spektakulär gemeinten Licht-, Luftballon-, Seifenblasen-, Federschauer- und sonstigen „überraschenden“ Einlagen der Bühnenshow, extrem selbstverliebt. Kurz gesagt, das Gegenteil von gut ist gut gemeint und wenn die eigenen Tour-Gigs der Band genauso sind, kann man sich auch genauso gut die Alben zu Hause anhören.

Meine persönlichen Highlights bisher: Turbostaat, Royal Republic, Madsen, Hot Water Music und ganz weit vorne Jimmy Eat World. Von denen war ich schon beim Hurricane höchst verzückt, aber seit gestern bin ich wirklich in ihre Musik verliebt. Die Jungs bringen sowohl ihre Kracher a la „Sugar on the Asphalt“ oder „The Middle“als auch ihre unbekanntere Stücke mit so viel Herzblut und Liebe auf die Bühne, dass man einfach gar nicht anders kann, als sich ein Dauergrinsen ins Gesicht zu malen und sich von den Klängen mitreißen zu lassen. Die Band darf mir seit gestern gerne jeden Tag so ein Set vorspielen.

Das Line Up heute ist gegenüber gestern sehr viel versprechend. Ich werde wohl nicht nur zum Fotografieren zwischen Mainstage und Zeltbühne hin und her sprinten. Ich freue mich besonders auf einige Perlen im Zelt, die auch für mich alten Festivalhasen ganz frisches Futter sind oder die ich bisher immer ärgerlicherweise verpasst habe: White Denim, Tusq, Kakkmaddafakka, Rival Schools, Friska Viljor, Thees Uhlmann & Band, Blood Red Shoes und die großen Dropkick Murphys. Bis auf letztere spielt alles im Zelt. Auf der Mainstage versammelt sich heute so das Standard-Festivalprogramm, das ich inzwischen sicher schon fast 10 Mal gesehen habe und mit dem man eigentlich immer seinen Spaß haben kann: The Blackout, The Bouncing Souls, Zebrahead, No Use For A Name, Panteon Rococo, Deftones und NOFX.

Bevor es um 12 Uhr wieder auf in den Wahnsinn geht, werde ich mich jetzt schon mal durch die 1300 Fotos von gestern wühlen und Euch eine kleine, feine Galerie basteln, damit Ihr auch etwas zum Gucken habt.

Hasta luego!

Eure Katha

Freitag, 19.08., 18:00 Uhr:

Guten Abend Sonnenschein! Was für ein geniales Festivalwetter ist das denn heute bitte? Die Sonne grinst gut gelaunt vom Himmel, es ist nicht zu heiß und das Gelände hat sich dank des gestrigen Regens auch noch in keine unangenehme Staubwüste verwandelt. Daumen hoch!

Bevor es vorhin für mich auf das Gelände und in die Fotogräben ging, durfte ich dank einer netten Kollegin der WN noch etwas Backstage-Luft im Artist-Bereich schnuppern. Die Gute hatte ein Interview mit Madsen und hat mich kurzerhand als zweites Kamerakind eingepackt. Sehr schön, wir gratulieren Madsen-Niko zu seinem 30. Geburtstag und freuen uns nach dem netten Schnack auf ein grandioses Set. In einer guten halbe Stunde geht’s schon los.

Nach dem kurzen Backstage Intermezzo mit Madsen habe ich endgültig das Gelände gestürmt und mir bei schönster Sonne Turbostaat angetan. Bisher sind die Herren definitiv die Band mit dem stärksten Ausdrucksvermögen. Was für Texte, was für Inhalte. Auch wenn manch eine Zeile etwas schräg anmutet, vorhin wollte sich wohl jeder zusammen mit Turbostaat zusammen in einem Maisfeld erwürgen lassen. Natürlich nur während des einen Songs, in dem diese Zeile auch vorkommt.

Weiter gings im Laufschritt hinüber zur neuen Zeltbühne, die in diesem Jahr zum ersten Mal am Start ist. The Black Pacific sorgten mit hohem Tempo und ordentlichem Punkrock für starken Pogo und Schweiß vor der Bühne. Leider konnte ich mir das Set der Jungs im kuscheligen Zelt nicht ganz angucken, denn Royal Republic kündigten sich schon wieder auf der Mainstage an.

