Archiv der Kategorie: Uncategorized

Freifeld Festival: Vorverkaufstart + Neue Bands zum Reinhören

Es gibt wieder Neuigkeiten vom Freifeld Festival in Oldenburg. Gestern ist der Vorverkauf offiziell gestartet und wieder wurde eine ganze Rutsche Bands bekanntgegeben, die vom 23. bis 25. August das ehemalige Kasernengelände Donnerschwee bespaßen werden. Mit dabei: De Fofftig Penns, Sea + Air, I’m not a band, Fuck Art, Let’s Dance!, In Golden Tears und Mona La Phona. Weil das am Wochenende bei Euch so gut angekommen ist, stellen wir Euch auch diese Bandrutsche mit schicken Hörproben vor.

Tickets

Zunächst erst mal das wichtigste: Festivaltickets gibt es ab sofort online für 29 Euro inkl. aller VVK-Gebühren auf der Freifeld-Homepage oder auf der Facebookseite des Freifeld Festivals. Das Ticket gilt für alle drei Festivaltage und beinhaltet auf Wunsch auch noch eine Camping-Option, die im Gegensatz zu anderen kleinen Festivals hier keinen Aufpreis kostet. Am Anreise- und Abreisetag gilt die Eintrittskarte zudem auch noch als Fahrschein für das Busnetz der VWG in Oldenburg, die auch als Hauptsponsor des Festivals auftreten. 
Wer keinen Bock auf unpersönliche Online-Tickets hat, für den hält das Freifeld Festival auch noch ein limitiertes Kontingent an Hardtickets bereit. Diese werden ab der kommenden Woche in ausgewählten Vorverkaufsstellen in Oldenburg und Bremen erhältlich sein. Sobald ich weitere Informationen habe, werde ich sie hier auch posten.

Bands zum Reinhören

Neben Ausstellungen, Installationen, Workshops und Impro-Theater spielen auch jede Menge Bands auf dem Freifeld Festival. Natürlich.

Bundesvision Songcontest Teilnehmer De Fofftig Penns spielen
beim Freifeld Festival.

Da wären zum Beispiel De Fofftig Penns. Es gibt Musiker, die drucksen bei der Frage nach ihrem Genre erst einmal herum. De Fofftig Penns sagen klipp und klar: „Wat wi maakt, dat is Dialektro!“ Plattdeutschen Elektro-HipHop eben. Mit ihren Plattendrehern, plattdütschen Reimen und Elektrosounds haben sie kürzlich bei ihrem Auftritt auf der Breminale das Publikum jubeln und den Zeltboden beben lassen. Sie werden beim nächsten Bundesvision Songcontest für das Land Bremen antreten und beehren das Freifeld als einer der Headliner.

Ganz anders, ganz besonders sind SEA + AIR. Eine griechische Folklore Tänzerin und ein deutscher Komponist erzählen mit Cembalo und Gitarre von der Angst vorm Fliegen und vor dem Meer und zaubern berührende Hymnen. Der ehemalige Geheimtipp hat gerade mächtig Konjunktur und spielt direkt nach dem Freifeld erst mal eine Tour in Großbritannien.

Mit ihrer grandiosen Verknüpfung von klassischem Geigenspiel und moderner Elektronik rücken I´m Not A Band den Dancefloor in den Fokus, ohne dabei die entspannten Momente vor oder nach einer ausgiebigen Partynacht außer Acht zu lassen. Samt Debütplatte „Electrolin“ , der im letzten Sommer nachgelegte EP „What We Do“ und einer ausgiebigen Releasetour legte das Duo aus Berlin im vergangenen Jahr eine eindrucksvolle Spur quer durch die Lande. Nun ist das neue Album fertig: „BANDBAND“ wird der Headliner auch dem Oldenburger Publikum präsentieren.

