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1Live Krone 2012 – Wenn die Szene und ein Sender sich selbst feiern

Vergangene Woche durfte ich für den lieben Marcel und sein Musikportal music2web.de bei der Einslive Krone dabei sein. Ein toller Abend. Das hier ist dabei herausgekommen.

Die Toten Hosen-Frontmann Campino zusammen mit Kraftklub bei der 1Live Krone. Foto: Katharina Leuck

Bochum. Am Donnerstag wurde zum 13. Mal in der Bochumer Jahrhunderthalle die 1Live Krone verliehen. Beim größten Radioaward Deutschlands feierte sich auch in diesem Jahr wieder der Radiosender selbst und die deutsche Musikszene nutzte die Gelegenheit, sich ausgiebig mitzufeiern.

Ein offenes Geheimnis: Die wenigsten der anwesenden Künstler und Promis interessieren sich wohl wirklich für die Kronen oder die Show. Die meisten sind eigentlich nur für die Aftershowparty gekommen. Bevor sie es aber nach der Show so richtig krachen lassen können, geht es über den Roten Teppich, vorbei an einer wilden Horde gestresster Fotografen und Journalisten. Diese versuchen mit lautem Geschrei, die Stars, Sternchen und geladenen Gäste mit teils abstrusen Posing-Wünschen vor der Fotowand ins rechte Licht zu rücken.

„Jetzt spring doch mal endlich!“

Wenn es nach einigen Fotografen ginge, sollte jeder männliche Promi-Verschnitt, der allein über die rote Auslegeware wandert, spektakuläre Luftsprünge für die Kamera machen. Bescheuert? Ein bisschen. Das findet auch „Unser Star für Baku“-Gewinner Roman Lob und verweigert. Alleinreisende Damen haben es ebenfalls nicht leicht: Wie viele Kusshände und laszive Blicke über die Schulter auf Zuruf geworfen werden müssen, lässt sich nur schwer überblicken.

Besonders kurios: Viele Fotografen wissen gar nicht, wen sie da gerade vor der Linse haben und werden von scheinbar lebenswichtigen Fragen geplagt: Waren das jetzt endlich Kraftklub? Nein, das waren Madsen. Muss man Fotos von Revolverheld machen, wenn der Sänger nicht dabei ist? Was für ein modischer Unfall ist das Outfit da von Model Sara Nuru? Warum lächelt Tim Bendzko eigentlich nie? Waren das jetzt endlich Kraftklub? Nein, das war Get Well Soon. Muss man David Werker kennen? Wer ist der komische Vogel mit dem schrägen Hut? Waren das jetzt Kraftklub? Nein, das waren die Donots. „Von Kettcar machen wir keine Fotos, die sind zu intellektuell für uns“, meint der Kollege von einer Promi-Agentur.

„Bitte keine Handys!“

Zum Glück ist der Teppich-Wahnsinn nach gut zweieinhalb Stunden vorbei. In der Halle weist ein Anheizer die angereisten Hörer ein, die ihre Showtickets in den vergangenen Monaten gewonnen haben und deshalb direkt an den drei Bühnen Platz nehmen dürfen: „Wenn ich hier unten so doof mit den Armen winke, müsst ihr klatschen. Und bitte, steckt die Handys weg. Die stören das Bild. Außerdem, bohrt nicht in der Nase. Die Oma zu Hause sieht alles. Und jetzt üben wir mal den Kronenapplaus. – Super macht ihr das!“

Während die Hörer vorne die gut zweistündige Show handylos begeistert verfolgen, brav lachen, wenn die Moderatoren Frau Heinrich und Chris Guse ihre Witzchen machen und jubeln, wenn ihre Lieblingsbands erwähnt werden, ist die Aufmerksamkeitspanne im Promiblock und im hinteren Teil der Halle nicht ganz so beständig. Es wird fleißig gesimst, getwittert und geflüstert. Wenn sich alle Kameras auf die Auftritte der Kronenband Kraftklub richten, nutzt man die Gelegenheit auch schon mal, um schnell an die Bar im Foyer zu huschen. Dabei sind gerade diese Showeinlagen eine willkommene Abwechslung und wirklich sehenswert. Schließlich sieht man die Chemnitzer nicht jeden Tag zusammen mit der Sängerin Leslie Clio, Punklegende Campino oder den Rappern Casper und Dendemann auf einer Bühne.