Mein lieber Herr Gesangsverein, beim Anblick der Schwedenrocker dürfte der ein oder anderen Dame im Publikum verdammt heiß geworden sein. Mit gepachteter Coolness, einer dreifachen Rampensaupersönlichkeit und einem Lächeln, das Berge versetzen kann, heizte Frontmann Adam Grahn der Masse so dermaßen ein, dass einige Leute sicher jetzt schon komplett heiser sind.

Insgesamt ist die Stimmung auf dem Gelände bisher absolut grandios. Da wird auch schon mal in den Umbaupausen vom kompletten vorderen Pit „Eisgekühlter Bommelunder“ angstimmt, denn ohne Musik geht’s ja nicht.

Meine persönlichen Highlights kommen jetzt sofort alle Schlag auf Schlag: Madsen, Jimmy Eat World, Hot Water Music und 30 Seconds To Mars. Madsen starten schon in 10 Minuten, ich muss also los in den Graben sprinten. Fotos gibts nachher!

HEEEEEELLLGAAAAAAA!

Eure Katha

Freitag, 19.08., 15:15 Uhr:

Juten Tach Ihr Lieben! Gerade ist der Festivalreigen gestartet. Gerade rocken Veara die Mainstage, deshalb werde ich mich jetzt auch nicht mehr lange mit Tippen aufhalten, sondern auch gleich das Gelände stürmen. Kurzer Wetterbericht: Heiter bis wolkig, ca. 20 Grad und (noch) trocken. Was will man mehr? Jetzt geht es erst mal ab vor die Bühne, für Euch Fotos im Graben schießen.

Auf ein grandioses Area4 2011!

Bis gleich!

Eure Katha

Area 4 Festival – Fotos Online!

Mit einiger Verspätung sind nun auch endlich die allerletzten Fotos vom Area 4 Festival letztes Wochenende hochgeladen. Die Bilder vom Farin Urlaub Racing Team dürfen hier leider nicht gezeigt werden, da der werte Herr Urlaub sein Konterfei nicht so gerne auf unzähligen Internetportalen wieder findet. Printmedien only. Dann halten wir uns auch natürlich daran.

Klickt Euch rein! Die schönsten Bilder gibt’s hier!

Area4 Festival – Der nicht ganz so „live“ Live-Blog


…hier die Sachen, die ich seit Freitag für die Neue Osnabrücker Zeitung bzw. Blue Online gebloggt habe. Viel Spaß beim Lesen!

