A Home. A Heart. Whatever. – Vielversprechender Indie aus Bayern

Es gibt Tage, da flattern so viele Mails mit merkwürdiger Musik in unser LEISE/laut Postfach, dass die guten Sachen darin vollkommen untergehen. So geschehen mit der Mail von A Home. A Heart. Whatever. aus Bayern, die Mitte März den Release einer neuen Single verkündete. „1991“ heißt das gute Stück und ist Vorbote des neuen Albums Same Same, das im Juni erscheinen soll.

A Home. A Heart. Whatever. Noch nie gehört? Kein Problem, bis zu dieser Mail hatte ich das Trio, das laut Homepage aus Augsburg, München und Weilheim stammt, auch nicht auf dem Schirm. Dabei gibt es die Band rund um Tobias Mecklinger, Marcus Schreiner und Florian Zabel schon seit 2007, ihr erstes self titled Album erschien 2010. Man könnte jetzt glauben, man habe es wieder mal mit einer typisch studentischen Indie-Band zutun, die sich gerade aus ihren dunklen Probenkellern empor spielt. Doch dem ist nicht so. Zumindest zwei Drittel des Trios haben bereits einschlägige Bühnenerfahrung in anderen Bands gesammelt, sind in den frühen Nuller Jahren quer durch Europa getourt, haben bei Rock am Ring/Park gespielt, waren mit Weezer und den Stereophonics als Support unterwegs, so erzählt zumindest die Bandbiographie, die A Home. A Heart. Whatever auf ihrer Homepage veröffentlicht haben. Doch all das spielt heute keine Rolle mehr.

A Home. A Heart. Whatever. haben sich ihrer eigenen Interpretation von Indie verschrieben. Schicke Melodien mit der richtigen Portion elektronischer Spielereien, kombiniert mit härteren Rock- und zarten Folk-Elementen prägen das Bild des ersten Albums. Die Single „1991“ mit dem Zusatztrack „Let Go“ kommt einen Tick elektronischer daher, wirkt dafür im Sound aber noch eine ganze Spur ausgereifter und moderner und könnte problemlos den Soundtrack einer amerikanischen Serie bestücken („1991“) oder für die ein oder andere wilde Tanzeinlagen in meinem Lieblingsclub sorgen („Let Go“). 



Ich schätze, dass es sich auf jeden Fall lohnt, diese drei Herren weiter im Hinterkopf zu behalten. Die Single erfüllt ihren Zweck und macht neugierig auf mehr. Ich bin mehr als gespannt, wie sich die anderen Songs des neuen Albums wohl anhören werden. Ein genaues Datum für die Veröffentlichung steht noch nicht fest, ich halte Euch aber auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Band mit allen Links zu Soundcloud, Bandcamp, iTunes und Co. findet Ihr auf www.ahahwe.com 

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