FUCK ART, LET’S DANCE! sind impulsive Melancholie, Zappeltunes und White Boys in Bestform. Romeo Sfendules (Gitarre) und Tim Hansen (Schlagzeug) agieren als hoch motiviertes und brillantes Team um Talent und Sängerfront Nico Cham: dynamisch, inspiriert und verdammt jung. FUCK ART, LET’S DANCE! gelingt das scheinbar Utopische, ihre heftig elektronischen Beats treiben die atmosphärischen Gitarren geradewegs in die offenen Herzen ihrer tanzenden Fans. Als Support für Who Made Who, We Have Band oder Ratatat lieferten brillant ab. Nach 3 Jahren Bandbestehen starten sie ihr erstes Single Release bei Audiolith International „The Conqueror“ und folgen damit Heaven 17, Whitest Boy Alive und Bloc Party in den Fahrstuhl zum Olymp.

In Golden Tears sind ein echter Geheimtipp.

Klare Gitarren, hallende Drumsounds, die sich den Weg durch wabernde Synthie-Nebelbahnen, ein pulsierender Bass, der das Grundgerüst stellt – nicht umsonst sind für IN GOLDEN TEARS bereits Vergleiche mit Interpol oder den Foals gefallen. IN GOLDEN TEARS beweisen, dass man es auch als junge Band aus Hamburg durchaus aufs internationale Musikparkett schaffen kann. Obwohl die Bandgründung erst ein Jahr zurück liegt und bislang gerade einmal ein Song veröffentlicht wurde, blicken sie bereits auf eine erfolgreiche Headliner-Tour durch England zurück und können Lobeshymnen der internationalen Blogosphäre vorweisen.

Mona la Phona

Bei Mona la Phona hingegen wird getanzt, gesungen, geklagt und Tee getrunken. Die beiden Künstlerinnen kreieren eine eigene Klangwelt, die man sich anhören sollte.

Reinhören: Das Oldenburger Freifeld Festival gibt erste Bands bekannt

Am Freitag hat das Freifeld Festival sich endlich ein wenig in die Karten schauen lassen und die erste kleine Bandrutsche für das Festival rund um Musik, Kunst, Film und Kultur in Oldenburg bekanntgegeben. Dank Kooperation mit dem Leipziger Indie-Label Analog Soul sind mit Long Voyage, Klinge auf Cinch, Me and Oceans und Petula neben den beiden Freifeld Bandcontest Gewinnern Spinning Wheel und The Receivers bisher vier kleine, sympathische Bands am Start, die ich Euch an dieser Stelle kurz vorstellen möchte. Inklusive Hörproben.

Bis auf die Schlagworte „Musik, Film, Theater – Kultur“ war über das geplante Programm bisher nur wenig bekannt. Das Team vom Freifeld Festival beschreibt das ganze als Puzzle, dessen Teile sich nun langsam Stück für Stück zusammen fügen. Ein erstes Teil ist eben diese kleine Bandrutsche, die sehr vielseitig und interessant ist. Dank Soundcloud könnt Ihr Euch von fast jeder Band selbst ein ausführliches Hörbild machen.

Long Voyage

Long Voyage gelten als melodisches Energiebündel. Foto: PR

Die deutsch-kanadische Band Long Voyage hat sich in der Vergangenheit einen Namen als melodisches Energiebündel gemacht. Seit 2010 tourt die Crew exzessiv in Deutschland und weit über dessen Grenzen hinaus, immer darauf bedacht ihre Sammlung von Songs weiter zu vollenden.

Klinke auf Cinch

Klinke auf Cinch machen Live Electronica. Foto: M. Krummrich

Bei Klinke auf Cinch treffen virtuose Musiker auf die kühle Eleganz der Maschine und heraus kommt Live Electronica: gebremstes House, beschleunigter Jazz, reduzierter Pop und harmoniegetränktes Minimal aus Gitarre, Trompete, Vocals und Effekten.