Und die 1Live Krone 2012 geht an…

Ansonsten plätschert die Awardshow so vor sich hin, irgendwo zwischen musikalischem Jahresrückblick und leichter Selbstbeweihräucherung des Senders. Zwischendurch die Live-Auftritte der Kronenband, Philipp Poisel und Cro. Das Publikum ist dankbar für jederlei Abwechslung und applaudiert brav für jede Kronen-Kategorie. Die Kronengewinner Kraftklub, Cro, Casper, Tim Bendzko, Frittenbude, Die Toten Hosen und Michael Mittermeier freuen sich ehrlich, als sie als Gewinner nach vorne auf die Bühne gebeten werden.

Genau einmal kommt an diesem Abend jemand auf der Bühne in den Genuss der absolut ungeteilten Aufmerksamkeit des Publikums in der Jahrhunderthalle. Es ist Smudo von den Fanta Vier. Er hält eine flammend bewegende Laudatio für die Gewinner der Sonderpreis-Krone: Pussy Riot. Zwei Damen des russischen Künstlerkollektivs nehmen die Krone stellvertretend entgegen. Sie haben sich mit ihren bunten Strumpfmasken vermummt. Ihre Namen dürfen nicht genannt werden. Personenschützer stehen im Hintergrund am Bühnenrand bereit. Begleitet von einer Dolmetscherin tragen die beiden jungen Frauen voller Inbrunst ihre Freiheitsmessage in die Jahrhunderthalle. Ihren Mut und Einsatz quittiert das Publikum mit Standing Ovations. Ein wahrer Gänsehautmoment und das einzige wahre Highlight des Abends. Für einen Augenblick scheint es, als hätte die 1Live Krone doch eine echte gesellschaftliche Bedeutung und sei nicht nur der Anlass für eine legendäre Aftershowparty.
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Wenig Fotos? In der Tat. Sobald mein neuer Computer da ist, gibt es auch extrem verspätet Fotos vom roten Teppich und Crops aus der Show. Bis dahin seht Ihr sie hier, bei music2web.de.

1Live Krone 2011: Große Show, Promis und Party

Bochum. Am Donnerstagabend wurde vom jungen WDR Radiosender 1LIVE bereits zum zwölften Mal die 1LIVE Krone verliehen. Der größte Radioaward Deutschlands kürte in der Jahrhunderthalle in Bochum die Top-Acts der deutschen Musikszene. Über eine Millionen Hörer des jungen Radiosenders hatten im Vorfeld in sechs Kategorien ihre Stimme für ihre Lieblingsstars abgegeben.

Bevor es an die Kronenkugeln ging, gaben sich neben vielen anderen die Fantastischen Vier, Clueso, Tim Bendzko und Altmeister Udo Lindenberg auf dem Roten Teppich die Klinke in die Hand. Hier hatte man allerdings häufig den Eindruck, dass einige geladene Gäste „vom Winde verweht“ worden waren. Nicht immer war hier das Sturmtief „Friedhelm“ Schuld, dass sich den ganzen Abend über der Jahrhunderthalle kräftig austobte. So kamen unter anderem die Fantastischen Vier nur zu dritt, Jennifer Rostock flanierten mit einer Ersatz-Jenny am Besenstil aus Pappe über die rote Auslegeware und auch von den Söhnen Mannheims ließen sich nur eine Handvoll blicken.

Ähnlich stürmisch wie draußen ging es dann auch während der Show weiter. 1LIVE Radiomoderatorin Sabine Heinrich und TV-Moderator Tobi Schlegl fegten flott durch das straff getimte Programm. Kaum eine Spur mehr von den sich ziehenden Durststrecken, zu denen die Show in den Jahren zwischenzeitlich neigte. Auf sich in die Länge ziehende Talk-Runden mit den anwesenden Promis wurde weitestgehend verzichtet, dafür sorgte das leicht renovierte Show-Konzept für ordentliche Abwechslung.

Noch während der Show spielten der nominierte Philipp Poisel und der spätere „Bestes Album“-Gewinner Casper in einem Nebengebäude exklusive Kronenkonzerte für die Hörer von 1LIVE, während in der Halle erlesene Künstler in der Show unter dem Motto „Lieblingslieder“, begleitet von Clueso und seiner Live Band, mal nicht unbedingt immer nur ihre eigenen Songs zum Besten gaben. So performte das Techno-Trio Scooter den Billy Idol-Klassiker „White Wedding“, zur Überraschung der Gäste ganz ohne stampfende Techno Beats. Mädchenpop-Duo Boy überraschte mit einer berührenden Version von Coldplays „Yellow“, Selig-Frontmann Jan Plewka gab Rio Reisers „Halt dich an deiner Liebe fest“ zum Besten und Musik-Dinosaurier Udo Lindenberg spielte zusammen mit Clueso die neue Version seines Klassikers „Cello“. Als internationaler Showact begeisterte Marlon Roudette aus Großbritannien mit einer besonderen Akustikversion seines Hits „New Age“.