Freitag 21.08.2009
Es geht los!!!
Guten Morgen, liebe Stayblue Community!
Es ist soweit. In ein paar Minuten werden Alex (chuck@ec) und ich mich auf den Weg zum Flugplatz Borkenberge in Lüdinghausen bei Münster machen, wo ab heute Nachmittag das Area4 Festival los geht. Von dort aus werden wir Euch das ganzen Wochenende über mehr oder weniger live berichten, was dort auf der Bühne, dem Gelände, backstage und im Fotograben so abgeht. Vorausgesetzt, das Internet ist nicht vollkommen überlastet.
Alex ist schon ganz hibbelig, weil heute Abend ihre absoluten Helden, Die Toten Hosen spielen werden. Wer weiß, vielleicht treffen wir ja nachher den ein oder anderen der Herren und können kurz ne Runde schnacken.
Gerade frage ich mich allerdings eher, wie wir unseren ganzen Mist vom Auto zum Festivalgelände befördern sollen. Die Sackkarre ist unauffindbar. Dazu hoffe ich erst mal, dass uns mein Auto auch brav zum Festival bringt. „Trulla“ hat allein in den letzten 12 Monaten über 35.000 km im Namen von Musik und Festivals zurück gelegt und hat jetzt insgesamt 205.000 km auf dem Buckel. Eigentlich warte ich nur noch darauf, dass sie irgendwann am besten irgendwo auf der Autobahn mal sagt, dass sie keinen Bock mehr hat. Päääm!
Haben wir überhaupt alles dabei???
Tagsüber soll es super warm und nachts arktisch kalt (ok, 8-10 Grad) werden. Da könnte es auch sein, dass wir zu einer Polarexpedition unterwegs sind um Schneefüchse zu fotografieren, wenn man mal einen Blick in unseren Kofferraum wirft. Was Alex alles dabei hat, will sie mir gerade nicht sagen. Hier ein kleiner Auszug aus meinem Basic- und Presse-Festival-Survival-Package:
Zelt (mit Heringen) – Isomatte – 2 Schlafsäcke – Kabelbinder (Wunderwaffe 1) – Gaffa-Tape (Wunderwaffe 2) – Campingstuhl – Polarexpeditionskleidung – Saharaexpeditionskleidung – mindestens 1 Liter Sonnencreme – Taschenlampe – Klopapier – Flüssignahrung – genug Bifi und Ravioli um ein ganzes Tierheim zu versorgen – Wasser – Gummistiefel (man weiß ja nie) – Ohrstöpsel – Pressepass (sonst wird das nix mit Campino) – Kameraausrüstung – Laptop – Ladegeräte – Notfall-UMTS-Stick (damit der Blog auch läuft!) – Sonnenbrille!!!
Wenn jetzt doch noch was fehlt, haben wir eben Pech.
Abfahrt!!!
13:00 Uhr. Angekommen.
Unser Zelt steht. Nach einigem Hin und Her haben wir jetzt unser Zelt auf dem Crew und Presse Campingplatz aufgeschlagen. Premiere!!! Zum ersten Mal in meiner Festivalgeschichte darf ich quasi das Allerheiligste betreten. Ich freu mich zehn Schnitzel!
Wie auf dem normalen Campingplatz herrscht auch hier chronischer Platzmangel. Aber unsere Nachbarn scheinen bisher sehr angenehm. Ein Crew-Camper links und ein Planschbecken rechts, circa 150 Meter hinter uns die Bühne. Da hat gerade CJ Ramone von den legendären Ramones Soundcheck. Der gute Mann eröffnet in etwa 2 Stunden den Festivalreigen. Das heißt, dass ich noch eine Stunde etwa Zeit habe die Sonne zu genießen, bevor ich mich mit ausgestreckten Ellenbogen für Euch in den Fotograben stürzen muss.
Ansonsten geht‘s dann weiter mit Zebrahead, Turbostaat, Mad Caddies, Jet, Deftones und The Offspring weiter. Das Highlight sind heute Abend auf jeden Fall die Toten Hosen. Alex hat jetzt bestimmt schon drei Mal gesagt, dass sie gerne ein Foto mit Campino hätte. Ob das klappt, lest ihr natürlich hier.
Prost!
15:00 Uhr.
Wir haben uns gerade erst mal ordentlich im Backstage verlaufen. Bis zum Artist Catering, wo die ganzen Bands rumhängen, sind wir gekommen, bis wir gemerkt haben, dass da was nicht stimmt. Eigentlich durften wir da nämlich gar nicht hin, aber weil wir uns so nett mit den Securities unterhalten haben, durften wir doch mal um die Ecke luschern. Allerdings nicht so spannend, wie man sich das von außen immer vorstellt. Ein bisschen wie Grillen im Schrebergarten.
Im Moment kämpfen wir hier im Pressezelt mit dem Internet, damit Ihr auch weiter schön mitlesen könnt. Für Fotos ist es aber einfach noch zu lahm. Die kommen dann wohl alle auf einmal am Montag.
Dafür hat CJ Ramone gerade uns Festivalkindern ordentlich eingeheizt. Respekt, was der für sein Alter noch so drauf hat! Die Sonne brennt, die Flüssignahrung fließt bei einigen schon in Strömen. Gleich ab ins Circle Pit bei Zebrahead. Herrlich!
19:48 Uhr.