Me and Oceans

Me and Oceans sorgt für die Musik für den Nachhauseweg. Foto: PR

Fabian Schuetze, Sänger der Band Me and Oceans macht gemeinsam mit seiner Band samt Streicherbesetzung Musik für den Nachhauseweg: Popminiaturen, die manchmal nach großer Geste verlangen, aber immer im Detail funktionieren und funkeln, glitzern, im Dunkeln.

Petula

Petula.  Foto: Sophie Krische

Bei der Band Petula handelt es sich um eine Einmannband, deren Musik mal voller Anmut, mal charmant verloren daherkommt, es dabei aber immer schafft aus Gitarre, Klimpern, Flirren und Loopchor Schönheit zu schaffen, die auf dem Weg zum Lied ihre Herkunft im Geräusch nicht verleugnet.

Vorverkauf

Der offizielle Vorverkauf startet Anfang August. Wer bis dahin aber nicht mehr warten möchte, kann das Freifeld Festival auch bei seiner Crowdfunding Aktion auf startnext.de unterstützen. Dort gibt es schon die ersten Tickets zu kaufen, unter anderem auch limitierte Hardtickets für Liebhaber, die in einer echten Konzertkartensammlung eigentlich nicht fehlen dürfen.

Bisher sind bei der Crowdfunding Aktion bereits etwas über 2500 Euro zusammengekommen. Die Aktion läuft noch bis zum 17. August.

Spender gesucht: Unterstützt das Freifeld Festival Oldenburg beim Crowdfunding

Musik, Kunst, Theater, Film, Poetry Slams, Tanz und Installationen. All das hat eine Gruppe junger motivierter Kulturschaffender aus Oldenburg auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Donnerschwee vor. Vom 23. bis zum 25. August soll dort das erste Freifeld Festival starten und rund um die alten Backsteingebäude einen Freiraum für Kunst und Kultur entstehen lassen, das die Stadt und Region Oldenburg bereichern soll. Doch dafür braucht der Freifeld e.V. Eure Unterstützung. Seit gestern, 18. Juli, läuft eine Crowdfunding Aktion, mit der der Verein einen Teil der Produktionskosten in Höhe von 5000 Euro decken möchte. Aber seht selbst!
Spender gesucht: Unterstützt das Freifeld Festival Oldenburg beim Crowdfunding weiterlesen

Festivalfieber: Mit Kindern zum Festival – Bitte nicht ohne Gehörschutz!

Lisa, auf dem Foto 8 Jahre alt, darf nur mit ihren „Mickymäusen“ auf Konzerte.                                       Foto: K. Leuck

In den vergangenen Wochen war ich wieder auf diversen Festivals unterwegs. Immer häufiger begegnen mir dabei nun auch Eltern mit Kindern, die dort gemeinsam das Wochenende oder zumindest einen Tag verbringen. Hätte ich Kinder, würde ich diese vermutlich auch schon relativ früh zu Festivals und Konzerten mitnehmen, aber niemals ohne dabei vollkommen auf ihr Wohl zu achten. Manche Eltern scheinen sich nur leider nicht bewusst zu sein, was sie ihren Kleinen, und vor allen Dingen ihren Ohren, bei falschem Verhalten mit einem Festivalbesuch antun. Diesen Eltern möchte ich da innerlich immer an die Kehle springen. Deshalb hier ein paar Denkanstöße zum Thema Gehörschutz.

Kleine Kinder auf Festivals sind ja echt niedlich anzusehen. Die meisten, die mir bisher begegnet sind, gehörten indirekt in irgendeiner Weise zur Produktion – Sei es nun über den Papa, der als Tonmann, Backliner, Tourmanager, Musiker, oder Security Guard rund um die Bühne herumläuft oder über die Mama, die die Geschicke im Produktionsbüro steuert. Diese Kinder haben quasi auf dem Infield oder im Backstage laufen gelernt und man erkennt sie schon von weitem daran, dass sie in 99% der Fälle ihre Mickymäuse auf den Ohren haben oder angepassten Gehörschutz tragen. So soll es sein.