Während das Showprogramm mit einigen Überraschungen aufwartete, blieben diese bei den Kronen-Preisen weitestgehend aus. Die meisten Preise gingen an wahre Kronen-Stammgewinner, wie Clueso (Bester Künstler), Beatsteaks (Beste Band) und Die Fantastischen Vier (Bester Live-Act). Auch der Sieg vom Überflieger des Jahres Tim Bendzko mit seiner „besten Single“ „Nur noch kurz die Welt retten“ hatten viele Besucher erwartet. Einzig dass Rapper Casper mit seinem Erfolgsalbum „XOXO“ selbst Udo Lindenberg auf die Plätze verwies, überraschte nicht nur das Publikum sondern vor allen Dingen Casper selbst. Vollkommen überwältigt nahm er den Preis entgegen. Als bester „Plan-B“-Act wurde Tomte-Sänger Thees Uhlmann ausgezeichnet, der Preis für Beste Comedy ging an Puppenspieler Rene Marik. Einen Sonderpreis bekamen die Tatort-Teams der Sektor-„Tatorte“ aus Münster und Köln.

Nach guten zwei Stunden glamouröser Show verwandelte sich die Jahrhunderthalle schließlich in eine riesige Partyzone. Stars, Sternchen und geladene Gäste feierten auf der berühmt berüchtigten Krone Aftershow Party feuchtfröhlich zu treibenden DJ-Sets von Jan Delay bis in die frühen Morgenstunden.

Liveticker von der 1Live Krone 2011

Heute Abend wurde in Bochum die 1LIVE KRONE 2011 verliehen. Deutsche Musikgrößen wie Die Fantastischen Vier, Philipp Poisel, Beatsteaks, Tim Bendzko, Söhne Mannheims und viele andere waren für den begehrten Preis nominiert. KatieMcKatts war für Euch vor Ort. Per Ticker hielt sie Euch auf dem Laufenden.

16:30 Uhr – Die Ruhe vor dem Sturm
Über Bochum braut sich gerade ein Sturm zusammen. Der Wind rüttelt an den Wänden des Pressezelts. Hier drinnen ist es schön warm, die meisten Fotografen stärken sich noch kurz mit ordentlich Gulaschsuppe, damit man den Fotomarathon am Roten Teppich gleich gut überlebt. Draußen stehen schon ganze zwei Fans und frieren sich an der Absperrung vor dem Roten Teppich die Finger ab. Dabei fahren die Stars doch erst in einer Stunde frühestens ein. Drückt mir die Daumen, dass ich gleich einen guten Fotoplatz zugeteilt bekomme.

17.30 Uhr – Fotografen sind wie Terrier
Wahrend Clueso noch in der Halle Soundcheck macht, watscheln die ersten C-Promis über den Teppich und stürmen schon mal die Bar. Auf dem Weg müssen sie an der bellenden Fotografenhorde vorbei, die jedem weiblichen Wesen anzügliche Kommentare zurufen. Ich muss mich hier gegen 40 andere Fotografen-Kerle durchsetzen. So müssen sich Frauen bei der Bundeswehr vorkommen.

17:45 Uhr – Philipp Poisel mag nicht lange posen
Comedian David Werket kommt unerkannt an der Meute vorbei. Bisher u.a. eingelaufen: Patrice, die Donots, Klee, Sarah knappik und einige Fußballer vom VfL Bochum.

20:10 Uhr – Schluss mit Foto-Wahnsinn, lasst die Show beginnen
1LIVE Moderator Thorsten Schorn heizt gerade die Halle an. Zuschauerin Manuela möchte gerade am liebsten im Boden versinken, aber Thorsten lässt Ihr keine Chance. Er macht sie zum Modern Talking Fan und wird während der Show die ganze Zeit zu sehen sein. Nach zweieinhalb Stunden Foto-Wahnsinn am Roten Teppich weiß ich nicht mehr genau, wie ich heiße. 8 Gigabyte Fotos warten gerade auf mich, gesichtet zu werden. Highlights am Roten Teppich: Udo Lindenberg. Der Altmeister hat gepost wie ein junger Gott und wollte den Teppich gar nicht mehr verlassen. Mehr seht Ihr gleich in der Bildergalerie. In zwei Minuten startet die Live-Schalte ins Radio. Hallo Krone 2011!