Chillen am Zelt. Unsere Planschbecken-Nachbarn haben vorhin eine kleine Nacktbaderunde eingelegt. Drei Kerle in einem Kinderplanschbecken. Hochinteressant!
So langsam wird der Tag anstrengend. Man denkt gar nicht, dass ein Festival auch stressig sein kann, wenn man nicht nur zum Feiern da ist. Alle 45 Minuten für drei Songs vorne in den Fotograben und versuchen, um die tollen Fernsehkameras vom WDR und Rockpalast mit ihren nicht so sexy Kabelträgern herum zu knipsen. Dabei immer schön aufpassen, dass man die anderen Fotografen nicht umrennt oder selber umgerannt wird.
Falls sich jemand mal gefragt hat, wie das ist, da vorne rumzuspringen: Einerseits super, weil man so nah dran ist. Andererseits bin ich inzwischen immer froh wenn ich meine Fotos im Kasten habe, denn was da aus den Boxen kommt ist nix für nen Ponyhof. Man könnte sich auch gleich einen Presslufthammer mit rosa Schleife um den Hals hängen.
Alex jammert, dass sie endlich die Hosen sehen und ihr Foto mit Campino machen will. Bis jetzt hat sie brav Zebrahead mit fettem Circle Pit und Wall of Death, Turbostaat (dessen Sänger irgendwie aussah wie der von Revolverheld), die unglaublich lauten Mad Caddies aus Kalifornien und die heißen Australier von Jet („Are you gonna be my girl?“) über sich ergehen lassen. Nur noch drei Stunden, dann hat sie‘s geschafft 😉
Oh, ich muss weg. Die Deftones fangen gleich an und im Fotograben sieht‘s schon wieder aus als gäbe es was zu gewinnen. Ellbogen raus!
Samstag, 22.08.2009
11 Uhr
Guten Morgen!
Der erste Tag und die erste, verdammt kalte kurze Nacht sind gut überstanden. Alex stand bei den Toten Hosen in der zweiten Reihe und hat sich bei der absolut grandiosen Show grün und blau gepogt. Ihr Foto mit Campino hat sie leider nicht mehr bekommen. Warum ist eine längere Geschichte…
Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum die ganzen offiziellen Leute, Presse, Crew und VIPs bei Festivals trotz Staub, Matsch und Campen immer wie aus dem Ei gepellt aussehen? Perfekte Haare, Make-Up, das volle Programm? Des Rätsels Lösung habe ich gerade gefunden: Es gibt auf deren Campingplatz RICHTIGE Duschen und keine Massenabfertigung wie auf dem normalen Campingplatz. Dazu gibt es doch wirklich noch mal extra Waschbecken, Spiegel und… Steckdosen! Theoretisch könnte also die geneigte MTV-Braut hier mit mit Föhn, Lockenstab, Glätteisen und Epililergerät aufkreuzen und sich bei einer dekadenten Campingplatz-Beautysession den ganzen Tag lang die Haare schön machen. Wenn sie nicht zwischendurch auch mal arbeiten müsste. Stars interviewen und all das andere „anstrengende“ Zeug.
Alles schön und gut, aber ich finde, dass das richtige Festivalfeeling dabei verloren geht. Und genau deshalb gehe ich jetzt auf den „normalen“ Campingplatz. Grillen. Zum Frühstück. Aber vorher noch schnell zur Bühne. Da haben gerade Everlaunch angefangen und die klingen wirklich hervorragend!
15 Uhr
Zurück vom Campingplatz-Ausflug. Das grandiose Wetter und das heute nicht ganz so spektakuläre Line-Up nutzen die meisten dort, um den nächsten Flunky-Ball-Rekord aufzustellen oder mit abgebrochenen Pavillionstangen lustige Ritterspiele zu spielen. Ich selber habe von irgendwem eine Blockflöte in die Hand gedrückt bekommen und das Spektakel mit Weihnachtsliedern untermalt. Schön! So soll ein Festival sein.
Außerdem haben wir gerade auch noch CampFM, dem Area4 Radiosender, der direkt vom Campingplatz aus sendet, einen kurzen Besuch abgestattet. Die liebe Melle und der gute Carsten quatschen sich dort für alle Camper den Mund fusselig, haben die Bands im Studio am Start und lassen sich von jedem der will die Highlights auf dem Campingplatz zeigen. Die 20m Wasserrutsche haben wir allerdings noch nicht gefunden.
Die Toten Hosen stecken uns und vielen anderen irgendwie immer noch in den Knochen. Deshalb liegen wir jetzt gerade fein auf unserer Decke und lassen uns von weitem mit guter Musik beschallen. Gerade spielen Rival Schools ihren letzten Song. Das heißt, dass ich gleich wieder arbeiten muss. Presslufthammer im Fotograben. Kann ich nicht einfach bis zu den Get Up Kids hier liegen bleiben? Ich will AFI sehen. Und Thursday. Und Rise Against. Aber das dauert noch 8 Stunden.
Sonntag, 23.08.2009
14 Uhr