Wenn ich dagegen, wie kürzlich beim Reload Festival, eine Metal-Mutter mit ihrem ca. 9-jährigen Sohn keine vier Meter von den Boxen entfernt stehen sehe, ohne jeglichen Gehörschutz, dann wird mir schlecht. Das Gehör von Kindern ist noch wesentlich empfindlicher als das von Erwachsenen. Wenn dann die Mama selbst ohne Gehörschutz vor der Box steht, wie soll das Kind da wissen, dass es zu laut ist? Woher soll es wissen, dass die Schmerzen in den Ohren nicht normal sind (Mama hält es schließlich ja auch aus)? Ich habe schon kurzzeitig überlegt, mir für die laufende Festival-Saison einfach einen Sack Einweg-Ohrstöpsel zuzulegen, um die dann im Bedarfsfall an ungeschützte Kinderohren zu verteilen.

Alles was im Ohr einmal durch hohe Belastung zerstört wurde, ist unwiederbringlich verloren. Liebe Eltern, wollt Ihr daran Schuld sein, wenn Euer Sohn oder Eure Tochter mit 18 Jahren oder noch früher Hörgeräte braucht? Das ist keine Übertreibung, die Sorge ist tatsächlich begründet. Ich habe gerade in den letzten Monaten immer wieder Jugendliche mit massivem Hörschaden kennengelernt, die entweder durch zu laut aufgedrehte Musik zu Hause, im Club oder zu viele „ungeschützte“ Konzertbesuche einen wesentlichen Teil ihrer Hörkraft verloren haben. Und während ich als Kind Hörgeräte nur von meinem altersschwerhörigen Opa kannte, tauchen sie heute inzwischen auch immer häufiger in Klassenräumen auf.

Ich selbst besuche seit Jahren kein Konzert und keinen Club mehr ohne Ohrenstöpsel. Ich möchte auch im Alter noch so gut wie möglich hören können. Das gleiche wünsche ich mir ebenfalls für alle Kinder. Auch für meine, wenn ich denn dann irgendwann mal welche haben sollte. Und da lasse ich die Ausrede Ohrstöpsel oder „Mickymäuse“ wären teuer, nicht gelten. Neue Ohren kann man sich schließlich nicht im Laden kaufen.

Tragt Ihr Ohrstöpsel bei Konzerten? Und was sagt Ihr zu Kindern auf Festivals?

The Civil Wars: Neues Album im August

Es gibt ein Lebenszeichen des amerikanischen Folk-Duos The Civil Wars. Für ihr letztes Album Barton Hollow bekamen The Civil Wars zwei Grammys und tourten als Vorband mit Adele. Ende vergangenen Jahres brachen Joy Williams und John Paul White aber überraschend ihre Europatour ab und befinden sich seither eigentlich in einer Art Auszeit. So ganz untätig war das Duo aber anscheinend doch nicht: Für August haben sie gemeinsam ein neues Album angekündigt. Das gute Stück soll auf den Namen The Civil Wars hören.

Joy Williams äußert sich laut Pressemitteilung über das Album: „This album chronicles loss and regret and anger and victory and sweetness and loyalty […]. And we created it together — we just happened to be in a bit of a civil war ourselves.“

Man darf also gespannt sein, was The Civil Wars während ihres persönlichen Bürgerkrieges da zusammengezimmert haben. Die erste Single „The One That Got Away“ ist bereits in den Startlöchern.

Bei Soundcloud kann man schon mal reinhören:

Natürlich gibt es zu diesem Song auch schon ein Video. Leider ist der Clip per Youtube noch nicht in Deutschland verfügbar, aber ihr könnt das Werk schon mal bei den lieben „Kollegen“ von TapeTV bewundern. Schaut mal hier:

Das Album „The Civil Wars“ erscheint am 6. August digital und am 23. August auf Platte. Wie gefällt Euch der Song „The One That Got Away“?