20:15 Uhr – Pappkameraden
Viele Acts sind heute übrigens unvollständig aufgelaufen. Die Fanta 4 waren nur zu dritt, Revolverheld haben ihren Sänger verloren und Jennifer Rostock ist ohne Jenny aufgetaucht. Die vier Rostock-Jungs haben ihre Jenny aber trotzdem immer dabei: Her mit der überdimensionalen Pappkameradin am Besenstil!

20:27 Uhr – Scooter singt live!
Tobi Schlegel und ehemalige Glitzerwurst Sabine Heinrich haben die Show eröffnet. Die passende Musik dazu kommt von Cluesos Band, aber der Gesang kommt von… Scooter! H.P. Baxxter und seine Kumpanen singen gerade allen ernstes White Wedding von Billy Idol. Und man muss zugeben, es könnte schlimmer sein. Viellieicht sollten die Jungs dem Techno abschwören?

20:33 Uhr – Die Krone „Beste Band“ geht an…
Die erste Krone des Abends, und gleich geht es in die Königskategorie Beste Band. Nominiert sind die Beatsteaks, Söhne Mannheims, Klee, Jennifer Rostock und Culcha Candela. Und die Krone geht an… die Beatsteaks! Ehrlich gesagt war das keine Überraschung, oder nicht? Arnim hat sich richtig in Schale geschmissen und holt sich mit seiner Drag Queen zusammen und mit Schirm, Scharm und Melone die Kronenkugel nach Hause.

20:45 Uhr – Boy sind „Yellow“
Das Mädchenduo Boy singt ihr Lieblingslied: Yellow von Coldplay. Wunderschön, sollte es öfter geben. Bisher geht das Programm noch recht kurzweilig über die Bühne. Mal sehen, ob es sich dieses Jahr auch irgendwann wieder zieht, wie Kaugummi. Die Selbstbeweihräucherungen starten schon… Ich sortiere mal weiter Fotos.

20:50 Uhr – „Bester Liveact“ Krone für…
Fanta 4, Gentleman, Philipp Poisel, Guano Apes oder Broilers? Wer holt das Ding nach Hause? *trommelwirbel* Die Fantastischen Vier schlagen um Haares Breite Philipp Poisel. Auch dieser Gewinner war vorhersehbar. „Wie jedes Jahr, oder?“ kommentiert mein Fotografenkollege aus Köln.

20:57 Uhr – Marlon Roudette singt uns ein Schlaflied
Marlon Roudette, einziger internationaler Act des Abends, singt eine besondere Version von „New Age“. Wunderschön, aber auch fast schon zu beruhigend. Ich habe gerade das Bedürfnis mich in meine Daunenjacke zu kuscheln und ein Nickerchen zu machen.

21:00 Uhr – „Todesgruppe“ Beste Single
„Beste Single“ ist heute mit Abstand die härteste Kategorie des Abends. „Die Todesgruppe“, wie Sabine Heinrich so charmant sagt. Jupiter Jones, Revolverheld, Lena, Frida Gold, Andreas Bourani und Frida Gold. Das Rennen ist hart, wochenlang haben sich die Bands bei facebook um die Hörerstimmen gebattelt. Das Rennen macht Überflieger Tim Bendzko. Bei seinem Höhenflug eigentlich kaum noch ein Wunder, dass er die anderen Titel auf die Plätze verweist. Aber kann man denn schon zum dritten Mal sagen „War ja klar!“?

21:15 Uhr – Rapante Beste Comedy
Rene Marik bekommt die beste Comedy und zeigt seinem Laudator Jimmy Breuer, wie man wirklich Comedy macht. Das Publikum bekommt eine kleine Kostprobe aus seinem Puppenprogramm, dass er angeblich an den Nagel hängen will. Na da muss ich mich doch noch auf die Aftershow Party schleichen und ihn dazu überreden, es nicht zu tun. Gut, Tobi Schlegl hatte schon die gleiche Idee.

21:20 Uhr – Bestes Album für…
Casper! Der junge Rapper aus Bielefeld verweist damit Altmeister Udo Lindenberg auf die Ränge. „So perfekt“ dröhnt aus den Boxen und Casper kann es nicht glauben. Ihm zittert die Stimme, als er sich bedankt. Da freut sich ja noch einer richtig und von ganzem Herzen. Endlich mal eine kleine Überraschung.

