Der T, der O, der P, der F – Blumentopf im Rosenhof Osnabrück

Das ist der T, der O, der P, der F! Fette Beats, bouncende Arme, springende Menschen. Am vergangenen Mittwoch war die Münchener HipHop-Band Blumentopf in Osnabrück im Rosenhof zu Gast und haben der Masse mit ihrer zweieinhalbstündigen Show mal richtig ordentlich eingeheizt.

Mit ihrem aktuellen Album „Nieder mit der GbR“ im Gepäck entern Blumentopf an diesem Abend die Bühne. Die Stimmung im ehemaligen Kinosaal ist ab dem ersten Ton auf dem Siedepunkt, es wird getanzt, gesprungen und, da wo es geht, mit gegrölt.  Man ist gekommen, um eine wilde Party zu feiern, das ist mehr als offensichtlich. Das Bier fließt in Strömen und schnell verwandelt sich die Tanzfläche in eine dünne Bierlache. Fast schon klischeehaft weht einem hier und da ein süßlicher Duft um die Nase, der verrät, dass so einige Fans offenbar nicht nur Labello und Zigaretten in der Tasche mit sich herum tragen.

Blumentopf geben alles, flowen sich durch neue und alte Tracks und beeindrucken die Menge immer wieder mit endlosen Freestyle Sessions, die vom Publikum mit begeistertem Applaus quittiert werden. Dafür ignoriert man dann auch schon mal eine fette Erkältung, mit der Florian Schuster aka Schu zu kämpfen hat. Ein Fan aus der ersten Reihe wird an diesem Abend wohl besonders glücklich nach Hause gehen: Als er eine der Sessions mit dem Handy filmt, schnappt sich Cajus spontan das iPhone und filmt für ihn von der Bühne aus weiter. Das Resultat sehr Ihr hier:


Bei so viel Einsatz wird auf der Bühne auch schon mal die Kehle trocken (trotz des scheinbar unerschöpflichen Vorrats an Augustiner Bier), sodass der Barkeeper auch schon mal per Freestyle die nächsten Bestellungen aufgesagt bekommt: Astra und Schnaps hätten die Herren gerne – und das bekommen sie auch, ganz persönlich vom netten Barkeeper auf die Bühne getragen.

Fast zweieinhalb Stunden lang dauert das Beat- und Reimegewitter. Zweieinhalb Stunden totale Party-Extase, und das an einem Mittwochabend. Nach drei Zugabenblöcken, bei denen „Party Safari“ natürlich nicht fehlen darf, verabschiedet sich das bayrische Rap-Quintett von der Bühne. Nur um direkt im Anschluss noch fleißig am Merch-Stand Autogramme zu geben. Ein sympathischer Haufen, der hoffentlich auch noch weitere 20 Jahre der Musikwelt erhalten bleiben wird.

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