Was ist das beschissenste, das einem bei einem Festival passieren kann, außer dass einem das Bier ausgeht? Ganz einfach, man verliert seinen Autoschlüssel. Das ist mir gestern Abend irgendwann zwischen The Get Up Kids und Thursday passiert. Doof dann, wenn alle überlebenswichtigen Sachen wie Kameras, Laptop und Schlafsack im Auto eingeschlossen sind. Sagen wir es mal so, die Nacht war saukalt und kurz. Da die Festivaljünger auf dem Area4 aber größtenteils sehr sympathische Kollegen sind, hat eine nette unbekannte Person Schicksalsengel gespielt und den Schlüssel am Lost & Found abgegeben. Halleluja!
Im Moment ist es wirklich erstaunlich ruhig auf dem Gelände. Gerade spielen Alberta Cross, bereits die dritte Band, und man kann immer noch locker rückwärts und im Handstand in die erste Reihe durchgehen. Scheinbar sind alle noch zu fertig von gestern Abend, wo AFI und Rise Against richtig ordentlich Alarm gemacht haben. Am meisten überrascht haben jedoch die Eagles of Death Metal, die die Headliner eigentlich ganz schön in den Schatten gestellt haben. Auf AFI hatte ich mich am meisten gefreut, leider lieferten die Jungs nur ein mittelmäßiges Set mit extrem schlechten Sound ab. AFI mit schlechtem Sound plus verlorener Autoschlüssel macht eher schlechte Laune. Egal, er ist ja wieder da.
Wie gestern scheint wieder die Sonne wie sonst nur in der Karibik. Wer gerade nicht vollkommen fertig im Zelt liegt und sich mental auf den Showdown des Festivals mit Kettcar, dem Farin Urlaub Racing Team und Faith No More vorbereitet, spielt amüsante Campingplatzspiele. Wie ich gerade erfahren habe, gibt es um 15 Uhr einen Bierbauch-Contest. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise: Wasser, Pavillionstangen, Bratwurst und Bier. Treffpunkt ist der „Pavillion mit einer Seite zu“ am Haupteingang zum Gelände. Gut, dass das nicht der mit der Toten Hosen Flagge ist. Davon nämlich nur so circa 10000.
Und da ich diesen Pavillion bestimmt nicht finden werde, gehe ich jetzt lieber zu Panteon Rococó. Heiße Rhythmen aus Mexiko City zu heißem Wetter.
Wie, schon Montag???
24.08.2009
8 Uhr
Huch, wo ist denn der Rest vom Sonntag geblieben? Und wo ist der Zaun, der beim Schlafengehen heute morgen noch unseren Campingplatz vom eigentlichen Backstage und dem „In-Field“ (Festivalgelände) abgeschirmt hat??? Ich blicke gerade in eine chaotische Wüste aus Dixie-Klos, Bauzaunteilen und Gabelstaplern. Aus der Mitte des unwirklichen Geschehens ragen traurig die Reste der riesigen Bühne hoch hinaus, die bereits schon zur Hälfte abgebaut ist. Ist das denn alles schon wieder vorbei? Kann nicht noch mal gestern sein?
Panteon Rococó, Life of Agony, Anti-Flag, Kettcar, Farin Urlaub Racing Team und Faith No More. Gut, vielleicht weiß ich doch wieder was mit dem Sonntag passiert ist. Ab 15 Uhr haben Alex und ich wie die Wilden gerockt was die müden Knochen noch hergegeben haben. Dazwischen immer mal flott in den Fotograben und ein paar Bilder schießen. Da blieb gar keine Zeit um Updates zu schreiben.
Anti-Flag haben gestern eindeutig den Circle-Pit Rekord von Zebrahead gebrochen. Fast das gesamte vordere Pit ist so krass im Kreis gepogt, dass noch Stunden später eine riesige dunkle Staubwolke über dem Publikum hing. Die wurde bei Kettcar auch nicht besser, obwohl sie der Masse mit ihrem Set ein beruhigendes Kontrastprogramm zu diesem allgemein eher härteren Line Up bieten. Bei ihrer wunderschönen Zugabe „Balu“ habe nicht nur ich eine Gänsehaut. Damit die Leute vorne vor der Bühne nicht allesamt an einer Staubvergiftung krepieren, rückt die Security vor dem Farin Urlaub Racing Team kurzerhand mit Feuerwehrschläuchen an. Die Dusche für die Masse und Gelände hilft wenigsten für eine halbe Stunde. Aber bei der Hammerstimmung, für die Farin Urlaub mit seiner Band da sorgt, ist das auch ganz egal. Hüpfen, Springen, Tanzen bis der Arzt kommt. Danach noch der absolute Showdown mit Faith No More: Die alten Herren sind total abgedreht und zeigen allen noch mal wo der Hammer hängt. Wahnsinn! Leider ist alles wie immer viel zu schnell rum…
Oh, gerade läuft hier eine komplette Security-Einheit in Boxershorts zum Duschen. Haben die denn schon Feierabend? Scheint so. Dann sollten wir endlich mal zusehen, dass wir unseren Kram endlich ins Auto bekommen und zurück nach Osnabrück düsen. Schließlich soll es hier ja auch endlich mal Fotos geben.
Good Bye, Area 4! Es war uns ein Fest!