21:30 Uhr – Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf
Thees Uhlmann hat die Krone als bester Plan-B Act, also den Preis abseits des Mainstreams, nach Hause geholt. Die meisten im Studio hätten wohl mit Kraftklub gerechnet, aber Alter geht vor Hype. „Ich bin so alt, kurz vor Lebenswerk“, sagt Uhlmann. Da hat er das Ding auch verdient. Und es geht ohne Pause weiter mit dem besten Künstler. Man scheint Zeit aufholen zu wollen. Im Pressezentrum werden derweil munter Rätsel geraten, wen man denn da auf dem Roten Teppich überhaupt fotografiert hat. Viele Acts glänzen nämlich mit (teilweiser) Abwesenheit. Und wenn der Frontmann fehlt, wer erkennt dann schon den Rest der Band?

21:36 Uhr – Mal wieder Clueso
Und wieder gewinnt ein Kronen-Altstar: Clueso. Zum gefühlten 10. Mal in Folge holt sich der Erfurter die Kugel ab. Angeblich hat er nicht damit gerechnet. Schöne Geste: Die Krone wird ein Fan-Wanderpokal und verstaubt so nicht in Cluesos Erfurter Zughafen, sondern in Fan-Regalen.

21:50 Uhr – Kronenendspurt
Im Pressezentrum bricht Unruhe aus. Gleich geht es wieder an die Fotowand, die Gewinner ablichten. Gerade werden die Tatortkommissare mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Schnell weg, damit ich noch einen guten Platz in der ersten Reihe bekomme!

22:15 Uhr – Er spielt Cello und wir knipsen
Während noch Udo Lindenberg seinen großartigen Auftritt zusammen mit Clueso absolviert, steht die Fotografenmeute schon wieder kampfbereit vor der Fotowand. Die Gewinner werden abgelichtet. Zu den Klängen von „Cello“ laufen die Fantastischen Vier, Thees Uhlmann, die Tatort-Kommissare, Tim Bendzko und Rene Marik durchs Bild. Von Casper und den Beatsteaks keine Spur. Sehr schade. Dafür begibt sich Clueso mit seiner kompletten Band noch mal ins Blitzlichtgewitter, nachdem er fleißig mit Udo Lindenberg „Cello“ gespielt hat. Letzterer saß übrigens noch drei Minuten vor seinem Auftritt munter mit Getränk an der Bar. Dann: Prost!

22:50 Uhr – Fotos!
Es ist vollbracht – gerade laden sich nach und nach 150 Fotos in eine schöne Galerie für Euch. Große Stars und kleine Sternchen vom Roten Teppich und ein paar Bilder der Gewinner sind dabei. Angeblich ist der Upload in 10 Minuten fertig. Hoffen wir mal, dass die Verbindung hält. Im Übrigen konnte Casper ja gar nicht vor die Fotowand kommen – er spielt gerade noch parallel zu der Veranstaltung ein Konzert in einem Nebengebäude. Mein eigener kleiner Erfolg: Ich habe es geschafft, eine der heißbegehrten Goodie Bags abzustauben. Hurrah! Darin enthalten ist viel Schokolade, Beauty Artikel, Lesestoff, Parfum und viel schöner Kleinkram. Hat mich der Nikolaus also doch nicht vergessen 😉

23:10 Uhr – Aftershow Party und Gute Nacht
Nach der Pflicht kommt die Kür. In der Jahrhunderthalle feiert die Prominenz bereits zu heißen Beats von richtig guten DJs oder schlägt sich den Bauch am Buffet voll. Auch ich werde mich in ein paar Minuten aus dem Pressezirkuszelt, das von einem Sturmtief ziemlich durchgeschüttelt wird, verabschieden und mal sehen, ob Tim Bendzko auch ohne Sonnenbrille feiern kann. Hier läuft im Übrigen ein täuschend echt aussehender Udo Lindenberg Doppelgänger rum, der es sogar auf den Roten Teppich geschafft hat. Viel Spaß mit den Fotos. Morgen gibt es hier einen Abschlussbericht, vielleicht auch mit ein paar Insidern von der Aftershow Party 😉

Danke für’s Mitlesen! Es grüßt KatieMcKatts mit einem eigenen Krönchen.

Diesen Liveblog habe ich damals für das Magazin der OSCommunity geschrieben.