Foto: Tecpetaja

Der Blog rockt! Vol. 2 – Newcomer Konzert in Hamburg – Gewinnt Tickets!

Normalerweise veröffentliche ich hier im Blog keine vorgefertigten Pressemitteilungen oder Dinge ähnlicher Art. Vorhin erreichte mich jedoch eine Mail von Marc von www.blog-trifft-musik.de – Er und sein Team veranstalten am Freitag, 12. Juli, in Hamburg in der Bar 227 ein Konzert mit fünf Newcomer Bands. Kurz: „Der Blog rockt!“ Ich finde die Idee toll und andere Blogger mit tollen Ideen unterstütze ich grundsätzlich gerne. Daher lest nun bitte, was Euch Marc zu diesem Konzert zu sagen hat 😉

LEISE/laut verlost übrigens auch noch 1×2 Gästelistenplätze. Was Ihr dafür tun müsst, erfahrt Ihr am Ende des Artikels.

Der Blog Rockt II


Am Freitag ist es wieder soweit: Blog-Trifft-Musik lädt zum Spektakel „Der Blog Rockt“ ein! Nachdem die erste Auflage ein voller Erfolg war, wurde ziemlich schnell klar, dass man diese Veranstaltung weiterführen will und so wurden wieder fleißig Bands gesucht.  

Bestätigt für diesen Abend sind fünf klasse Bands! No Tone, die mit einem akustischem Set in den Abend einleiten werden, die Rocker Flying Fields, die Alternative Metaller Seen, die melodischen Punkrocker Risk Of Addiction und als Headliner für diesen Abend die extra aus Berlin angereisten Circus Rhapsody. 
 

Stattfinden wird das alles am 12.07.2013 in der Bar 227 (Max-Brauer-Allee 227, 22769 Hamburg) direkt unter Sternbrücke! Der Eintritt an diesen Abend wird 5,00 Euro betragen und Einlass ist um 20:00 Uhr 

Der Blog Rockt II

Bar 227

Max-Brauer-Allee 227
22769 Hamburg

12.07.2013

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr

Eintritt: 5,00 €

 

Bands
No Tone http://blog-trifft-musik.de/bands/m-p/no-tone/
SEEN http://blog-trifft-musik.de/bands/q-t/seen/
Flying Fields http://blog-trifft-musik.de/bands/e-h/flying-fields/
Risk Of Addiction http://blog-trifft-musik.de/bands/q-t/risk-of-addiction/
Circus Rhapsody http://www.facebook.com/circusrhapsody

Gewinnt Gästelistenplätze!

Marc war so nett und hat uns hier gleich 1×2 Gästelistenplätze zur Verfügung gestellt. Wenn Ihr also Bock auf das Konzert habt und mit Begleitung für lau dahin wollt, kommentiert bis Donnerstag, 18 Uhr, diesen Beitrag mit „Ich will zu Der Blog Rockt! Vol. 2“. Die Plätze verlosen wir unter allen Teilnehmer.  – Vergesst bitte nicht, Euren Namen für die Liste und eine Emailadresse zu hinterlassen, damit wir Euch auch kontaktieren können, falls Ihr gewonnen habt. 
Viel Glück! 



Serengeti Festival holt vom 19.-21. Juli 50 Topacts nach Ostwestfalen/Lippe

Seeed, Broilers, Skunk Anansie – dies sind nur die Headliner des Serengeti Festivals, das vom 19. bis 21. Juli wieder im beschaulichen Schloss Holte-Stukenbrock stattfindet. Bereits zum achten Mal holt das Festival eine bunte Mischung aus Rock, Metal, Hardcore, Indie und Pop in die Region Ostwestfalen/Lippe. Und das für verhältnismäßig schmales Geld: Ein Kombiticket für alle drei Tage kostet im Vorverkauf gerade mal um die 80 Euro. Inklusive Camping.