Rock im Westen – Das Area4 Festival 2009

Der Süden hat das Southside Festival, der Osten das Highfield. Der Norden hat das Hurricane, und was hat der Westen? Das Area 4! Das geht dieses Jahr in die vierte Runde und brennt darauf, vom 21. bis 23. August wieder ordentlich die Pampa im Münsterland zu rocken.
Blue wird direkt vor Ort sein und Euch das Wochenende über mit frischen News und Bildern vom Geschehen versorgen, wenn sich ab Freitag auf dem Segelflugplatz Borkenberge in Lüdingenhausen die nationalen und internationalen Musikgrößen die Klinke in die Hand geben.
Insgesamt werden knapp 30 hochkarätige Bands aus Rock, Punk, Indie und Pop die grüne Start- und Landebahn zum Kochen bringen. Letztes Jahr rockten hier 15.000 fröhliche Festivalgänger. Dieses Jahr werden noch mehr erwartet. Das aktuelle Line-Up liest sich wie folgt:
Die Toten Hosen – Faith No More – Rise Against – The Offspring – Farin Urlaub Racing Team, Deftones – Eagles of Death Metal – AFI – Kettcar – Thursday – Jet – Anti-Flag – Life of Agony – Panteón Rococó – Mad Caddies – The Get Up Kids – Broilers – Rival Schools – Callejon – Turbostaat – Zebrahead – CJ Ramone – Alberta Cross – Baddies – Bombay Bicycle Club – Everlaunch – Revolving Door
Wer jetzt Lust bekommen hat, sollte sich beeilen. 3-Tages-Tickets gibt es noch für 94 Euro inklusive aller Gebühren, Parken, Camping, und 5 Euro Müllpfand nur noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder auf www.area4.de.
Damit man seine Sackkarre mit Gepäck und Bier nicht kilometerweit durch die Wildnis schieben muss, gibt es kostenlose Shuttle-Busse vom Bahnhof in Dülmen direkt zum Festivalgelände. Und was noch schöner ist: das 3-Tage-Kombi-Ticket macht dazu zwischen dem 20.08. und 24.08. eine kostenlose An- und Abreise mit allen Bussen und Regionalbahnen im Geltungsbereich des Münsterlandtarifs (VGM) sowie im Verbundtarifraum Rhein-Ruhr (VRR) möglich. Das Auto kann man also Getrost zuhause stehen lassen.