In den vergangenen Jahren ist das Festival beständig gewachsen und hat sich inzwischen im westdeutschen Raum als charmantes, mittleres Festival etabliert, das unter anderem vom Radiosender 1Live präsentiert wird. 2012 feierten insgesamt fast 29.000 Musikfan über drei Tage verteilt auf dem Gelände neben dem Safaripark in Schloss Holte-Stukenbrock. Den können die Festivalbesucher auch in diesem Jahr wieder traditionell vergünstigt besuchen.

Während andere Festivals längst die 150 Euro-Marken überschritten haben, gibt es beim Serengeti Festival noch drei Tage Musik mit einem hochkarätigen Line-Up zum fairen Preis. Neben den bereits erwähnten Headlinern sind unter anderem Bosse, Danko Jones, Suicidal Tendencies, Kettcar, Triggerfinger, Itchy Poopzkid und Funeral for a Friend auf zwei Bühnen am Start, um nur mal einige der vielen bekannten Namen zu nennen.

Insgesamt werden an den drei Tagen 50 Bands auf zwei Bühnen die Region OWL ordentlich zum Beben bringen. Auf alle, die bereits am Donnerstag feierwütig sind, wartet auch noch eine Warm-Up Party mit The Mahones, MC FITTI, Die Kassierer und Fra Diavolo, auch bekannt als Teute und Totze von den Beatsteaks.

Genaue Ticketinfos findet Ihr hier.

Und hier noch einmal alle Bands im Überblick:

Seeed, Broilers, Skunk Anansie, Bosse, Danko Jones, Suicidal Tendencies, Skindred, Kettcar, Irie Révoltés, Triggerfinger, Disco Ensemble, Die Orsons, Itchy Poopzkid, Dope D.O.D., Action Bronson, The Black Seeds, Wirtz, Funeral for a friend, Balkan Beat Box, Adept, Hoffmaestro, Montreal, Großstadtgeflüster, Karamelo Santo, Eskimo Callboy, Monsters of Liedermaching, Strike Anywhere, Solillaquists of Sound, Gasmac Gilmore, Mega!Mega!, Templeton Pek, Dirk Siedhoff & Friends, Valient Thorr, Watsky, The Creepshow, His Statue Falls, Radio Havanna, Scherf & Band, The Esprits

All Night Long: Fritz Kalkbrenner, Chase&Status, Supershirt, Fuck Art! Let’s Dance!, Nick Rave aka. Torsun

www.serengeti-festival.de

Foto: Vibra Agency

Konzerttipp: The Drowning Men im August auf Tour in Deutschland

Ich weiß, es ist gerade absolute Festival-Hochsaison, aber trotzdem möchte ich Euch diesen Sommer  noch eine Indoor-Tour ans Herz legen: The Drowning Men sind im August in Deutschland unterwegs und spielen unter anderem am 16. August im Münchner Strom – wie man auch unschwer auf dem Bild erkennen kann. Doch wer sind diese „ertrinkenden Männer“ überhaupt?

The Drowning Men sind eine Indierock Formation aus Oceanside in Kalifornien. Die Presseankündigung des Konzerts behauptet, dass man die fünf Herren mit all ihren Tattoos und Bärten auch problemlos für Dockarbeiter aus ihrer Heimatstadt halten könnte, aber solche Stereotypen will ich hier gar nicht erst auspacken. Dafür lasse ich mich viel lieber von ihrer Musik überzeugen. Die lässt sich am besten als eine Mischung aus lautem Indie-Rock mit leichtem Folk-Appeal und teils starken elektronischen Synthie-Einflüssen beschreiben. Für mich klingt das manchmal gar ein bisschen so, als ob The Soundtrack of our Lives sehr mit The Gaslight Anthem geflirtet hätten. Wer weiß, vielleicht haben sie das in Gedanken ja sogar?

Ihre Musik kommt auf jeden Fall gut an, so wie meistens, wenn eine Band offensichtlich mit ganzem Herzblut bei der Sache ist. Mit jedem Ton spürt man ein kleines Stückchen der Seele der Band, mit jedem Beat ihrer zwei Alben schwingt einem die Leidenschaft nahezu entgegen. Genauso soll es live zugehen, wenn man diversen Konzertberichten aus ihrer Heimat glaube darf. In den letzten Jahren durften sie dort neben vielen anderen schon Alkaline Trio und Flogging Molly supporten.

Im August wird ihre 2012er Platte All Of The Unknown nun auch in Deutschland veröffentlicht (kleine Hörprobe und Gratis Download: Siehe Soundcloud Link). Passend dazu sind die Herren im Sommer fleißig auf Promotour in Europa und beehren im August auch unsere Breitengrade. Zunächst als Support für den großartigen Chuck Ragan von Hot Water Music und danach für einige Headline-Shows und Festivalauftritte.

Wer gerne The Gaslight Anthem, Dave Hause, Chuck Ragan (oder all die anderen feinen Bands der Revival Tour) hört, dem seien auch The Drowning Men wärmstens empfohlen. Alle Tourdaten sowie Ticketinfos findet Ihr hier.

The Drowning Men in Deutschland und Co.

12. August – Bremen, Lagerhalle (Support für Chuck Ragan)
13. August – Berlin, Lido (Support für Chuck Ragan)
14. August – Hamburg, Fabrik (Support für Chuck Ragan)
15. August – Münster, Skaters Palace (Support für Chuck Ragan)

16. August – München Strom Linienclub
16. oder 18. August – Highfield Festival
17. August – Frequency Festival
20. August – Zürich, Hafenkneipe

21. August – Stuttgart, Stiftskirche (Support für Chuck Ragan)
22. August – Köln, Gebäude 9
23. August – Herford, Club X (X Fest)

Kennt Ihr schon… The 1975?

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail, die mir die UK-Band The 1975 ans Herz legte. Solche Mails bekomme ich inzwischen jede Woche zu Hauf, und nicht selten ist da auch ganz schöner Mist dabei. Bei The 1975 ist das allerdings anders. Und inzwischen frage ich mich schon ganz ehrlich, warum dieses Quartett aus Manchester zuvor an mir derart unbeachtet vorüber gezogen ist.

Die Jungs machen richtig schicken IndiePop mit eingängigen Melodien, starken Beats und Arrangements im leichten Wave-Appeal. Eigentlich genau das, was sich inzwischen nach langem Club-Dasein auch penetrant in die Radio-Rotationen schraubt. Es ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis The 1975 das auch hier in Deutschland tun werden. In England spielen sie ausverkaufte Shows, aktuell sind die Jungs gerade in den USA auf Tour. Das Video zu ihrem Song „Chocolate“ hat bei Youtube bereits über 3 Millionen Aufrufe. Und ich muss zugeben, es ist ein ganz schön fieser Ohrwurm, der sich bei Sonnenschein und tollem Wetter aber gerne in mein Hirn bohren darf.


Und auch das Video zum Song „The City“ kann sich durchaus sehen und hören lassen. Ein kleines bisschen weniger träumerisch, dafür mit gutem Beat, sodass man auch mal ein bisschen tanzen kann. Wenn man denn dann unbedingt möchte.

The 1975 live

Beim Melt! Festival kann man The 1975 diesen Sommer auch live in Deutschland sehen. Danach müssen wir uns leider noch bis November gedulden, erst dann kommen die vier Engländer wieder für eine kleine Tour zurück in unsere Breitengrade.

Hier die Tourdaten:

11. November – Amsterdam, Melkweg
12. November – Brüssel, Botanique/Orangerie
14. November – Köln, Luxor
15. November – Zoom, Frankfurt
18. November – Berlin, Bi Nuu
19. November – Hamburg, Übel & Gefährlich
28. November – Wien, Fluc

Mehr Infos zu The 1975 findet Ihr auf der Homepage oder in diesem netten kleinen EPK-Video, in dem sie sich, ihre Band und ihre Musik ein wenig vorstellen. Ihr Debütalbum erscheint voraussichtlich im September. Wer nicht so lange warten möchte, sollte The 1975 bei Soundcloud besuchen.

Foto: PR

Taubertal Festival in Rothenburg o.d.T. – Musik vor Deutschlands schönster mittelalterlicher Stadt

(Advertorial) Eines der schönsten Festivals Deutschlands ist meiner Meinung nach das Taubertal Festival in Rothenburg ob der Tauber. Seit 1996 findet das Musikspektakel im idyllischen Tal des Flüsschens Tauber statt und zieht mit seinem hochkarätigem LineUp aus Pop, Rock, Punk und anderen alternativen Klängen inzwischen jedes Jahr gut 15.000 Besucher an. Aber nicht nur die Musik ist ein Grund, sich auf den Weg in das Taubertal zu machen. Das kleine Städtchen Rothenburg gilt als eine der schönsten mittelalterlichen Städte Deutschlands, sodass es sich durchaus lohnt, den Festivalaufenthalt im Ort um die ein oder andere Nacht zu verlängern.

Während in diesem Jahr vom 9. bis zum 11. August unter anderem Die Ärzte, Deichkind, Biffy Clyro, Flogging Molly, Pennywise, Turbosaat, Chuck Ragan, Jennifer Rostock, Frittenbude, Skunk Anansie und Alkaline Trio das Festival rocken, können die Künstler gleichzeitig auch noch eine wahrlich verwunschene Aussicht genießen. Hoch auf den Hügeln oberhalb des Festivalgeländes, direkt gegenüber der Main Stage, erhebt sich die Silhouette der mächtigen Wachtürme der mittelalterlichen Stadtmauer von Rothenburg ob der Tauber. Vor drei Jahren war ich selbst dabei, als die Abendsonne die Gebäude in der Ferne zum Glühen brachte und der Band auf der Bühne die Worte fehlten, um diesen Anblick zu beschreiben.

Sowohl die mittelalterlichen Befestigungsanlagen als auch der historische Stadtkern von Rothenburg sind nahezu vollständig erhalten. Die verwinkelten Gassen, kleinen Fachwerkhäuser und dicken Steinwerke dienten schon vielen Filmproduktionen als Kulisse, und haben Rothenburg dazu verholfen, dass der kleine mittelfränkische Ort vielen Menschen als Sinnbild einer mittelalterlichen Stadt ein Begriff ist. Jedes Jahr pilgern tausende Touristen in das charmante Städtchen, und auch für Festivalbesucher gibt es dort einiges zu entdecken. Gerade einmal 10 Minuten zu Fuß vom Festivalgelände ist der historische Stadtkern entfernt, sodass man vor, während oder nach dem Festival hier noch auf ausgedehnte Touren durch Museen, urige Kneipen und nette Restaurants ziehen kann.

In zahlreichen kleinen Gasthöfen und schönen Hotels im zwei bis vier Sterne Bereich lässt es sich hier gut verweilen. Dank der Nähe zum Festivalgelände sind diese Häuser auch eine Option für all diejenigen, die eher ungern vier Tage lang auf hügeligen Campingplätzen hausen und nicht stundenlang für eine lauwarme Dusche anstehen möchten. Jede Menge attraktive Übernachtungsangebote in Rothenburg finden sich beispielsweise bei Expedia. Mit der Buchung sollte man sich allerdings nicht mehr allzu viel Zeit lassen. Das Festival steuert zur Zeit beharrlich auf die „Ausverkauft“-Markierung zu und entsprechend gut besucht wird die Region an diesem Augustwochenende sein.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Expedia.

Foto: KARO Konzert-Agentur-Rothenburg